#078 BGM im Wandel: Mit Daten und KI zu gesunden Organisationen - mit Simon Brzoska von machtfit
Shownotes
Hast du dich schon mal gefragt, warum betriebliches Gesundheitsmanagement oft nicht das bringt, was eigentlich möglich wäre?
In dieser Episode spreche ich mit Simon Brzoska, dem Content Lead von „machtfit“. Gemeinsam schauen wir hinter die Kulissen von gesundem Arbeiten und Leben. Nicht als Floskel, sondern so, wie es im echten Unternehmensalltag funktionieren kann. Wir diskutieren offen und ehrlich, warum Evidenz und Wirkung so wichtig sind, teilen persönliche Erfahrungen und zeigen dir Wege auf, wie du als BGM-Verantwortlicher echtes Gewicht bekommst und mit deiner Arbeit wirklich etwas im Unternehmen bewirkst.
Die Key-Takeaways:
- Wirkung statt Aktionismus: Warum bleibt BGM oft in der Blase stecken und wie kann es seine volle Wirkung entfalten?
- Mehr als Yoga und Obstkorb: Erfahre, was entscheidender ist: Verhaltensprävention für Einzelne oder die Veränderung der Strukturen im Unternehmen.
- Wie du den Unterschied messen kannst: Bekommst du den Beweis, dass dein Engagement auch wirklich auf Umsatz, Ergebnis und Team-Performance einzahlt?
Links Simon:
https://www.machtfit.de/ https://www.linkedin.com/in/simonbrzoska/
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Transkript anzeigen
00:00:05: Ja, hallo und herzlich willkommen zu art und siebzigsten Episode unseres Podcasts endlich Montag.
00:00:10: Den Podcast in den wir versuchen werden wie näherzubringen was das Geheimnis gesunder und erfolgreicher Unternehmen ist.
00:00:17: Mein Name ist Wolfgang König und ich habe heute jemanden zu Gast mit dem Ich der Frage nachgehen möchte Wie gesundes arbeiten und leben jenseits von Floskeln tatsächlich aussehen kann.
00:00:29: Mein Gast ist jemand, der in recht jungen Jahren, darf ich mal so sagen schon sehr viele Ansätze kennengelernt hat und das Thema Gesundheit aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wie ich finde immer sehr persönlich und vor allen Dingen auch sehr authentisch sehr sympathisch.
00:00:46: ja heute ist zu Gast Simon Droska.
00:00:49: die meisten kennen ihn sicherlich als das Gesicht von Machtfit denn es verantwortlich dort für das BtoB Content Marketing ... bei ihm jener Company.
00:00:58: So, jetzt lang genug der Vorrede.
00:01:00: Lieber Simon!
00:01:01: Ich freue mich wirklich sehr dass du heute dabei uns bist.
00:01:04: Wir legen dann gleich mal direkt los.
00:01:07: Schön ja.
00:01:07: Hey Wolfgang, vielen Dank fürs Dasein und fürs Einladen auf jeden Fall.
00:01:11: Tatsächlich hatte ich schon ein paar Berührungspunkte... ...und zwar Torst Duhle hatte ich eingeladen zu Masterclass weil nicht dem Podcast den gemeinsam sehr cool fand.
00:01:20: Und ich habe auch das Buch hier liegen von dem lieben Ingo-Vorböseln, der er auch letzte Woche da war Da war und von daher sehr schöne Arbeit bisher.
00:01:30: Ja, ja, sehr witzig!
00:01:32: Also ich glaube wir haben sehr viele Berührungspunkte und sprechen bestimmt auch gleich noch über ganz viele.
00:01:37: Ich hätte mal so eine Frage zuvor weg die mir irgendwie den Sinn kam weil wir auch mit dem Domingo Frohböse letzte Woche da drüber gesprochen haben hast du eigentlich auch einen Montagmorgen-Ritual?
00:01:49: der Podcast heißt ja endlich Montag.
00:01:52: Wir hatten vor zwei Wochen mit Ingo Fielder über Rituale und vielleicht auch Disziplinen gesprochen.
00:01:58: Gibt es so eins?
00:01:58: Hast du einen Montagmorgen-Ritual?
00:02:01: Kurze Anbau dessen ein.
00:02:04: Tatsächlich ein Montagsritual, ich hab die Angewohnheit dass ich morgens egal wie viel Zeit ist gibt ja die Morgenung wo man das Gefühl hat okay ich war das bisschen zuviel aufgestanden oder man hat vielleicht sogar mal mehr Zeit.
00:02:17: aber was für mich wirklich immer sein muss egal ob montag ist oder sonntag Ich brauch Luft.
00:02:22: Also irgendwie wenigstens den Kopf aus dem Fenster was halten, aber an einem schönen Sammertag zehn Minuten Abkreisen machen auf dem Balkon und ein bisschen die Sonne gucken mit Licht.
00:02:33: das Zweite.
00:02:34: also ich für dich braucht wirklich nicht den Kaffee sondern ich brauche die Sonner oder irgendwie eine Form von Licht damit ich wach werde und aus meinem Schlafmodus rauskomme und immer auch Wasser, also Luftwasser-Licht.
00:02:46: so die drei.
00:02:47: ja komm ich würde sagen dass es am ersten meine Ritual Und damit habe ich eigentlich immer einen ganz guten Start.
00:02:54: Es gibt natürlich viele Dinge, die ich mal probiert hab, dass ich morgens eine Meditation angebaut hab oder ein Spaziergang oder vielleicht noch ne kleine Runde mit dem Fahrrad zu fahren.
00:03:03: aber ich würde es nicht Ritualen nennen weil das also ich liebe Ritua alle generell und der Engelfrohböse hat ja auch gesagt bei ihm ist kein Disziplin sondern Sinsritualer und ich sehe das genauso, dass Gesundheit aus einer Band breiteren Rituralen besteht, Diamanten auch Spaß machen, Lebensqualität geben.
00:03:20: Aber morgens habe ich da gar nicht so viel, weil ich auch eher eine Eule bin und die Zeit dann eher hinten raus am Tag habe.
00:03:27: Und dann ist luftwasserlich.
00:03:28: das was ich an mir jetzt noch als Ritual sehen würde, was sein muss...
00:03:32: Ja!
00:03:33: Auch Gemeinsamkeiten, die ich wirklich teile mit dir.
00:03:38: Du bist ja schon mittendrin im Prinzip, also die Hörerinnen und Hörern, die dich jetzt noch gar nicht genau kennen?
00:03:43: Jetzt haben wir schon zwei oder drei Dinge erfahren über dich.
00:03:45: Magst du vielleicht noch ein bisschen über dich erzählen, also wie bist du vielleicht auch aufgewachsen und vor allen Dingen was glaube ich viel interessiert.
00:03:53: Wie bist du da hingekommen wo du jetzt heute stehst mit dem was du machst?
00:03:59: Ja vielleicht ein bisschen zu dir.
00:04:01: Ja sehr gerne!
00:04:02: Genau ich bin Simon, ich bin geboren und aufgewachsene Rostock an der Ostseeküste lebt tatsächlich auch immer noch.
00:04:09: Ich bin noch relativ jung, wie die meisten in der Borde sagen würden mit Ende zwanzig.
00:04:15: Aber es fühlt sich manchmal gar nicht mehr so jung an.
00:04:17: und weil.
00:04:18: ich beschäftige mich schon wirklich lange mit den Themen Gesundheit beziehungsweise.
00:04:22: ich hatte eigentlich im Leben immer zwei Kernthemen.
00:04:25: das eine war Musik nämlich einer echten Musiker für mir aufgewachsen.
00:04:28: mein Papa spielt im Orchester Kontrabass meine Mutter spielt geile Gebratsche Wie man sich das so ein bisschen vorstellt, ich wurde dann mit drei Jahren schon ans Klavier gesetzt.
00:04:39: Und da war auf Musik in Asium und habe in Bands gespielt, in Orchesteren und mehrere Instrumente
00:04:45: etc.,
00:04:46: war auch kurz davor Musik zu studieren.
00:04:47: also es war so einen Weg den mich sehr geprägt hat.
00:04:49: Ich hab da nach dem Studium tatsächlich ein Musik-Startup oder Lernsoftware entwickelt und mit zwei anderen Unternehmen draus gegründet und sehr viel Lernerfahrung gesammelt.
00:05:01: Und das andere Thema, was mich aber schon immer begeistert hat und auch schon ungewöhnlich früh, würde ich sagen.
00:05:06: Ich glaube so mit vierzehn-fünfzig ging es los war Gesundheit.
00:05:09: Das fing wirklich an auf individueller Ebene.
00:05:12: D.h.,
00:05:13: ich habe mich super stark interessiert dafür warum manche Menschen gesünder leben als andere?
00:05:20: Warum Krankheiten entstehen oder nicht?
00:05:23: präventiv verhindern kann.
00:05:24: Also es ging bei mir schon immer um Prävention, hat angefangen mit Sportleidenschaft und ich habe mich schon immer gerne bewegt.
00:05:30: Ich hab Ballsportarten geliebt, Brettsportarten stand auf dem Skateboard alles was man sich irgendwie an Bewegung vorstellen kann.
00:05:36: das war immer so mein Ventil und mein ja das ist das worauf ich mich gefreut habe nach der Schule Und Das gingen aber auch immer weiter in Richtung Ernährung nach und nach dass ich dann gemerkt habe Okay, Ernährung ist essentiell für alles im Leben und eigentlich so mit der größte Baustein um dann auch größern zu bleiben.
00:05:56: Um sich gut zu fühlen.
00:05:57: Und die Ernährungsrückwissenschaft hat mich dann so fasziniert weil sie sehr komplex ist.
00:06:02: Am Anfang denkt man immer das ist ja ganz simpel und es ist doch simpel.
00:06:04: also man könnte halt von zwei Minuten runterbrechen was in Ernährungen wirklich zählt.
00:06:09: wenn man aber jede Frage dazu beantworten will und das war dann so dass ich mit vielen drüber gesprochen habe und dann hab ich mir Fragen gestellt andere Fragen gestellt Und ich hatte irgendwie den Anspruch entwickelt, dass sich jeder diese Frage beantworten möchte für mich.
00:06:21: Da bin ich so tief eingestiegen nach und nach, dass ich mich dann wirklich über fünf, sechs, sieben Jahre mit Ernährungswissenschaft beschäftigt habe und Studien durchforstet selbstprobiert.
00:06:32: Dass das auf jeden Fall ein absolutes Faszinationsthema war.
00:06:36: Dann hat sich der Kreis irgendwann geschlossen, dass noch die mentale Gesundheit dazu kam, weil ich gemerkt hab okay Bewegung, Ernährung ist auch nicht alles Da gibt es ja noch mehr.
00:06:45: Und dann hat sich dieses Interesse oder das Gesamtbild, was Prävention ein gesundes Leben und auch wie man Spaß daran hatten, ein gesunderes Leben zu führen weiterentwickelt.
00:06:57: Ich habe die Leidenschaft dafür bekommen, das weiterzugeben auf LinkedIn, Social Media, generell aber auch eine Beratung, habe Menschen begleitet und haben mir total viel gegeben, dass ich gesehen habe, okay andere können diese Dinge ganz... leicht adaptieren und integrieren, dann als Ritual auch wieder aufnehmen in dem Leben.
00:07:15: Und das hat mich quasi zu diesem Thema individuelle Gesundheit geführt, individuelle Präventionen immer evidenzbasiert... ...und also da noch einen Schritt weitergelegen habe ich interessiert okay ist es spannend jetzt so als Individuum für sich aber auch für andere zu gucken wie man ein gesunder leben kann?
00:07:31: Aber noch viel spannender finde ich eigentlich dass auch viel mehr Menschen auszuweiten.
00:07:35: Dann kam er ja nicht relativ schnell in den Setting Betriebliche Gesundheit, weil man ja dann quasi mit einem Impuls hunderte oder tausende Mitarbeitern erreicht.
00:07:43: Und wenn man noch weiter denkt und auch ins ganze Thema Public Health dass man sich damit beschäftigt okay was können wir eigentlich politisch und strukturell machen?
00:07:50: Und auch zwischen Corporate Health und Public Health gibt es ja so viele Schnittstellen die man immer wieder da noch ziehen kann.
00:07:57: Wir hatten jetzt letztens zehn Ja, Public Health Report wo Deutschland ja nicht gerade auf Platz einsteht sondern eher weiter hinten.
00:08:05: und wenn man dann guckt was denn da so systematisch und strukturell vielleicht fehlt kann man auch ganz schnell wieder die Brücke schlagen zu den Unternehmen.
00:08:12: Und ich glaube wissen ganz viel also wir wissen ganz viele individuelle Ebene.
00:08:16: wir können auch jetzt ganz viele Rückschlüsse ziehen was vielleicht auch struktural und systematis passiert und funktioniert?
00:08:22: Wir haben aber eine riesengab ... in der Umsetzung.
00:08:24: Ich glaube, wir können da noch ein bisschen tiefer einsteigen... aber deswegen ist das was mich aktuell am meisten beschäftigt tatsächlich betriebliche Gesundheit, Corporate Health und auch so nebenbei immer ein bisschen Public Health.
00:08:35: Und ja bei der Zeit zweieinhalb Jahren ungefähr beim Machtwirt verantwortet er unseren Content und habe deswegen die Ehre mich jeden Tag eigentlich damit zu beschäftigen wie wir unsere Arbeitswelt gesünder gestalten können und da strukturell individuell die Menschen zu einem gesundere Lebensstil bringen können, damit dann halt auch die Effekte erzielen.
00:08:57: Die wir als Unternehmen brauchen, die wir als Gesellschaft brauchen und die wir vor allem auch als Individuum eigentlich alle irgendwie anstreben, auch wenn uns das vielleicht manchmal noch nicht so bewusst ist.
00:09:07: Das ist so die Brücke von Kindheit und zwei Leidenschaften Musiker und Gesundheit hinzudem was ich jetzt mit dem Großteil meiner Zeit irgendwie mache.
00:09:16: Ja vielen Dank!
00:09:18: sprichst einige Punkte an, da geben wir gleich auch noch weiter drauf ein.
00:09:21: Ich finde ganz spannend den Weg, den du gemacht hast.
00:09:26: denen glaube ich sehr viele in dieser Branche gehen nämlich jede Frage jeder Antwort die man darauf erhält er öffnet wieder zwei neue Fragen.
00:09:33: also man ist eigentlich nie genau so richtig am Ende und wenn man da interessiert ist dann kommt man eigentlich automatisch auf diesen Weg nämlich Von dem einen zum anderen, die Themen werden vielfältiger.
00:09:45: Die Bereiche in denen man sie anwenden kann werden viel fältiger und so weiter.
00:09:50: sehr viele Parallelen auch zu meiner Entwicklung.
00:09:52: aber ich glaube es ist sehr vielen in dieser Branche die mit dem Thema sich wirklich beschäftigen.
00:09:57: Und dann landet man schlussendlich dann in diesen verschiedenen Settings und wahrscheinlich auch dann wo wir auch noch drüber sprechen werden dass es eben dann natürlich um die Individualprävention geht, aber auch darum bestimmte Bedingungen und Systeme vielleicht zu schaffen damit man dann eben erst gar nicht erst erkrankt.
00:10:13: Zum Beispiel weil das ist ja dann am Ende Gesundheitsförderung par excellence würde ich jetzt mal sagen.
00:10:19: Und ein anderer Punkt da würde ich gerne dich noch mal ansprechen, weil ich habe mit meinem Companion Mark Sommer ja schon öfter Mal über diese Parallelen gesprochen von Musik auch im Leistungsbereich.
00:10:31: So habe ich das ja auch so wahrgenommen jetzt, auch von dir jetzt gerade nochmal aber auch so gelesen also sehr früh schnell reingekommen dass auch gelernt sicherlich auch mit einem Ziel vielleicht sogar dabei das irgendwann mal richtig gut zu können also so leistungsorientiert auch zu machen.
00:10:49: es sind Sporte.
00:10:50: viele Parallelen dazu gibt.
00:10:51: eigentlich Gibt es so eine oder zwei Parallelen, die du siehst?
00:10:57: Ich meine kann das auch auf andere künstlerische Bereiche zum Beispiel ja übertragen.
00:11:03: Aber ist genau das Parallel?
00:11:05: Welche würdest du da als erstes sehen?
00:11:07: Eine sehr spannende Frage habe ich tatsächlich noch gar nicht so oft darüber nachgedacht.
00:11:11: also ich muss sagen beim Bolan zum Beispiel sehe ich immer ganz viele Paralleln zu Lebensweisheiten.
00:11:17: aus dem Sport kann man ganz viel mitnehmen.
00:11:19: Wenn ich jetzt die Parallele von Musik zu Gesundheit bzw.
00:11:22: Sport setze, kommen wir als erstes in den Sinn dass viele jemand denken eine Woche gesund ernähren bringt irgendwie den Erfolg.
00:11:31: oder wenn wir diese eine Sache machen und diese eine Technik lernen und dieses... ...eine System umsetzen dann funktioniert es und dann bringt uns das was?
00:11:40: Und im Gegens zu wenn wir mal Eine Woche nichts machen, dann denkt man, was ist total schlimm.
00:11:46: Und eine Woche mal uns nicht bewegen und in der Woche mal... ...uns doof ernähren oder in einer Woche mal Stress haben.
00:11:51: Dann fallen viele gleich in so einen Panikmodus.
00:11:55: Ich glaube das, was am Ende in beiden Welten total erzählt, ist einfach die Konstanz des dranbleibens.
00:12:00: Das heißt dass man jeden Tag ein bisschen weiß für sich selbst tut Dass man jeden tag sich Gedanken macht was man für Bedürfnisse hat, was er braucht.
00:12:09: Bei der Musik ist es dann halt das Üben, weil ohne Üben kommt da nichts und üben ist dann quasi das Equivalent zu einer Gesündernährung oder zu Stress- und Regulationen oder zur Bewegung.
00:12:20: Und es braucht gar nicht so viel wie die meisten denken.
00:12:23: wir müssen nicht zwanzigtausend Schritte laufen und den ganzen Tag nur von Gemüse ernähren und fünf Stunden an Tagen meditieren sondern dass es wirklich Der Erfolg liegt in den kleinen Sachen, in denen es ist zwanzig, dreißig Minuten am Tag, die man vielleicht investiert beziehungsweise.
00:12:37: Am Ende ist das ja gar nicht mal immer investieren sondern es ist ja das Austausch von Dingen.
00:12:42: also ich mache jetzt... Also ich gehe noch und raus bewege mich anstatt auf Social Media herum zu scrollen.
00:12:48: Und dann habe ich quasi auch gar keine Zeit verloren.
00:12:50: dasselbe bis dann auch beim Musik machen so.
00:12:54: Das ist die eine Sache und die andere Sache ist muss Spaß machen.
00:12:58: Ja es ist immer ein Gefühl Disziplin, was auch manchmal mitschwingt gerade am Anfang.
00:13:03: Wenn ich sehe dass Leute wirklich dann ihren Lebensstil grundsätzlich verändern wollen der Anfang ist hart so es nicht immer angenehm sich aufzuhaben zum Sport zu geben.
00:13:12: wir alle kennen das Gefühl, dass wir abends um zwanzig hier auf der Couch liegen und das letzte woran wir denken ist Sport machen.
00:13:19: aber am Ende kennen wir auch das Gefühl wenn wir's machen hat sich glaube ich noch kein Mensch auf der Welt danach schlechter gefühlt und genauso war noch kein Menschen auf der welt der sich zum üben diszipliniert hat beim musik machen Danach irgendwie ausgelaugter oder unzufriedener, sondern am Ende haben wir uns froh, dass man für sich getan hat und uns einen Schritt weitergekommen.
00:13:39: Und ich würde sagen die beiden Parallelen sind da am allerstärksten, aber dieses Dranbleiben und die kleinen Dinge sind eigentlich das was dann das Größte ausmachen auf Präventionssicht und es muss Spaß machen, was man macht.
00:13:51: Ansonsten macht man etwas falsch oder hat vielleicht noch nicht den richtigen Ansatz für sich gefunden, was heißen würde?
00:13:56: Noch nicht die richtige Sportart gefunden, noch nicht die rightige Art und Weise wie man sich gesund ernährt Weil da gibt's ja nicht den einen Weg, sondern es gibt dem Weg der am besten zu einem passt.
00:14:05: Und also da sehe ich auch viele Parallelen und so fand eine Frage.
00:14:10: Ja, also damit ist ja auch ein bisschen Pinkprung, dass man sich gegenseitig jetzt berührt von daher... Also diese Frage die habe ich mir damals nicht sofort als Erste gestellt, als ich vor fünf Jahren dann eben mit Marc zusammengekommen bin, da hab' ich gedacht tatsächlich.
00:14:27: Ich finde das genauso wie du es auch sagst So sehe ich das auch, was mich ja genauso umtreibt wie dich ja.
00:14:34: Und das ist glaube ich ... dass wir sehr viel über Gesundheit wissen.
00:14:40: mittlerweile und das ist ja auch etwas, was wir transportieren sicherlich auch der eine oder andere noch mal zusätzliche Informationen benötigt.
00:14:47: aber ich will jetzt gar nicht das Individuum, um dass wir uns kümmern wenn ich das mal so sagen darf meine sondern uns als Experten würde ich jetzt mal sagen Trotzdem ist es irgendwie so, obwohl wir so viel eigentlich wissen über Gesundheit.
00:15:03: Setzen wir ja oftmals noch bestimmte Dinge vielleicht um oder initiieren sie, wo wir ideologisch vielleicht auch unterwegs sind und das Gefühl haben ... Das ist jetzt eine gute Sache, das müssten wir mal machen.
00:15:17: Du hast vorhin den Begriff schon in den Mund genommen nämlich Evidenz letztendlich evidensbasierte Prävention zu... anzubieten, beziehungsweise zu ermöglichen will ich mal viel mehr sagen.
00:15:29: Das klingt ja erst einmal extrem sperrig ne?
00:15:32: Ist ein sehr sperriges Wort.
00:15:34: Super super schönes schöner Begriff.
00:15:36: aber was hatte ich da so daran gepackt weil du das auch gerade nochmal so erwähnt bist?
00:15:41: Ich habe tatsächlich doch kein besseres Wort gefunden.
00:15:43: also
00:15:44: vor fünf Jahren... Ich meine auch gar nicht den Begriff so sondern generell in dieser evidenzbasierten Prävention auch zu arbeiten.
00:15:51: Ja, trotzdem mal auf den Begriff eingehend.
00:15:54: Ich habe das Gefühl vor fünf bis zehn Jahren war das Wort Prävention wirklich noch nicht sexy und noch nicht verbreitet.
00:16:00: Und ich merke immer mehr weil halt wie alle dieses Wort verwenden weiß kein besseres Wort gibt dass Prävention auch immer beliebter wird und auch gerade in der jungen Generation merkt man das Präventions irgendwie doch.
00:16:12: also es ist ja immer was ich mache was für die Zukunft.
00:16:14: so hört sich ein bisschen an aber das auch verstanden wird dass präventionen auch jetzt heißt Ja, das ist das eine und Evidenz basiert.
00:16:22: Genauso für viele war es damals vielleicht so in der Wissenschaft zu Wort.
00:16:27: Und heute wissen wir aber im KI-Zeitalter dass Informationen die nicht evidenzbasiert sind am Ende eigentlich gar nichts wert sind oder je nach Kontext vielleicht doch nix wert sind.
00:16:38: Deswegen ist mir das so wichtig, dass wir uns immer wieder auf Daten beziehen wirklich auch Sinn machen weil das Problem bei Präventionen ist, dass viele uns nicht glauben.
00:16:46: also wenn wir zum Beispiel ins Unternehmenssetting gehen und zum Beispiel eine Vorstandshetage da angucken, dann wird Gesundheit immer oder oft an so ne Ecke geschoben.
00:16:55: Nice to have!
00:16:56: Und wir sprechen hier über Wohlbefinden.
00:16:58: Sobald wir aber sagen, wir sprechen über evidenzqualitierte Präventionen merken wie es gibt Untersuchungen die Wirkzusammenhänge aufzeigen und Wirk zusammenhängen, die wiederum auch einen Impact haben auf das was im Unternehmen passiert.
00:17:12: Deswegen glaube ich dass es gar nicht anders geht weil wir müssen von der Wissenschaft lernen und gleichzeitig sehe ich aber auch das Riesenproblem, dass die Brücke von der Wissenschaft in die Praxis nicht gestagen wird.
00:17:24: Weil Wissenschaftler sind nicht die perfekten Social Media Experts sondern sie sind gut darin fachliche Dinge aufzudröseln und dort diese Wirkzusammenhänge aufzuzeigen.
00:17:36: Und gleichzeitig haben wir dann ganz viele, die zum Beispiel im Gesundheitsmarkt arbeiten oder die dann wirklich vergessen dann die Evidenz mitzunehmen und dadurch wirkt es nicht so glaubwürdig.
00:17:46: Und wir waren schon immer weitestwichtig und ich komme auch aus dem Marketing.
00:17:50: Deswegen habe ich ein ganz gutes Verstellnis dafür, wie man Dinge verpackt, dass sie auch ansprechend sind und hab trotzdem das Gesetz im Innern des.
00:17:58: Alles was irgendwie geteilt wird ist alles, was man dann weiter gibt, weil es ansonsten nicht glaubwürdig ist.
00:18:07: Man sieht ja quasi auf einen Konsens einigen muss und da hast du die Wissenschaftszeit wertvoll.
00:18:13: Das hat mich daran begeistert!
00:18:14: Kann ich total nachvollziehen, was verstehst du unter Wirkung am Ende?
00:18:20: Also es gibt ja seit... Ich mache das jetzt seit zwanzig Jahren etwa unglaublich viele Anstrengungen auch gerade im Betrieblichen Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement.
00:18:31: streiten wir ja auch über die Begrifflichkeiten.
00:18:34: Aber es gibt, wenn man ehrlich ist ... doch recht überschaubare Ergebnisse eigentlich so, was diese gesamte Branche betrifft, was den Effekt betrifgt und so weiter.
00:18:45: Wir messen dabei viel Aktivität also viel wird geschaut.
00:18:51: Wir bieten etwas an.
00:18:53: dann höre ich so Begriffe wie wir müssen diese Dinge konsumieren oder die Mitarbeiter sollen sie konsumiren.
00:19:01: Aber die Wirkung in diesen Bereichen ist wirklich, ich sag mal eher noch sehr überschaubar.
00:19:08: Zumindest die, die wir messen, ist sehr überschaubar und aus meiner Sicht ist es so wenn wir so weitermachen dann läuft tatsächlich diese Branche BGM sie sich so nennt tatsächlich die Gefahr dass sie strukturell wirklich an Bedeutung verliert.
00:19:26: und siehst du diese Gefahr auch?
00:19:30: oder bin ich dazu kritisch?
00:19:32: Gar nicht, gar nicht.
00:19:33: Ich glaube das ist die allergrößte Gefahr dass wir Wirkung nicht nachweisen und nicht nachweisen können.
00:19:40: Es sind zwei verschiedene Sachen und wir können ja mal das Problem also nur nicht gefragt was ist Wirkung.
00:19:46: Wirkung ist nicht viele Angebote zu haben und Wirkung auch nicht Dass man sagt eine bestimmte Gruppe von Mitarbeitern ist sehr aktiv sondern Wirkung viele Mitarbeiter erreicht.
00:20:01: Wenn diese Mitarbeitenden mit den richtigen Bedürfnissen erreicht werden, sondern nicht mit etwas was sie vielleicht gar nicht brauchen.
00:20:06: und wenn man jetzt zum Beispiel ein Gesundheitstag macht einmal im Jahr und da achtzig Prozent sowieso vorbeilaufen und man sagt okay wir haben hier eine Aktivität von achtzig prozent an einem Tag im Jahr dann ist es noch keine Wirkung.
00:20:19: Und das dritte und das ist das schwierigste und komplexeste wenn man diese Wirkszusammenhänge auch nachweisen kann ich weiß dass sich das am stressigsten ist und am komplexesten.
00:20:29: Und es ist nicht alles immer nachweisbar, gerade im Gesundheitsbereich wissen wir wie die Komplex leben ist, wie komplex wir als Lebewesen sind.
00:20:36: aber am Ende müssen wir viele Menschen aktivieren Wir müssen sie mit relevanten Angeboten aktivieren und wir müssen das ganze messbar machen indem wir abfragen messen Wie war's denn vorher?
00:20:49: Was ist passiert währenddessen was ist nachher passiert?
00:20:52: und wie ist der Zusammenhang zwischen relevante Angebotsnutzung Zufriedenheit, Wohlbefinden, Bindung.
00:21:00: Alle Wörter die quasi im Unternehmen auch als KPI so rumfliegen, die müssen in Zusammenhang gebracht werden mit Wirkung.
00:21:08: und wie gesagt ihr hättet ja auch Thorsten Ullitz zum Beispiel von Bayern im Podcast mit drin und habt da viel über Messbarkeit gesprochen und wir hätten jetzt auch eine Masterclass Und ich fand es total spannend dass sie quasi in einem drei Jahreszyklus global Dann, ich glaube über fünfzehn Jahre hat er es entwickelt und wird auch gesagt.
00:21:28: Es entsteht nicht von heute auf morgen.
00:21:29: jedes Unternehmen muss das irgendwie auch so ein bisschen für sich selbst finden was dann die besten Kennzahlen sind wie man diese ganzen Daten noch nutzt aber dass man quasi alle drei Jahre da in dem Fall eine große Wirkungsanalyse gemacht hat und gesagt hat Wie ist denn die Zufriedenheit?
00:21:44: Wie ist die Bindung und dass man dann Gebiopsych eingebunden hat etc.
00:21:48: Und wir sehen ja im Datensein weiter.
00:21:50: also am Ende ist es hier das was Vielleicht damals nicht so einfach war, weil in Zeiten von von Daten und Zeiten von KI können wir nichts besser als.
00:21:58: Bedürfnisse herausfinden bedürftes individuell bespielen und Wirksamkeit messen individuell und dann auch auf Team und Unternehmensebene.
00:22:07: Und ich glaube die Herausforderung ist dass es so ein Brocken ist.
00:22:10: also das ist nichts was irgendwie aus dem Ressourcenmangel heraus den wir halt leider eine BWM-Abteilungen haben immer mein Ressourcemangel, wir haben zu wenig Personal, wir habe zu wenig Zeit, Budget.
00:22:22: Und wie soll ich jetzt aus dem Ressourcenmangel heraus ein komplexes Wirksamkeitssystem entwickeln?
00:22:28: Das ist fast unmöglich und das verstehe ich auch, dass dann quasi die Abwärtsspirale anfängt weil das einzig was wir machen können ist entweder wir haben den super Support vom Vorstand der sagt wir geben jetzt Budgets frei oder wir geben Personal frei und wir haben sofort den Anspruch das komplett richtig zu machen.
00:22:45: aber die meisten Unternehmen wachsen ehrlich gesagt eher aus dem ressourcemangel heraus.
00:22:50: man muss versuchen aus kleinen Pilotprojekten zur Messbarkeit, aufs große Gans zu schließen und dann quasi den Kreislauf nach oben zu gehen indem man zum Beispiel sagt wir haben Pilotprojekt eins mit einer bestimmten Zielgruppe.
00:23:03: Wir messen ganz genau was die Bedürfnisse sind.
00:23:06: Zum Beispiel haben wir die Schichtarbeitenden.
00:23:08: Wir sehen aus der Epidense sie haben Schlafprobleme, Schlaf.
00:23:11: viel zu dem dem und dem.
00:23:13: Wir wissen aus der Evidenz, wir können mit den Angeboten diesen Bedürfnis entgegenwirken.
00:23:17: Und wir messen dann was war vorher?
00:23:19: Was war nachher über Umfragen oder Leistungsvariablen und Ausfalldaten
00:23:25: etc.,
00:23:25: alles was wir so in Daten sammeln können und können das als Pilotprojekt zeigen und sagen Das war ein echter Erfolg!
00:23:32: Wir haben hier einen ROI erzählt und auch die ROI-Tippmatik am Ende.
00:23:36: Wirksamkeit ist es auch, einen ROI zu erzählen unternehmen Ja, dass man da reingeht und das ist für mich Wirkung.
00:23:43: Du sprichst jetzt über ... Ich würd sagen viel über Verhaltenspräventionen und über diese auch zu messen.
00:23:52: Die ja wichtig ist, dass es ein wesentlicher Teil in der betrieblichen Gesundheitsförderung hier Unterstützung zu leisten.
00:24:02: Du hast die Themen angesprochen, Ernährungs-Betweenungen, Fitnessernährung, Resilienz, mentalaspekte
00:24:07: usw.,
00:24:09: Gleichzeitig bleiben ja so strukturelle Themen dann oft unangetastet.
00:24:14: Wenn wir jetzt bei Verhaltens- und Verhältnispräventionen sind, der die Stichworte dabei ... Ich hätte da mehrere Anschlussfragen auch im Hinblick auf die Evidenz bzw.
00:24:25: Wirksamkeitsmessung von solchen Systemen generell, die wir schaffen wollen, könnte es sogar sein dass Verhaltungsprävention auch mal kontraproduktiv sein kann?
00:24:36: Insofern, als dass man zum Beispiel sagt wir konzentrieren uns darauf.
00:24:39: Wir haben wie du auch schon richtig sagst ja nur bedingte Ressourcen zur Verfügung die wir einsetzen können Geld Zeit Personal etc.
00:24:47: und wenn wir dann dieses schon wenige nur haben Dann setzen wir das wenigstens ein in etwas wo wir der Überzeugung sind dass es allen gut tut ist flächendeckend möglich Und Es ist ein klasse Angebot und es kommt auch so an.
00:24:59: das ist ja da.
00:25:01: Aber was wir eigentlich nachweisen müssen, du hast es dir selbst gesagt ist das am Ende.
00:25:06: Ich sag mal der Geschäftsführer fragt dann irgendwann ja okay so what?
00:25:10: Also es ist nett und nice to have.
00:25:11: Es ist schön dass wir das den anbieten und das machen auch die entsprechenden Personen.
00:25:15: Das ist gut und die kümmern sich um die Gesundheit.
00:25:17: ich finde es toll dass ich sie dabei unterstütze aber jetzt haben eine schwierige Phase.
00:25:21: jetzt kann das Budget leider nicht mehr standgehalten und solche Dinge kennt jeder glaube ich im BGM könnte es sogar sein, dass es kontraproduktiv ist.
00:25:29: Einerseits weil man da seine Ressourcen reinsetzt oder anderes erhoben sogar, weil man eben nicht da anfängt das System aufzubauen wie es auch Thorsten Ule macht und andere nämlich zu sagen wir müssen als allererstes das schaffen ein System zu haben womit wir jeglichen Einsatz den wir am Ende in Zeit und Geld verbringen Auch nachweisen können, dass er etwas an Wirkung erzielt für das Unternehmen Für die Entwicklung für die Umsätze für den EBTA etc.
00:25:58: Weil wenn ich das nicht habe und erst mal schon drei, vier Jahre ja diese anderen Dinge tue dann hab' ich am Ende keinen Nachweis und dann kippt das ganze Ding.
00:26:08: Zumindest ist es das was wir seit Jahren Jahrzehnten eigentlich beobachten dass es am ende dazu führt bei diesem ganzen ideologischen und wichtigen Antrieb den ja jeder mitbringt in dieser Branche und auch internen Organisation Das ist vielleicht auch ein bisschen uns anzugreiten ist, dass wir es bis heute, wie ich meine, wir arbeiten hart daran und haben ja ein Insystem geschaffen.
00:26:33: Aber dass wir das bis heute immer noch nicht geschafft haben, flächendeckend wirklich genau diesen Kern der Arbeit den einem BGM eigentlich leisten muss weil ansonsten ist er wenn man so ehrlich in meiner Meinung zumindest viele teilen sie fast überflüssig wäre, wenn wir ihn nicht hätten diese Nachweis zu erbringen.
00:26:50: Wirklich auf die Wirksamkeit des Effekts für das Unternehmen.
00:26:55: Wie siehst du das?
00:26:56: Könnte das in solchen, wenn man es so herangeht auch kontraproduktiv sein?
00:27:01: und oder welchen Beitrag müssten wir eigentlich noch vermehrt mit den Fokus stellen.
00:27:07: Wenn wir das wirklich zum Erfolg bringen wollen?
00:27:10: Ich höre nicht da zwei Sachen raus und will grundsätzlich einem erst mal zustimmen.
00:27:15: Ich höhe einmal heraus dass alles was wir machen muss mit Unternehmenswirkungen nachweisbar sein und ich glaube Den Anspruch sollte man ... bei den Dingen haben.
00:27:26: Und das zweite, was ich raushöre ist,... ... dass wir manchmal vielleicht... ... Geld-, Zeit-Ressourcen verschwenden,... ... wenn wir zu viel auf die Verhaltensprävention setzen,... ... werden wir uns vorher gar nicht um die Verhältnisse im Unternehmen gekümmert haben.
00:27:38: Ich kann das ja mal ein Beispiel auch machen.
00:27:40: Definitiv stellen wir uns vor, wir bieten unseren Mitarbeitenden... ... fünf Führerkurse an und... ... gesündes Essen zum Mittag und... … einen Sport treff am Nachmittag.
00:27:53: Aber, wie sieht denn der Arbeitsalltag aus?
00:27:55: Wir kommen rein.
00:27:56: Wir haben Führungskräfte die nicht geschult sind was gesunde Führungen ist.
00:28:00: Haben Führungskräfte die vielleicht Druck ausüben.
00:28:03: wir haben viel zu hohen Workload, eine Stressbelastung... Wir haben gar keine Zeit um uns auch nur für irgendeinen Kurs anzumelden!
00:28:10: Wir können uns nicht flexibel an unsere Bedürfnisse anpassen.
00:28:13: Wir empfinden vielleicht keine Selbstwirksamkeit weil wir nicht abgeholt werden bei der Strategie.. Wir haben dieses Setting das an sich ungesund ist.
00:28:21: Das ist ein bisschen wie, wenn wir zum Arzt gehen und uns die ganze Zeit schlecht ernähren.
00:28:25: Und dann immer wieder Blutdrucksänke einwerfen und quasi das Symptom behandeln.
00:28:31: Aber ganz oft steckt die Ursache im Verhältnis.
00:28:34: Deswegen glaube ich, dass es A und O ist.
00:28:36: Ich würde auch beide Sachen immer zusammen denken.
00:28:39: Wenn ich vorhin darüber gesprochen habe, dass wir die Bedürfnisse der Mitarbeiter in Abfragen müssen, zielten für mich Bedürffnisse – das ist oft glaube ich der Fehler -, dass man denkt, Okay, jetzt machen wir quasi Verhaltensmaßnahmen.
00:28:53: Aber vielleicht kann man ja aus den Bedürfnissen auch Dinge für das Verhältnis zurückführen, dass man sagt und fragt aber auch gezielt ab wie empfindest du denn die Führungsqualität?
00:29:01: Wie empfindest du denn den Workload?
00:29:03: Wie ist dein Stresslevel?
00:29:05: Diese ganzen Dinge, die wir auch messen und abfragen können, das wird uns immer ganz heilig denken im Verhalten und im Verhältnes des Unternehmens.
00:29:12: Und ich würde sagen keine einzige Verhaltenaßnahme macht Sinn wenn nicht zumindest die Grundsteine in Verhältnisse abgedeckt sind was Führung und Flexibilität, Workload etc.
00:29:22: angeht?
00:29:23: Das ist für mich das A&O und darauf aufbauen können wir dann ins Verhalten gehen und sagen Wir haben Angebote die individuelle Bedürfnisse abholen und da quasi reingehen.
00:29:32: Und das greift ja im Endeffekt auch immer ineinander über.
00:29:34: aber es ist unauthentisch wenn man total ungesunde Kultur hat, ungesune Verhältnisse und dann anfängt mit Gesundheitsbudgetes um sich zu werfen.
00:29:42: deswegen muss Wie ich finde immer halt in Hand gehen.
00:29:45: und das Grundproblem was ich sehe, ich spreche ja sehr viel mit Begemm-Abteilungen auch.
00:29:50: Und hab da engen Austausch hat letztens erst mit sechzig Leuten einen Corporate Health Marktrecherche gemacht und mal so ein bisschen was abgefragt... ...und die hatte mal das Bild aufgemacht von zwei Zügen.
00:30:01: und am Ende ist die Begem-Abteilung oder die Abteilung, die sich mit gesundheit beschäftigt wie auch immer sie sich dann auch betitelt Ein Wagon, der hinten am Zug mitfährt und es gibt fast kein Case.
00:30:11: Es gibt schon ein paar Gesundheitschampions die es dann auch richtig machen.
00:30:14: Baja zum Beispiel würde ich da mit rein setzen wo die verantwortlich zur Gesundheit in der Lok sitzen und quasi im Rahmen des Strategiedinge aufstellen kann es halt nicht sagen was unser Anspruch ist und nicht quasi als Anhängsler sagen okay jetzt macht ihr mal auch noch ein bisschen was für das Geld und Krisenjahr ist es halt noch viel weniger und wir können weniger machen.
00:30:34: Und trotzdem dann der Vorwurf, aber es wirkt ja gar nicht und das passiert ja nichts.
00:30:38: Am Ende ist glaube ich der Lösungsansatz dass man die Abteilung für Gesundheit von Anfang an strategisch mit ins Bord, sage ich mal mit rein ins Steuerungsorgan und da quasi auch gemeinsam schaut auch die Verhältnisse auf die Messbarkeit, auf die Bedürfnisse.
00:30:56: Auf die Verhaltensmaßnahmen und das quasi in einen Topf wirft weil sonst funktioniert es ja nicht oder?
00:31:02: Ich sehe das exakt genauso.
00:31:03: der Punkt ist ja wie schaffen wir es dass man eben mit im Cockpit sitzt also vorne mit den Zug lenkt?
00:31:11: Das ist ja das, wo wir in unserer Bubble ganz viel diskutieren darüber.
00:31:15: Ich sage es jetzt mal ein bisschen provokant, dass wir uns irgendwie wie in so einer Echo-Kammer befinden und immer mit Gleichgesinnten sprechen unter uns.
00:31:26: Das tun wir auf jeder Messe, das tun wir dann auch mit BGM-Land etc... und sprechen darüber, dass das schön wäre.
00:31:33: Wenn wir vorne mit drin sitzen würden?
00:31:35: Dann gibt es die Geschäftsführer, die sagen so pass mal auf, ich zeh mal ist mir persönlich so wichtig du sitzt hier bei mir vorne mit dem Cockpit aber in den allermeisten Organisationen ist das ja nicht so per se gegeben sondern man kommt irgendwie von der Seite so reingesprungen.
00:31:48: Ja okay das sollen wir auch machen ist vielleicht eher so ein Benefitsgedanke.
00:31:51: deswegen machen wir das jetzt auch mal Und dann isst man da erstmal ganz hinten im Waggon.
00:31:55: Irgendwann arbeitet man sich vielleicht nach vorne Aber wie schafft man das sich nach vorne zu arbeiten?
00:31:59: Da finde ich's auch wichtig Erstens nochmal das Thema aufzugreifen, wenn wir über Wirksamkeitsmessung sprechen müssen.
00:32:05: Wir sofort sagen, wir haben hier ein Instrument und eine Möglichkeit.
00:32:08: Wir können zeigen, egal was wir tun in unseren Bereichen da können wir diese Erfolge nachweisen.
00:32:14: Das wäre das erste.
00:32:16: Damit kommt man schon mal mit ins Cockpit aus meiner Sicht.
00:32:19: Zweitens ist es ganz wichtig dass wir auch aus unserer Branche und unsere Bubblehänder heraus sprechen.
00:32:30: dass wir auch eben mit Personal, mit Geschäftsführern sprechen über diese Themen und nicht nur in unserer, ich sage es noch mal Blase sozusagen, können wir damit gleichgesinnten.
00:32:42: Dass wir die Entscheide auch wirklich erreichen so.
00:32:45: Wir erreichen sie mit Zahlendaten Fakten.
00:32:47: Ich glaube da sind wir uns einig.
00:32:48: wie erreichen Sie?
00:32:49: indem wir sie vielleicht auch provozieren, indem wir sagen das ist eine Verantwortung liebes Unternehmen du hast sie per se sowieso aber erfüllst du eigentlich deine Verantwortung, dass man da auch mal mitspricht.
00:33:04: Ist es das Benefit?
00:33:06: Oder sind es vielleicht andere Dinge oder ist die Kombination?
00:33:09: aber wie beteiligst Du Dich dabei?
00:33:11: weil es ist Deine Verantwortung und ich glaube wir sprechen da miteinander sehr viel darüber, dass wir wünschen uns das alle.
00:33:20: Ich würde mir wünschten wenn wir noch viel mehr darüber mit den entsprechenden Entscheidern sprechen und dass sie auch erkennen, dann am Ende okay ich habe hier lange die Augen vor verschlossen.
00:33:30: Ich muss hier mal vielleicht einmal den Hebel umlegen.
00:33:33: Ja?
00:33:35: Ich weiß noch der vielleicht noch als letzter Satz, der Bert Rürup ja auch bekannt für viele andere Dinge in der Politik
00:33:42: etc.,
00:33:42: mit dem haben wir viele Gespräche schon gefüllt.
00:33:44: Der hat uns Das war uns gar nicht persönlich, das war erst malig vor zwei Jahren.
00:33:49: War das glaube ich vor drei Jahren auf einem DRK-Kongress?
00:33:54: Also der Krankenkasse der DRK.
00:33:58: und er hat da gesagt BGM muss Umsatz und Ergebnis bringen sonst macht es der Unternehmer nicht Punkt.
00:34:05: Vor der versammelten BGM-Mannschaft, die da standen.
00:34:08: Alle BGM'ler aus HM, wo sie auch immer alle herkam, DM und so weiter.
00:34:14: Das standen dann aber erst mal zehn Sekunden stille.
00:34:17: Aber genau das ist doch der Punkt!
00:34:19: Und er hat es einmal deutlich gesagt, dass ist die Aussage, die von außen kommend oder auch glaube ich jeder hört in unsere Branche hinein, aber umgekehrt müssen wir eben auch diese Frage beantworten können Und du hast es gerade angesprochen.
00:34:34: Es ist schwierig, es ist komplex!
00:34:37: Ich glaube dass das unsere allerwichtigste Aufgabe ist dieses Thema zu lösen und ansonsten gar keine Rolle mehr spielen damit wir überhaupt eine Rolle spielen können.
00:34:47: Also es wird häufig argumentiert, das ist so komplex und dann können wir das nicht messen
00:34:51: usw.,
00:34:51: was müsste da gemacht werden?
00:34:53: Das ist ja eigentlich der Punkt.
00:34:57: Es ist komplex, aber das ist ja nicht der Grund, es da nichts zu machen.
00:35:00: Sondern ich glaube auch, dass es ohne das geht und ich spreche mit vielen Abteilungen und wir haben den Fokus sehr stark auf Personalleitung, Personalentscheiderinnen gelegt in Content weil wir genau das auch erklären möchten und die Zusammenhang zwischen diesen beiden Welten noch näher zusammenbringen wollen.
00:35:19: Und was ich immer wieder mitbekommen habe von Abteilung wie das erfolgreich geschafft hat dass sie wirklich mit Daten augmentiert haben.
00:35:26: Das heißt, Sie haben sich wirklich mal Zeit genommen zwei Monate und die komplette Situation analysiert, Daten rausgesucht, die quasi das auch erklären, ROI-Modelle hervorgeholt und gesagt, das ist der Preis, den wir aktuell haben weil vielen Unternehmen nicht bewusst was ist eigentlich dann am Ende auch kostet nichts machen also die kosten des nächstes tun das aufzuzeigen und dann medial war sogar mit dem pilotprojekt noch verknüpfen sagen wir haben hier ein kleinem raum zeigen können dass zu dem und dem er geführt hat.
00:36:00: Damit quasi in einem gemeinsamen gremium hand-in-hand hinzugehen um das vorzustellen, Und das immer wieder zum Wochen nicht einmal, sondern zehn und zwanzig Mal.
00:36:08: Und dass auch diese Fahne mal hochzuhalten?
00:36:12: Das ist wahrscheinlich das was am meisten Erfolg bringt und es ist anstrengend.
00:36:15: Es ist komplex.
00:36:16: Das ist langartig aber es wirkt und klar.
00:36:20: es braucht schon noch ein bisschen Verständnis und Support von der Geschäftsführung und wie du gesagt hast es gibt auch Unternehmen wo es ein Selbstverständnis ist dann ist es deutlich reibungsloser.
00:36:30: Aber es muss ja auch in den Unternehmen funktionieren wo es nicht selbstverständlich ist Und wo man sich als Erteilung halt über den Business Impact erklärt, wie zum Beispiel eine Marketing Abteilung ja auch.
00:36:40: Also jede Euro die wir als Marketing Abteilungen bekommen vom Unternehmen der Gehälter fließt und das Fließt muss zurückkommen.
00:36:46: ansonsten wird früher oder später was scheiß ich aber ganz schnell die Frage kommen okay?
00:36:51: Was ist denn euch euer Euer Unternehmens hier euer Zweck euer Eure Impact haben?
00:36:55: und das betrifft am Ende jeder Abteilungen und ich glaube der Vorteil ist dass tatsächlich sehr hohes Potenzial haben, eine AOI-Heil zu fahren mit den Gesundheitsmaßnahmen und Verhältnissen und Verhalten.
00:37:07: Und die Komplexität liegt in der Messbarkeit.
00:37:09: Deswegen ist das der Schlüssel, den wir lösen müssen, weil wenn wir Dinge ganzzeitig angehen und nicht nur in die Gesundheit sagen wollen sondern wirklich ganzzeitig angehen und es noch einigermaßen messen können selbst das was wir schon essen können wird mit einer ziemlichen Sicherheit so großes Ausmaus haben dass wir positiven Business Impact haben Und das ist wirklich nicht unwahrscheinlich.
00:37:30: Es gibt da einige Meta-Analysen, und man kann ja auch hinterfragen was dann ROIs von vierzig und mehr als Faktor angeht.
00:37:40: aber es ist nicht unwahsscheinlich wenn man ganz teils angeht dass der ROI positiv ist so ein gegenteil.
00:37:46: Das ist absolut und ich glaube das weiß auch jede Geschäftsführung.
00:37:51: Die Sache isst nur die dass wir mit diesen Studien wird es ja sogar noch über Prävention diskutiert.
00:37:59: Ja, also wir wissen alles!
00:38:00: Wir wissen natürlich das präventives Handeln Auswirkungen hat im positiven Sinne.
00:38:05: nur trotzdem nicht nur in Gesundheitsbereichen und vielen Bereichen handeln wir trotzdem nicht präzentiv.
00:38:12: Ich glaube dass es wichtig ist, dass das Unternehmen selbst für sich messen kann oder erheben kann Abseits von Studien, wo gesagt wird dies und jenes hat tendenziell positive Auswirkungen an sich selber messen kann.
00:38:25: Okay welche Auswirkung hatte das jetzt auf mein Umsatz?
00:38:28: Welche Auswirkungswahl hatte das auf die Leistungskraft meiner Mitarbeitenden dass man dann sagen kann okay es ist hier ein ganz klarer... Zusammenhang der dargestellt und nicht eine Vermutung oder eine Studie, die man als Erkenntnis heranzieht dann noch zu sagen so weil wir dieses und jenes machen ist erwartbar dass sich das und jenis verändert.
00:38:48: Und sondern ganz klar zu zeigen ich glaube das ist ein ganz entscheidender punkt ist was es angesprochen wie so marketing ist.
00:38:54: am ende muss in einer kauft dein produkt Dann hast du ein gutes Marketing gemacht, ja?
00:38:59: Klar gibt's diese Zwischenschritte und du hast eine Lead-Generierung.
00:39:02: Du hast deine Call to Action
00:39:03: usw.,
00:39:03: aber das ist alles schön und nice und super und ganz interessant.
00:39:07: Aber am Ende ... Das noch mal darauf zurückzukommen.
00:39:10: entscheidend ist was kommt am Ende bei raus?
00:39:12: so, ne?
00:39:13: Hab ich mehr Kraft meiner Leute sind die fitter wie auch immer ich das messe.
00:39:17: Aber hab ich vor allen Dingen am Ende auch ein besseres Ergebnis wenn wir... Ich glaub da haben wir jetzt auch ganz kontrovers oder auch offen darüber gesprochen.
00:39:26: Vielen Dank auch dafür, weil ihr seid ja genauso mit eurer Plattform unterwegs und es ist sehr super spannend wie ihr dieses initiiert, wie ihr die Möglichkeiten schafft.
00:39:34: Wir haben ja auch unsere Möglichkeiten und da gibt's auch tolle Zusammenhänge eben!
00:39:40: Wenn wir über Ursachen sprechen, da hast du ja auch gerade oder wir haben ja auch grade schon das angesprochen mehrfach erst so auch Führung als ein wichtiges Thema nochmal erwähnt.
00:39:49: Ich würde da gerne auch noch mal ein bisschen drauf zu sprechen kommen.
00:39:53: Abseits dieser klassischen Führungsthemen, worüber wir ja auch sprechen, gewissen Führungen sind überlastet genauso wie alle Mitarbeitenden.
00:40:03: Wir wissen auch, dass gesunde Führung also das als Führungskraft zu lernen wie man gesund fühlt.
00:40:07: Auch ein total wichtiger Faktor ist.
00:40:10: und dann sprechen wir ja immer noch darüber, dass Führungen ich sage mal Gesundheit dann mit verantworten soll.
00:40:18: Also sie sind dann noch zusätzlich.
00:40:20: natürlich sind Sie so oder so aber sie werden aus unserer Sicht aus meiner Sicht eben abseits dieser klassischen Unterstützung stichwort gesunde führung usw Weiterqualifizierung, wie auch immer.
00:40:33: Gar nicht so richtig darauf vorbereitet will sagen also wir befähigen die Führungskräfte schon mit Themen der Gesundheit sehr gut sich auseinanderzusetzen und das wollen manche, manche wollen es nicht.
00:40:47: aber wir haben sicherlich da die Möglichkeiten um das zu lernen.
00:40:51: Aber was könnten oder müssten wir noch abseits solcher Trainings machen?
00:40:56: Also welche Skills oder welchen Möglichkeiten fehlen da sonst noch so vielleicht Also anders gefragt, reicht es so das Verhalten der Führungskräfte zu trainieren?
00:41:06: Sag ich mal.
00:41:06: Und dann am Ende sagen sie aber bei der Belastung die ihr kommt und bei den Zahlen die ich erreichen soll wie soll ich denn da noch gesund führen?
00:41:13: also ist ja gar nicht das Ziel eigentlich hier unser Company oder fehlt da noch irgendeine Logik oder Filter etwas?
00:41:21: Wie siehst du das?
00:41:23: Ich bin kein Führungs-Experte Aber ich habe schon mit viel gesprochen und unsere nächste Masterclass geht auch zum Thema Führungen und ich hatte ein paar Gedanken dazu Ich glaube der Nachte an Führungskräftetraining, also ich glaube es ist jetzt sehr aber den Nachteil ist quasi etwas on top und sie.
00:41:39: Es macht in der Arbeitsalltag nicht leichter sondern Sie haben vielleicht mehr wissen wie sie was anders machen könnten.
00:41:43: Aber das ist keine echte Befähigung für mich Sondern eine echte Bewegung bzw auch Steuerungen.
00:41:49: geht zum Beispiel in so Richtlinien Wie wenn ich mein Feedback Gespräch habe was sowieso Einmal im Jahr oder mehrmals im Jahr, wie ist denn da die Vorgabe aufgebaut?
00:41:59: Ist da Gesundheit ein Thema was quasi wirklich fixer Bestandteil ist.
00:42:03: Was ich miterhebe und das ist kein Thema meistens es kein Thema aber wenn es ein Thema wird dann muss die Führungskraft gar nichts machen sondern das ist quasi die Leitlinie sich mit den Mitarbeitenden gemeinsam über das Thema Gesundheit auch zu erhalten und zu fragen was ist in deinem Bedürfnis.
00:42:17: Sache Nummer eins Dann haben wir viel über Fehlzeitenthematik und zum Beispiel Gesundheitsfördergespräche gesprochen dass wenn jemand zb ausfällt dass man sich unternehmensweit aneignet, dass man in ein kurzes Gespräch geht.
00:42:29: Nicht im Kontrollgespräch sondern hat der Ausfall etwas damit zu tun mit den Verhältnissen am Unternehmen und wenn ja können wir etwas anders machen.
00:42:38: Oder auch so Sachen wie jede Woche wird quasi dem Team gefragt Wie ist denn gerade das Stress Level die Workload Belastung?
00:42:45: Es ist was was nicht viel Zeit kostet.
00:42:46: aber wenn man das Team einmal fragt von eins bis zehn in welcher welchem Fokus befindet ihr euch gerade es Tiefen entspannt?
00:42:55: seid ihr schon kurz vorm Anschlag?
00:42:57: seit ihr schon über Limit hinaus?
00:42:58: das kann innerhalb des Teams sein, es kann aber auch in dem individuellen Joffix sein die man hat.
00:43:02: Das heißt... Es gibt so viele Tools die man eben den Arbeitsalltag alternieren kann die quasi nicht mehr Zeit kosten um quasi den Führungskräften dieses System schon mitzugeben und sie sich gar nicht beschäftigen müssen.
00:43:16: Wenn Sie jetzt in Training gehen und anfangen, sich zu beschäftigen wie kann ich das in das Mitarbeitergespräch reinbringen?
00:43:21: Wie kann ich es in unser Teenage of Fixes reinbringen, wie kann Ich das in meinen Führungsverhaltens einbringen?
00:43:26: dann ist es schon wieder viel zuviel mentaler Workload die man die Führungen mit gibt sondern man muss eigentlich schon einen System schaffen was direkt umsetzen können was nicht mehr Zeit kostet.
00:43:35: und da gibt's auf ganz vielen ebenen verschiedene Sachen und ich glaube dass Die Führungskräfte auch nochmal besonders abzuholen für Maßnahmen, damit sie dann das auch für sich anwenden und die Vorbildfunktion wieder sein können.
00:43:48: Und dass in dem Netzwerk Teilen ist in der Kommunikation sehr wichtig also, dass man wirklich die Führungskräfte als seine kleinen Marketingmännchen und Freulines verwendet um quasi wirklich Informationen im Unternehmen zu spreaden.
00:44:02: Das betrifft alle Informationen.
00:44:04: aber bei Gesundheitsfolgerungen und Gesundheitsmanagement und auch den Verhältnissen.
00:44:08: Es ist super wichtig, weil sie sind ja im Ende der Kanal in beide Richtungen.
00:44:11: Zum Weitergeben aber auch zum Aufsammeln von Feedback.
00:44:15: So wie es dann halt quasi auch Netzwerk für mentale Ersthilfe gibt
00:44:18: etc.,
00:44:19: dass die Führungskräfte sind die einzigen, die wirklich im Idealfall nah dran sind?
00:44:24: Ja absolut und ich finde du hast einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, Führungskräfte... Was ich auch meinte mit wo werden sie so alleine gelassen?
00:44:33: vielleicht auch.
00:44:33: Sie bewegen sich ja oft irgendwie im Blindflug, also ich hab ein Team von zwanzig Personen.
00:44:37: Ich kann mich jeden Tag sprechen in Homeoffice-Zeiten sowieso noch viel weniger zu verstehen wie es eigentlich meinen Mitarbeitenden geht, wie sie sich fühlen, wie belastet sie sind etc.
00:44:48: Also das allererste ist erstmal ihnen fehlt eigentlich erstmal einen Überblick.
00:44:52: Also erstmal eine Erkenntnis wie ist die Situation ihres Teams?
00:44:58: und dabei zu unterstützen diese zu erhalten, also entweder auch Frage Techniken zu lernen.
00:45:03: Das kann man ja alles machen
00:45:04: usw.,
00:45:04: aber dann wie du schon sagst nicht einmal im Workshop und nie wieder so ungefähr sondern irgendwie sie dabei technisch systematisch zu unterstützen das in den Alltag zu bringen und auch wirklich regelmäßig auch hier wieder Daten zu haben.
00:45:17: Zu wissen wie geht es eigentlich meinem Team?
00:45:20: Wie sieht das da aus über welche Mittel und Methoden man das auch immer erhebt.
00:45:24: Aber erstmal okay Sie brauchen erst mal ein klares Bild zum Zustand.
00:45:30: Und wenn Sie das dann haben oder wenn man Ihnen das ermöglicht, das meine ich auch mit mehr ermöglichen als so hier kümmer dich mal um die Gesundheit deiner Mitarbeiter und du lernst jetzt mal wie das geht sondern also eine technische Möglichkeit, die wirklich auf die relevanten Faktoren, die der Führungskraft auch was bringen ja?
00:45:44: Also Erkenntnisse über den Zustand.
00:45:47: okay, wenn ich jetzt das in den nächsten drei Monaten mit denen vorhabe, dann sehe ich ... Die sind so erschöpft, sie sind so am Limit, die haben so einen Overload.
00:45:54: Das werde ich gar nicht schaffen mit dem Team.
00:45:58: Das ist ja Führungskraft wichtig, das zu wissen.
00:46:01: Ansonsten läuft es ja selber da... Aber selbst wenn sie diese Daten hat und das wäre so ein zweiter Punkt der uns auch unglaublich lange schon beschäftigt ist, selbst wenn Sie diese Daten haben jetzt haben wir KI mittlerweile.
00:46:14: Wir können ja auch Chatty Gemini und Claude und wir können sie alle bedienen mittlerweile und das tun ganz viele.
00:46:21: aber selbst wenn ich so Erkenntnisse habe dann bleibt sehr oft so bei so Bei Abbildern von so ist der Zustand, ja?
00:46:28: So sieht das jetzt hier bei dir aus.
00:46:31: Das heißt da ist man noch nicht am Ende sondern dann muss es im Prinzip in die konkrete Handlung gehen.
00:46:35: Da muss es ja in die Empfehlung für Führungskräfte gehen.
00:46:38: was kann ich jetzt machen?
00:46:39: fragt sich die Führungskraft ja da okay ich habe ihren Ziel Ich muss hier in drei Monaten dieses Ergebnis erreichen.
00:46:46: ich hab ihr aber ein Team.
00:46:47: das sieht mir gerade hier nicht danach aus als würde das das schaffen.
00:46:51: Bitte, und da kenne ich das auch aus Erfahrung.
00:46:55: Sobald es die KI irgendwie frei zugänglich war haben das Führungskräfte gemacht und haben ihre Situation der KI geschildert und tun das ja heute noch und diskutieren sozusagen mit ihr was soll ich denn dann machen?
00:47:05: wie kann ich das machen?
00:47:07: Ist es nicht unsere Aufgabe hier auch Führungskräfte nicht nur bei der Erkenntnis zu unterstützen ist ein wichtiger Faktor und gut dass wir schon mal den Schritt gemacht haben und denen weitergehen aber auch noch mehr dabei unterstützen zu sagen Hier gibt es empfohlene, wirksame Dinge die du jetzt tun kannst.
00:47:30: Die du mit mir diskutieren kannst um dann die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen aber auch die richtige Dinge zu initiieren damit du bei dem Beispiel zu bleiben auch in drei Monaten dein Ziel mit deinem Team erreichen kannst dass wir auch an diesen Dingen arbeiten weil wir das sehr Ich sag mal, in unserem... Du hast das Ressourcenteam ganz am Anfang angesprochen.
00:47:55: Keiner der sich kümmert, ob es aus dem Arbeitsschutz ist oder aus einem BGM, BGF-Team oder Führungskraft, HR oder so was ... keiner kann das leisten!
00:48:03: Das muss die Führungskraft ja selbst leisten und diese Unterstützung auch irgendwie technisch ermöglichen weil ich kann nicht jedem jeder Führungenskraft einen Coach zur Seite stellen und dass sie tagtäglich ihnen fragen kann wenn der Coach vielleicht nicht auch eine in digitalen Form ist.
00:48:21: Ja, du hast ganz viele wichtige Themen angesprochen.
00:48:24: Ich glaube das es essenziell ist dann die Daten, die wir eine Führungskraft bereitstellen auch zu verknüpfen mit Wendars nutzter Tool xypslan Z um das umzusetzen möglichst mit wenig Zeit aufwand oder Metal Load das auch dann umzusetzten.
00:48:39: ich glaube was wir oft vergessen ist dass wir gerade im technischen Zeitalter ja die Möglichkeit haben neben der Führungsinstanz auch ein System zu schaffen, mit dem wir Mitarbeiter eine dauerhafte Sparing geben.
00:48:52: und je mehr jetzt auch künstliche Intelligenz dazukommt, desto stärker wird das.
00:48:56: Und ich finde meinen Ansatz ist eigentlich es braucht ein System was den Mitarbeitenden regelmäßig fragt wie es sie geht?
00:49:03: Was die Bedürfnisse sind?
00:49:04: Das muss die Führungskraft gar nicht unbedingt wissen.
00:49:07: Basierend auf den Bedürftnissen müssen dann quasi Support-Möglichkeiten ausgespielt werden an den Mitarbeitenden, die quasi dazu passen.
00:49:15: Zum Beispiel habe ich angegeben Ich bin erschöpft und das hat sich über die letzten zwei drei Wochen oder zwei drei Monate verstärkt und dann erkennt das System.
00:49:24: Okay, Mitarbeiter hat anscheinend das Thema.
00:49:26: Wir haben hier ein großes Portfolio angeboten.
00:49:29: Die sind aber gar nicht alle relevant für dich.
00:49:31: Sondern es gibt vielleicht hier psychologische Beratung Und dass ist das was dir jetzt in Kombination mit einem Meditationskurs Vielleicht sehr viel hilft befähigen selbst Entscheidungen zu treffen.
00:49:42: Das kann nicht immer alles über die Führungskraft kommen muss, weil... ...die Führungskraft ist ja auch ehrlicherweise nicht immer super nah dran.
00:49:48: Die hat auch andere Themen und die kann ihr auch nicht alles wissen.
00:49:50: Und am meisten Erkenntnisse gewinnen wir wahrscheinlich über eine anonyme Selbstoffenbarung,... ...die quasi im System dann zugeordnet wird zur Bedürfnis um dann quasi zu sagen okay, wir haben ein relevantes Angebot was dann wiederum zu einer Wirksanutzung führt in dem wir das auch wieder messen werden.
00:50:07: Wir messen dann okay Bedürftnis Erkannt, Angebot passend kommuniziert.
00:50:13: Angebot wird genutzt.
00:50:16: Was passiert nach der Nutzung?
00:50:17: Gibt es einen Unterschied zwischen vorher und nachher?
00:50:20: ist der Schöpfungsrück gegangen Und das verknüpfen wir ideal für wieder mit Daten, die wir aus Magie haben.
00:50:25: Mit den Daten und bringt es quasi wieder in so ein Sammel Surium um quasi dann diese individuelle Unterstützung Ebene von Angebotsrelevanz und individuelle Ausspielung auch so bisschen den Druck vor die Führungskräften zu nehmen dass sie gar nicht alles lösen müssen sondern Sie sind dafür da, dass die Verhältnisse haben wir Verhältnis gesunden und das ist deren Kernaufgabe.
00:50:47: Eine Führungskraft ist nicht der Therapeut, sondern auch nicht der Gesundheitscoach.
00:50:50: Und das ist gar nicht der Anspruch wie man.
00:50:51: da braucht es in meinen Augen ein System was dieses Bedürfnis von den Mitarbeitenden kennt und die Führungskräfte sollten sich mehr auf die Verhältnisse fokussieren.
00:50:58: und am Ende müssen aber alle Daten zusammenlaufen im idealen Fall.
00:51:01: Das ist komplex und nicht der anspruchs die war vorhin auf morgen hat.
00:51:05: Aber ich glaube je mehr wir in die KI und Daten Richtung gehen das so genauer haben Bebedürfnisse desto genauer können wir diese Angebote Bedürfnisorganität ausspielen.
00:51:15: Und das zu besser können die Daten am Ende auch zusammenführen und Wirkzusammenhänge messen.
00:51:19: Ich glaube da geht es hin, wenn wir das dann quasi mit einem Business Impact noch verknüpft, mit den Kennzeilen auf die dann auch das Management jeden Tag rauf guckt, dann haben wir gute Zeiten was Gesundheitsförderung angeht weil die Effekte auf der Ebene ein Impact haben werden.
00:51:35: Das ist das wo's hingehen kann und der Gap zwischen ich spreche viel übernehmen teilweise zettelwirtschaft und also wir sind noch ganz weit weg immer hinternehmen gerade wenn jetzt eine öffentliche Verweiterung gucken oder was weiß ich in bedenken.
00:51:49: auch alles gesagt alle nutzen ja mittlerweile stammkloat.
00:51:52: Und chatty und gemine etc.
00:51:55: aber auf der ober war ne grafik.
00:51:57: es sind glaube ich ein prozent oder fünf prozent ganz wenige dies am ende auch wirklich nutzen wie als vorreiter ne bubble denken da vielleicht einmal schon schrittwärts raus dürfen Uns überlegen, wie kommen wir jetzt vom Idealbild zum nächsten Schritt des aktuellen Istzustandes von dem jeweiligen Unternehmen.
00:52:14: Und da sehe ich die große Herausforderung.
00:52:16: aber was das Ideal-Bild ist für mich total klar und ich weiß nicht ob du das auch so siehst oder ob du es noch ergänzen würdest dieses Ideal Bild.
00:52:22: Aber so würde ich dann auch die Führungsrechte einbinden dass Sie gar nicht alles machen müssen sondern das sind auch digitale Systeme halt helfen müssen Daten zu erheben an Boote auszuspielen und Relevanz erfassen und wirklich Mechanismen dann wiederum in den Zusammenhang zu bringen.
00:52:37: Das kann die Führungskraft nicht.
00:52:39: Unbedingt, das ist das wo wir unsere unterschiedlichen Erfahrungen ja auch in unserem Netzwerk zusammengetragen haben und deswegen hier auch das System entwickelt haben vor fünf sechs Jahren begonnen haben den Business Health Index entwickeln der ein Standard ist, der den Gesundheitszustand einer Organisation misst Branchenvergleiche eben angestellt werden können, aber als solcher hier ein Indexwert ist.
00:53:04: Wo sehr viele Kennzahlen drin sind.
00:53:06: insgesamt sind seit Jahr neunzig verschiedene Gesundheitskennziffern die der abgebildet werden.
00:53:10: Soziale Themen wie Kulturführung und so weiter eben auch einen großen Wert dort spielen.
00:53:16: Aber eben die Komponente oder der Bogen geschlagen wird zur Leistungskraft des Unternehmens.
00:53:20: das heißt wir können die Leistungsfähigkeit die Leistungen Bereitschaft der Belegschaft abbilden Wir können zeigen welchen Auswirkungen, das auf dem Präsentismus hat und da wird es dann spannend.
00:53:31: Das heißt, dass in Euro umzurechnen ist möglich und diese Erkenntnisse auf die der Sport zu bringen und auch nicht nur auf Geschäftsführer-Ebene, HA-Ebene, CFO vor allem sondern auch bei Führungskräften, dass sie sehen ich sehe ja nicht nur hier wie... Nur in Anfangstrichen und das ist ja schon viel!
00:53:48: Ich sehe nicht nur wie erschöpft meine Menschen sind sondern ich sehe auch, was das bedeutet für den Erfolg oder Misserfolg meines Ziels.
00:53:56: Was ich als Führungskraft selber habe
00:53:57: bzw.,
00:53:59: was ich nachweisen muss und dabei zu unterstützen, dass man all das, was wir ja wollen – also gesundheitsförderliche Arbeitsumgebungen zu schaffen, Mitarbeitenden zu unterstützen -, dass man das wirklich möglich macht und möglich machen heißt aus meiner Sicht.
00:54:16: Deswegen arbeiten wir da so exzessiv dran seit sechs Jahren jetzt nämlich das verständlich zu machen und nicht nur zu erklären, sondern auch in Zahlen, Daten, Fakten abzubilden.
00:54:26: Was da passiert?
00:54:28: Ich bin auch vor fünfzehn Jahren als ich noch in der Gesundheitsförderung schwerpunktmäßig aktiv war, auch mit Menschen, mit Führungskräften
00:54:35: usw.,
00:54:36: regelmäßig joggen gegangen hab sie gecoached etc.
00:54:39: Diese Personen sind zu anderen Menschen ja teilweise geworden.
00:54:43: Das hat dann die Geschäftsführung auch honoriert und gesagt, so was hast du denn mit dem Christian gemacht?
00:54:47: Es ist ja unglaublich!
00:54:48: Der geht ja ganz anders mit seinen Leuten um.
00:54:50: Eigentlich hatte er nur sich selbst gefunden.
00:54:53: Ist ein Sportler geworden, was er vorher nie gedacht hat usw.
00:54:57: Und das hat natürlich Ausprägung.
00:54:59: Deswegen ist es so wichtig diese Unterstützung zu leisten und den Menschen die Möglichkeiten zu geben.
00:55:06: Diese Enbogen, die wir schlagen müssen hin zur Wirksamkeitsmessung beginnt glaube ich in der Kombination Menschen zu unterstützen aber auch die Bedarfe zu erkennen.
00:55:16: Nicht nur die Bedürfnisse im Vordergrund zu greifen sondern die Bedarf auch zu erkennen.
00:55:19: und da sind wir in der Verhaltensprävention wirklich sozusagen die Beführungskraft.
00:55:24: Wir wissen, du hast hier eine Verantwortung.
00:55:26: Du musst dich um die Mitarbeitern
00:55:28: kümmern.".
00:55:29: Dann sagt er okay wir haben ja ein EAP-Programm dann schicke ich dir alle dahin.
00:55:32: Nein es geht auch darum zu gucken was belastet eigentlich die Menschen tagtäglich und wo ist die Beeinträchtigung am größten?
00:55:40: Und das musst du versuchen zu verhindern!
00:55:42: Das is dein Job.
00:55:43: und wenn dass nicht im Commitment mit der Geschäftsführung passiert, dann sagt die Führungskraft super tolle Idee.
00:55:50: Ich soll hier mich um meine Mitarbeitenden kümmern.
00:55:52: Ich soll Belastung reduzieren, also zum Beispiel Termindruck reduzieren oder bestimmte Stressoren reduzieren die da alle möglichen Sachen sein können und so weiter.
00:56:01: aber ich habe die Vorgabe der Geschäftsführungen es wird nie funktionieren.
00:56:07: was dazu führt erleben wir in vielen Projekten dann auch dass viele Führungskräfte sagen ich sitze hier zwischen den beiden Planken ich werde jetzt komplett zerrieben das die Führungskraft ist ja richtig krank machen kann Weil es ja auch ein Mensch ist und denkt, was mache ich eigentlich für meinen Mitarbeitenden da?
00:56:25: Und der ganze Kreis schließt sich am Ende in dem wir immer wieder darauf zurückkommen.
00:56:31: Wir müssen den Geschäftsführenden die Entscheidungen treffen, auch teilweise unwissend, was das für Auswirkung hat oder sehr naiv weil man nicht vielleicht darüber nachgedacht hat, was für Auswirkung das haben könnte verständlich machen, was da passiert.
00:56:48: Was möglich auch ist.
00:56:50: Welches unglaubliche Potenzial da eigentlich auch brach liegt, was man da liegen lässt.
00:56:56: Und ich glaube es ist alles bereitet!
00:56:59: Ich glaube es gibt so viele Möglichkeiten heutzutage und ihr macht euren Job ja großartig bei Machtfit.
00:57:06: das heißt diese Dinge die man alle greifen kann sie ermöglichen sozusagen also den Geschäftsführer verständlich zu machen wenn du dies jenes so und dann bautes Paket passen zusammen und arbeite an deinen eigenen Themen, die du nämlich hast.
00:57:22: Stichwort Kulturführung, Belastungsfaktoren
00:57:25: usw.,
00:57:26: was da frei zu setzen wäre!
00:57:29: Wir reden ja so viel über die faulen Menschen, wir reden so viel darüber... Wir haben eine Wirtschaftskraft, die Idee ist ja runter usw.. Wir diskutieren irgendwie alle müssen einfach noch mehr arbeiten usw.
00:57:41: Und keiner guckt mal wirklich ernst richtig hin und sagt so ich packe das Mal als wirklich für mich hier mal als Unternehmen selbstmal, nehme ich das mal in die Hand und ziehe mein Laden selbst aus dem Dreck sozusagen weil ich sehe ist es einfach noch unglaublich viel zu holen.
00:58:02: Und da können wir über Behörden reden wo noch viele andere Dinge vielleicht brach liegen digitalisierung etc.
00:58:08: aber da können auch über jede andere branche liegen würde sagen so die menschen sind da sie wären auch bereit und sie wollen auch das will jeder per se aber sie können nicht Ja, müssen sie entfesseln wenn man so will.
00:58:20: Wenn ich ein sehr schönes Bild tatsächlich
00:58:24: ja.
00:58:24: Ich glaube wir sind jetzt auch wieder in unserer Bubble aber wir wollen es heraus tragen und dafür haben wir auch diesen Podcast unter anderem gemacht.
00:58:34: Aber das ist für mich immer ganz wichtig und ich glaube dass höre ich auch dir raus.
00:58:38: Wir müssen es heraustragen.
00:58:39: du hast viele Aktivitäten wo du das ja auch machst selber über eure Masterclasses zum Beispiel oder das Netzwerk was du ja auch aufbaust über deine persönlichen Aktivitäten.
00:58:51: Deswegen fand ich es total spannend, auch mit dir mal persönlich länger jetzt zu sprechen und dass sich vielleicht der eine oder andere jetzt auch was mitnimmt nochmal diese Dinge von zwei Seiten noch einmal zu betrachten wie wir das so angeschoben haben und irgendwie dass wir das Ganze auch obwohl wir wissen, dass es so schwierig wird und auch nicht leichter wird in der Branche Anschluss zu finden, vielleicht auch die positiven Ansätze nochmal nach vorne getragen haben.
00:59:15: hoffentlich einige kleinere Punkte vielleicht und wir arbeiten ja unterschiedlicher Form sehr hart daran.
00:59:22: Jetzt muss man irgendwie so sagen, das darf jetzt eigentlich nicht einfach nur so weitergehen wie wir es machen.
00:59:30: Was gesagt?
00:59:30: Wir müssen Schritt für Schritt vorankommen.
00:59:32: aber ich glaube dass für mich persönlich würde es gerne nochmal hören vielleicht aus deiner Sicht aber auch vielleicht für alle Hörerinnen und Hörern was macht dich so optimistisch, dass wir hier die Kurve kriegen?
00:59:46: Ich nenn's mal so, wir sind uns schon ein bisschen auf dem Weg in die Sackgasse vielleicht in manchen Bereichen.
00:59:51: Die Kurve kriegen das wirklich verfängt, weil es auch muss passieren.
00:59:58: Was macht dich da optimistisch, dass wir es schaffen?
01:00:01: Optimistisch macht mich, dass das Thema generell auf individueller Ebene, auf Publiquebene, auf Unternehmensebene immer mehr tragweite bekommt und nicht in meine richtigen richtungen nicht in meiner richten vorstellung.
01:00:18: Aber wir haben eine generation die gesundheitsbegeistert ist fast schon zu sehr, wir haben longevity hypes et cetera und es wird sich auf jeden fall damit beschäftigt ob das immer dann sinnvoll ist und vielleicht nicht manchmal gezogen oder wie auch immer kann man mal fragen stellen.
01:00:35: aber es wird sicher mit beschäftigt und das thema wird wird einfach sexy und Unternehmen verstehen das genauso aus beiden Perspektiven.
01:00:42: also einerseits, dass Mitarbeitende wirklich das Bedürfnis dann auch wieder haben.
01:00:46: Alle schreien nach Führung Fitness und alle schreiden nach dem und dem und es wird zu einem Selbstverständnis.
01:00:51: Und gleichzeitig haben wir halt auch diesen den Zahlen Druck selber auf der Public Health Ebene.
01:00:55: Wir haben Initiativen wie zum Beispiel von Ingo Frommöse die quasi Gesundheitsprävention ins Grundgesetz bringen wollen Krankenkassen und quasi eine politische Umgebung, die sagt oh shit wie können wir unsere Gesundheitsausgaben bezahlen?
01:01:11: Wir haben mit den teuersten Gesundheitssystemen in ganz Deutschland.
01:01:15: Und machen noch viel zu wenig Prävention.
01:01:18: also dieser Gap zwischen es entsteht ein Hype und besprechen darüber und gleichzeitig sehen wir von oben die Herausforderungen auch die finanziellen Herausforderungen.
01:01:26: das das aufeinander trifft und dass es natürlich Zeit braucht ist klar.
01:01:29: aber das macht mich tatsächlich optimistisch schon wenn ich in den Unternehmen noch mal reingehen.
01:01:33: Was macht mich da optimistisch?
01:01:35: Dass wir immer besser auch Daten messen können und über Digitalisierung verstehen, dass tausend Mitarbeitende haben Tausend verschiedene Bedürfnisse.
01:01:43: Und damals war es unmöglich für Tausende Mitarbeiter, Tausenden Angebote zu machen und auch ganz viele Abfragen dann in Daten zu konsolidieren und zusammenzubringen und daraus immer wieder auch live Daten zu erheben.
01:01:54: aber ich glaube die Möglichkeit das wir Daten besser erheben können, viel schneller erhebe und auswerten können.
01:02:00: Dass wir Angebote für individuelle über AI Engines etc.
01:02:04: ausspielen können, macht mir optimistisch dass wir die Bedürfnisse Ja, die Dinge, die Mitarbeiter in den Brauchen besser treffen können um quasi Arbeit auf wieder so eine Ressource zu machen und nicht immer nur zu meckern ihr müsst mehr machen.
01:02:16: Ihr dürft weniger krank sein sondern zu sagen wir befähigen euch in einem System was euch glücklich macht.
01:02:23: Kerst kann auch mal fordern und es kann auch anstrengend und stressig sein aber im Grunde ist die Arbeit ein Ressourcer.
01:02:29: man freut sich irgendwie drauf und das waren dann ja.
01:02:32: dieses Bild kommt durch das drüber reden durch den Druck der von oben kommt durch die Möglichkeit, die wir durch Datenerhebung und auch dann in der KI Automationen haben.
01:02:43: Dass wir nicht mehr so viele Ressourcen brauchen mit viel weniger ressourcen.
01:02:46: Auch diese Dinge dann individuell aussteuern können.
01:02:49: Das macht mich optimistisch Und wir leben in einer wahnsinnig schnellen Zeit.
01:02:55: Keine Ahnung wo die Welt in fünf Jahren steht Wo auch Corporate Health und DGM in fünf jahren stehen aber Die Gefahr diesen Gap zu schließen zwischen Business Impact und Wir sind Ein Zug, der hinten rangehangen wird.
01:03:09: Das ein bisschen wie schnellstmöglich überwinden.
01:03:12: in meinen Augen und deswegen müssten wir auch gemeinsam mit den Entscheidern reden – mit der Personalleiterung, mit der Geschäftsführung – über genau diese Themen weil wir ansonsten am Bahnsteig stehen bleiben und der Zug ohne uns weiterfährt.
01:03:24: Ja Punkt!
01:03:25: Und dass wir ja nicht nur die Bedürfnisse der Mitarbeitenden immer besser verstehen können auf Datenbasis sondern auch wirklich immer besser verstehen können was macht sie eigentlich krank?
01:03:36: Genau das
01:03:37: dass wir das versuchen zu verhindern.
01:03:40: Ganz herzlichen Dank, lieber Simon!
01:03:42: Die Zeit ist uns wirklich weggerannt.
01:03:45: Ich glaube, wir könnten noch stundenlang weitersprechen und das machen wir bestimmt auch bei Zeiten im Hintergrund sowieso.
01:03:53: ich würde mich nochmal wirklich sagen ganz herzlich bei dir bedanken für deine Zeit heute.
01:03:57: Danke
01:03:58: für die Einlade.
01:03:59: Ja also wirklich eine ganz spannende Diskussion ja wirklich von zwei Seiten fast betrachtet aber viele Punkte angesprochen und wir bleiben dran, Simon.
01:04:11: Auf jeden Fall!
01:04:11: Wir hören uns, wir sehen uns auf ein weiteres Format was kommen wird bei euch oder bei uns und genau dann wünsche ich allen Zufahrerinnen hier auch noch eine tolle Woche und freue mich dann auf wiedersehen in welcher Form auch immer.
01:04:29: Schließe ich mich gerne an.
01:04:30: Ich würde sagen bis Montag.
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