#082 Warum 80 Prozent der Firmen bei psychischer Gefährdungsbeurteilung noch Nachholbedarf haben

Shownotes

80 % der deutschen Unternehmen verschlafen ein zentrales Thema und riskieren damit viel mehr als nur ein Bußgeld. Hast du dich schon gefragt, was wirklich hinter der psychischen Gefährdungsbeurteilung steckt? Und warum darin für dich und dein Unternehmen eine echte Chance liegt?

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum so viele Unternehmen die psychische Gefährdungsbeurteilung immer noch aufschieben und warum das genau jetzt brisanter ist als je zuvor. Gemeinsam schauen wir darauf, wie du den gesetzlichen Anforderungen nicht nur gerecht wirst, sondern daraus echten Mehrwert für Gesundheit, Zusammenarbeit und Produktivität gewinnen kannst.

Dabei teilen wir sowohl unsere eigenen Erfahrungen als auch konkrete Tipps aus der Praxis. Uns ist wichtig zu zeigen: Die Gefährdungsbeurteilung ist mehr als nur ein Punkt auf der To-Do-Liste. Sie kann dein Unternehmen stärken und zukunftsfähig machen.

Die 3 Key Takeaways:

Große Hürde oder doch große Chance? Was hält so viele Unternehmen davon ab, das Thema psychische Gefährdungsbeurteilung anzugehen und welches Potenzial schlummert tatsächlich darin? Welche neuen Vorgaben und Kontrollen machen es aktuell wichtiger denn je, aktiv zu werden? Vom Muss zum Mehrwert: Wie gelingt dir der Schritt, aus einer Pflicht ein wirksames Instrument für mehr Teamstärke und bessere Arbeitsbedingungen zu machen?

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Transkript anzeigen

00:00:05: Herzlich willkommen zur zweiundachtzigsten Episode von Endlich Montag, dem Podcast in dem wir versuchen werden die näher zu bringen was das geheimnisgesunder und erfolgreicher Unternehmen ist.

00:00:16: Ja ich bin Wolfgang König und begrüße zunächst wie immer meinen Kollegen Mark Sommer.

00:00:20: Hallo Marc!

00:00:21: Ja hallo Wolfgang!

00:00:23: Heute wollen wir starten mit einer Zahl die uns ehrlich gesagt nicht mehr überrascht obwohl sie ja durchaus bemerkenswert ist.

00:00:33: Die Zahl ist achtzig, nämlich achtzig Prozent der deutschen Unternehmen etwa.

00:00:38: Aber ziemlich genau haben die psychische Gefährdungsbeurteilung

00:00:42: nicht

00:00:43: oder nur uns reichend umgesetzt?

00:00:45: Ja also wenn ich auf die letzten Jahre schaue dann überrascht das tatsächlich nicht.

00:00:50: Also in vielen Unternehmen gehört die Gefährderungspurteilungen psychischer Belastungen noch immer zu den Themen, die man so vor sich herschiebt.

00:00:58: Das ist ja gut aber sie ist ja seit vorgeschrieben für alle Unternehmen mit mehr als einem Mitarbeiter.

00:01:06: Genau, in den Ende der Neunziger ging das schon los.

00:01:09: und ja also man sieht ja trotzdem in der Praxis immer wieder dieselben Hürden die selben Vorbehalte auch diese Missverständnisse in diesen Thematiken.

00:01:19: Ja dann lass uns das Thema heute mal tatsächlich aufgreifen und darüber sprechen.

00:01:23: warum tun sich so viele Unternehmen so schwer mit diesem Thema?

00:01:28: Und natürlich sehr spannend warum verändert sich die Situation aktuell gerade her?

00:01:33: Und vielleicht ein bisschen nicht nur kritisch, sondern auch konstruktiv.

00:01:38: Warum steckt in diesem Thema der psychischen Gefährderungspurteilung möglicherweise eine deutlich größere Chance oder eine große Chance?

00:01:45: Oder deutlich das größte Minister als die meisten das so vermuten?

00:01:49: Genau, darum geht es ja auch.

00:01:51: Aber warum haben bisher die Unternehmen seinen großen Bogen dumm gemacht?

00:01:55: Jetzt muss ich mal selbst einen mehr Kulper machen.

00:01:58: Ich habe ja auch lange Jahre als Geschäftsführer als Vorstand Arbeit habe, ehrlich gesagt dieses Thema auch nicht besonders auf dem Radar gehabt.

00:02:07: Und du Wolfgang, du kennst das ja?

00:02:09: Du hast ja eine unglaublich hohe Anzahl der Unternehmen über die Jahre begleitet.

00:02:13: Was sagst du denn?

00:02:13: Warum haben deiner Meinung nach so viele, die die psychisch bislang noch nicht ordentlich umgesetzt?

00:02:20: Ja ich muss vielleicht vorwegschieben.

00:02:22: Ich hab tatsächlich mit vielen Menschen in Gesprächen wie dir gesessen.

00:02:27: Die dann tatsächlich auch... Wie das

00:02:29: nicht machen wollten!

00:02:31: vielleicht nicht unbedingt so gerne machen wollten, genau.

00:02:34: Und da gibt es schon ein paar Gründe, die sind auch total nachvollziehbar und vielleicht sind das sogar die Gründe?

00:02:41: Da kommen wir ja gleich drauf.

00:02:43: Weshalb das Thema irgendwie immer noch so komplett weggeschoben wird.

00:02:45: also der erste ist aus meiner Sicht ganz pragmatisch.

00:02:48: Es geht hier um den Aufwand.

00:02:49: wenn wir jetzt mal ein paar Jahre zurückdenken Die Technik war noch längst nicht soweit.

00:02:54: Also klassische ich sage mal Gefährdungsbeurteilung Das war über viele Jahre eigentlich immer ein riesiges, also Großprojekt.

00:03:06: Es ging immer um Workshops, es ging um Interviews, Experten mussten hinzugezogen werden, Exzeltabellen die aufwendig erst mal stellt vielleicht sogar werden mussten und dann irgendwann gefüllt zu werden.

00:03:18: Oft externe Berater weil man sie intern eben nicht hatte.

00:03:21: diese besondere Expertise nenn ich's mal, die man so vermutet wobei vielleicht kommen wir auch noch darauf zu sprechen Welche Expertise da eigentlich gebraucht ist, Abstimmungsrunden etc.

00:03:31: Und... Da haben wir dann immer bis heute, ja sehen wir das oft, sprechen mir von dem Aufwand der, ich sag mal, Projektlaufzeit von mehreren Monaten bis teilweise Jahren da noch eben bei großem.

00:03:45: Das kann ich nur beschädigen aus meiner Erfahrung.

00:03:48: Das hat immer den Eindruck vom häblichen Aufwand vermittelt und zwar genau aufwandt von denen operative Verantwortlichen, die man ja eigentlich an vorderster Front im Tagesgeschäft haben will.

00:03:59: Und meist läuft hat man ja unwünscht das Gefühl mit den Ressourcen irgendwo am Limit zu sein.

00:04:05: Ja genau eben so.

00:04:07: und ich sage mal wenn dann auch noch HR Abteilung hören dass sie dafür eben etliche Termine koordinieren müssen um Mitarbeiter da noch freistellen müssen Und wie schon angesprochen, dann die Dokumentationen, die vielleicht ihnen gar nicht so nahe liegt auch noch erstellen müssen.

00:04:23: Weil das vielleicht auch jemand anders nicht machen wollte weil der Arbeitsschutz sich da auch nicht sowohl fühlte als ja oft Ingenieure sind.

00:04:29: und was ich vorstelle es geht hier vielleicht um ein bisschen andere Themen.

00:04:32: Ja dann landet das Thema nicht unbedingt ganz oben auf der Prioritätenliste.

00:04:37: So

00:04:38: Jetzt muss man natürlich auch ehrlich sagen dass viele Unternehmen auch in den vergangenen nicht wirklich erlebt haben, dass ich dann der Aufwand wirklich ausgezahlt habe.

00:04:47: Das ist dann Compliance und man macht einen Haken.

00:04:49: Es ist eine Pflichtübung.

00:04:50: Man hat zumindest persönliche Eindruck bei diesem Thema.

00:04:53: Das sind so ein bisschen viele Dinge rund um die DSGVO.

00:04:57: Man versteht Intellektuell Raum ist wichtig und notwendig ist aber im Geschäft kommt einem das dann noch oft über für sich vor.

00:05:05: Ja Also wir haben schon Projekte begleitet und gesehen, dass das am Ende dann wohl auch verstanden wurde.

00:05:10: Und man auch einen Sinn und Zweck dahintergesehen hat.

00:05:12: aber eben oftmals nur so eine Waage und du hast recht meistens ja überhaupt nicht und oft wird es zu dem Zweck gar nicht gemacht muss man mal sagen.

00:05:19: Das ist für mich der zweite Punkt.

00:05:21: also die meisten Verfahren haben einfach schlicht riesige Berichte produziert und waren gar nicht auf diese Veränderungen ausgerichtet.

00:05:32: Es ging darum okay müssen wir machen haken wir mal irgendwie ab und wie wer macht das?

00:05:36: Und dann hast du am Ende hundert Seiten Analyse und noch vielleicht so pauschal oder einige Maßnahmen, die dann aber nie umgesetzt wurden zum Beispiel.

00:05:45: Das war gar nicht der Sinn und Zweck des Ganzenes.

00:05:48: Ja, landet früher der berühmte Leitz-Aktenordner irgendwo im Schrank?

00:05:52: Oder die PDF-Datei irgendwo versteckt abgelegt auf dem großen Daten?

00:05:58: Genau,

00:05:58: im Intranet!

00:06:00: Wo es muss niemand findet in den Aktenordner natürlich auch nicht.

00:06:04: Und das ist vielleicht so ein bisschen auch noch der dritte Grund, den mir so einfällt.

00:06:09: Nämlich man hat dieses Thema ... Ja, es ist ja ein stigmatisierendes Thema.

00:06:15: Man denkt so Gott jetzt geht's hier um psychische Themen.

00:06:18: Da müssen jeder Mitarbeiter nicht richtig öffnen.

00:06:21: und dann hab ich ganz oft gehört Es ist ja so ein individuelles Thema Wie oft ich das gehört habe.

00:06:27: Jeder, der sich auskennt im Arbeitsschutz weiß dass es darum überhaupt nicht geht und auch natürlich nicht in der Gefährdungsbeurteilung dieser mentalen psychischen Belastungen.

00:06:36: Und dann haben sich immer viele Führungskräfte gefragt, okay da geht es ja um Führungen?

00:06:40: Was ist eigentlich wenn die Ergebnisse jetzt so richtig schlecht ausfallen und vielleicht bei mir sogar schlechter als beim Kollegen?

00:06:47: was ist auch wenn zum Beispiel Konflikte sichtbar werden?

00:06:49: Was passiert, wenn ich sage mal Mitarbeitende dieser Themen vielleicht Belastung benennen...

00:06:55: Also Angst vor schlechten Ergebnissen?

00:06:57: Ja genau!

00:07:00: Ist ja auch ein Thema, also wissen wir ja.

00:07:03: Wenn ich mich jetzt gar nicht damit beschäftige dann wird es ja auch nicht besser.

00:07:08: Das ist richtig!

00:07:09: Also nach dem Motto... Wenn ich mich nicht frage, muss sie mich auch nicht damit beschäftigen.

00:07:13: Oder nach dem Motto was ihr nicht weiß macht mich nicht heiß?

00:07:16: Genau ganz genau und das ist es ja nur die Belastung, die verschwinden ja nicht nur weil man sie eigentlich misst.

00:07:22: Ja

00:07:22: das ist eigentlich wenig überraschend und total interessant oder irgendwo spannend.

00:07:25: wenn da das mal einfach mal vergleichen mit Industrie, sag mal nehmen wir mal die Produktionsmaschine Wir würden doch niemals warten bis so eine Maschine komplett ausfällt Bevor wir uns das genau anschauen oder bevor die gewartet wird, ja?

00:07:38: Oder Maintenance.

00:07:40: Das ist doch ... das ABC einer guten Produktionslogik hier sicherzustellen, dass die Produktionsmittel immer bereit sind und gut laufen.

00:07:52: Oder in das Thema Software.

00:07:53: Und

00:07:54: bei Menschen passiert genau eigentlich das nicht!

00:07:57: Ja, das ist ein Riesenproblem.

00:08:00: Ich denke, dass es vielleicht noch diesen vierten Punkt gibt dass es nämlich Unternehmen, vielleicht auch Geschäftsführer noch nicht so richtig gesehen und verstanden haben was eigentlich dahinter steckt.

00:08:18: Dass man viele denken sowieso aber uns ist doch schon alles in Ordnung.

00:08:22: Die Leute beschweren sich ja nicht.

00:08:23: oder letztens wieder gehört das ist ja heute immer noch aktuell, solange die nicht ausfallen die Leute oder irgendwie einen Burnout hat dann muss nichts machen.

00:08:34: unglaublich schwierig dann auch den Ansatz zu finden, weil es ist ja eine präventive Arbeit.

00:08:40: Also das ist einer die früh ansetzt und wir wollen ja nicht dass das Kind in Brunnen fällt und das ist der Grundsatz im Arbeitsschutz.

00:08:46: natürlich mag das sogar zum Teil stimmen, dass man so auf der Oberfläche hört ist alles eigentlich so in Ordnung und keiner sagt was?

00:08:52: aber gerade diese Themen vor allen Dingen mentale Belastungen sie haben ja irgendwo ne Wurzel des wächst ganz langsam.

00:09:02: Man überrascht sich, man wundert sich dann auf einmal, dass die Fehlzeiten steigen oder Fluktuationen und Konflikte für viele auf einmal überraschen.

00:09:10: Plötzlich da sind ... Nein es schweilt ja alles schon längst!

00:09:13: Und wenn man das nicht versucht herauszufinden, hat man auch noch nicht glaubt, was zum Rausfinden hat?

00:09:21: Vielleicht geht's darum.

00:09:22: Dann ist es schwierig.

00:09:23: Ja

00:09:24: nun scheinen sich da Dinge gerade etwas zu ändern und wir haben das Thema ja nicht ohne Grund Heute mal hier als Thema uns vorgenommen, weil da gerade eine ziemlich Bewegung reinkommt.

00:09:34: Du sprichst das Thema an, dass die Rahmenbedingungen sich verändern?

00:09:37: Ja.

00:09:37: Da haben wir ja letzte ... Ich glaub, vor ein paar Wochen auch schon mal kurz zurück oder Anfang des Jahres, glaube ich.

00:09:43: Die Rahmenbedienungen verändern sich deutlich.

00:09:45: Also die Übergangsfristen der gemeinsamen deutschen Arbeitsstrategie GDA sind ausgelaufen und Behörden haben angekündigt, die Kontrolllichte deutlich zu erhöhen.

00:10:00: Kann ich natürlich als Geschäftsführer immer noch denken, naja wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit geprüft zu werden?

00:10:05: Das doch eher gering!

00:10:06: Ich glaube die Vorgaben sind hier das zwanzigste Unternehmen.

00:10:12: Also das höre ich auch immer noch.

00:10:15: Aber

00:10:16: greift natürlich ehrlich gesagt zu kurz denn es geht ja auch nicht um die Wahrscheinlichkeit und Kontrolle sondern was dann wirklich auch passiert wenn die Kontrolle stattfindet.

00:10:26: Das ist das Thema eigentlich wie beim Individuum selber.

00:10:28: Ich versuche es immer so zu vergleichen, wenn's auch um den Arztbesuch geht und eine Vorsorgeuntersuchung geht usw.. Ich kann ja immer sagen ich hab ja nix, ich merke auch nix.

00:10:38: Was soll denn sein?

00:10:40: Aber wenn ich dann nicht mal mit fünfzig irgendwie zur Krebsvorsorge gehe oder sonstige Dinge mache, dann brauche ich mich nicht wundern, wenn auf einmal irgendwas entdeckt wird aber dann ist es schon zu spät.

00:10:49: Das muss ja nicht krebs sein, es kann nur die Zahnvorsorge sein.

00:10:53: Da gehe ich hin und das mache ich.

00:10:54: Beste Beispiel ist immer noch mit dem Auto zum TÜV fahren.

00:10:58: Das fährt wunderbar, ich war trotzdem alle zwei Jahre zum Tüv.

00:11:01: Ich glaube, ein Traumeiner würde ohne TÜF-Lackett rumfahren wollen?

00:11:05: Vielleicht weil's auch sanktioniert wird!

00:11:09: Aber natürlich auch, vor allem weil ich mit dem auto immer wieder zur Arbeit fahren will oder zu meinen Großeltern oder sonst was... Das steckt so dahinter, ich will das Ganze ja im Laufen halten.

00:11:21: Deswegen ... Heute wird jetzt ein bisschen mehr geprüft und ich hoffe dass es auch sehr

00:11:26: stark ... Was passiert denn wenn eine Kontrolle stattfindet?

00:11:30: Und was ist das Risiko?

00:11:32: Ja also zunächst wird erst mal gefragt ob sie dokumentiert ist und ob auch Maßnahmen eingeleitet werden.

00:11:37: und wichtig dann auch jetzt verstärkt sind diese Maßnahmen wirksam.

00:11:42: Das heißt man muss schon wiederholen messen

00:11:44: Wenn jetzt denn der Antwort ist, nein.

00:11:48: Machen wir nicht!

00:11:49: Dann kann es teuer werden.

00:11:50: Also Bußgelder sind das eine war auch theoretisch immer schon so dass ihr jetzt verschärft viel kritischer sind auf die Haftungsfragen oder auch auseinandersetzung Arbeitsrechtliche.

00:12:03: Das ist die eine Richtung sozusagen die Kontrollinstanzen.

00:12:07: aber es baut sich jetzt auch vermehrt so.

00:12:09: nehmen wir das zumindest ja wahr.

00:12:11: Druck aus der nicht nur von den Behörden kommt

00:12:13: Ja, seitens der Betriebsräte meinst du auch.

00:12:16: Das haben wir eigentlich immer schon erlebt und jetzt erleben wir eine Phase wo die Unternehmen in einer wirtschaftlich schwierigen Situation sind was bedeutet Restrukturierung findet statt Menschen werden entlassen oder nicht neu eingestellt.

00:12:31: das hat natürlich Auswirkungen vor allen Dingen für Betriebesräte die sagen was die Mitarbeitenden Belegschaft betrifft Da sieht es jetzt nicht unbedingt so rosig aus, wie sich darum gekümmert wird

00:12:43: etc.,

00:12:43: dann ist das ein Thema was man auf den Tisch legen kann definitiv.

00:12:47: Und auch die Mitarbeitern selbst stellen auch andere Fragen als doch vor zehn Jahren.

00:12:50: Also hat offensichtlich das Thema psychische Gesundheit eine ganz andere Sichtbarkeit bekommen natürlich auch aufgrund der leider immer weiter umgebrochen steigenden Bedeutung oder des Impekts.

00:13:06: Deswegen werden sich Unternehmen auch damit beschäftigen müssen.

00:13:10: Es wird vor allem darum gehen, dass sie es auch professionell tun und nicht mal so abheften die wir's am Anfang gesagt haben.

00:13:16: Ja.

00:13:17: So nun gehts am Ende ja nicht um das Thema Bußgeld-Ja oder Nein?

00:13:21: Ich meine, das wäre wirklich zu oberflächlich betrachtet.

00:13:25: Das ist ja auch das was wir früher jetzt insbesondere alle eigentlich sagen.

00:13:29: Es geht ja

00:13:30: nicht

00:13:31: darum in erster Linie.

00:13:33: Also ich sag mal der eigentliche Schaden taucht ja in keiner Kontrolle auf.

00:13:41: Das kann man vielleicht noch mal hier und da irgendwie kaschieren, wenn es jetzt nicht gerade ganz schwere Unfall war.

00:13:45: Aber er taucht in der Bilanz auf!

00:13:47: Und das ist vielleicht ein Punkt, den müssen wir auch nochmal ansprechen?

00:13:49: Ja, wenn wir dann den Diagramm psychripo zitieren können... Zum Beispiel, ja.

00:13:53: ...die prüpten dreihundertzwierzig Fehltage pro hundert Versicherte allein aufgrund psychischer Erkrankungen.

00:13:59: Und äh, das ist schon, äh das ist schuldig oder leider immer weiter steigende Tendenz.

00:14:05: Richtig, ähm, die Zahl steigt seit Jahren müsste eigentlich mittlerweile jedem bekannt sein und also psychische Belastung gehören inzwischen zu den größten Treibern von Fehlzeiten, Gesundheitsbedingungen.

00:14:19: Das erste ist eines.

00:14:20: Zweite ist einfach ganz pragmatisch die Ausfallzeiten sind deutlich länger als bei anderen, also bei physischen Fehlzeilen oder Krankheiten.

00:14:31: Da hab ich immer die eine Zahl im Kopf, die relativ aktuell ist, Hundertfünfzig Milliarden Euro Produktivitätsverlust in Deutschland pro Jahr aufgrund dieser psychischen Leistungsthebe.

00:14:40: Das heißt wir haben es in Wahrheit hier mit einem Problem von der volkswirtschaftlichen Dimension zu tun.

00:14:47: Richtig und das muss ja jedes Unternehmen für sich

00:14:50: auch

00:14:50: verstehen welcher Schaden da eigentlich entsteht und andersrum welches Potenzial.

00:14:54: auch die psychischen Erkrankungen führen im Durchschnitt zu wesentlich längeren Fehlzeiten, hast du gerade gesagt als auch viel andere zur körperliche Erkankung.

00:15:08: Und häufig betrifft es Menschen, die auch vorher besonders engagiert waren und das ist glaube ich noch mal so ein zusätzliches Problem.

00:15:16: Wir sprechen dann ja grade über die, die das Unternehmen oft und lange Jahre noch getragen haben.

00:15:21: Ja und die Verantwortung übernehmen, Projekte tragen sehr starke Leistungen bringen.

00:15:27: Und deshalb müssen wir auch vielleicht in dem Zusammenhang gar nicht mehr nur so über Gesundheit sprechen, das wird ja oft ein bisschen missverstanden.

00:15:34: Wir reden hier über Produktivität, über die Qualität der Arbeit und auch über die Innovationsfähigkeit, die ein Unternehmen dann eigentlich noch hat und damit dann auch über, ich sag mal, die Arbeitgeber Attraktivität einerseits aber auch über das was ein Unternehmen zu Lasten im Stande ist.

00:15:55: Ja und das ist, dann kommen wir am Ende zu einem anderen Punkt schrittweise dass wir hier mal positiv gesprochen über enorme Potenziale sprechen auch über enorme Betriebswirtschaftliche und wirtschaftliche Potenzialen.

00:16:06: Ja genau unsere eigenen Zahlen belegen das ja auch die WHO belegen es du lacht haben letztens gelesen zeigen seit Jahren das Investition in Themen der Unterstützung der Menschen in diesem Bereich, aber auch vor allen Dingen in der Reduzierung von Belastungen die mentale Auswirkung haben.

00:16:28: Ein riesigen wirtschaftlichen Effekt doch haben.

00:16:33: Ja und das ist der Punkt jetzt müssen wir natürlich auch aber tun da geht es nicht nur um die Themen die nach hinten raus zu zahlen die Angebote Gesundheitsangebote die quasi eine therapeutische Funktion haben oder ein Stück weit am Ende auch das Pflaster auf die Wunde kleben.

00:16:49: Genau, das ist eben der entscheidende Unterschied.

00:16:52: Der entscheidenden Unterschied besteht darin die Ursachen zu verstehen und es geht darum zu verstehen was die Belastung überhaupt erzeugt.

00:16:59: Und diese dann eben zu verändern oder sogar vielleicht zu substituieren also komplett auszuschließen.

00:17:06: Das wäre im Arbeitsschutz das erste Thema.

00:17:08: Aber da würden doch wahrscheinlich die meisten unter dem sagen klar, das verstehe ich klingt unglaublich sinnvoll aber die Umsetzung Die war oder ist einfach wirklich zu schwierig?

00:17:20: Ja, erstes.

00:17:23: Ich glaube das hat jeder Geschäftsführer jeder Vorstand verstanden.

00:17:25: Ja klar, das verstehe ich.

00:17:28: Das klingt superlogisch.

00:17:30: und zweiteres aber eben auch – das ist das Problem – dass nämlich die klassischen Verfahren aus einer Zeit stammen in der es noch nicht möglich war was heute möglich ist Und da müssen wir eine Lanze brechen für alle, die sich damit beschäftigen.

00:17:47: Das heißt wo Digitalisierung auch noch, ich sag mal kaum bis gar keine Rolle spielte?

00:17:53: Also Klassischwander spricht jetzt über die analoge Wege, über Workshops, über Interviews, Moderationen, Abstimmung

00:18:00: etc.,

00:18:01: diese die mit der Jahr.

00:18:02: Genau, nehmen

00:18:03: wir einmal das Beispiel Workshobs.

00:18:05: Das Problem dabei ist einfach wer spricht in solchen Workshubs?

00:18:10: Mark also meist sind es die lauten, die besonders Meinungsstarken vor allem auch.

00:18:18: Nicht unbedingt die, die genau verstanden haben vielleicht immer worum es geht sondern sie eine Meinung auch vertreten wollen und die vielleicht auch ohnehin kein Problem damit haben ihre Sichtweise auch zu äußern.

00:18:31: Das stimmt das ist das mich früher auch mal gestört habe dass eigentlich so die leiseren Stimmen da oft verloren gehen.

00:18:38: oder die tiefer liegenden Themen

00:18:40: ja und das ist auch ein Riesenproblem für die Akzeptanz, dann solche Ergebnisse von Workshops.

00:18:47: Also wenn man dann immer nur sagt wer der und die oder das also es muss sowieso irgendwo anonym bleiben da haben sie meistens schon ein bisschen Angst deswegen überhaupt was zu sagen.

00:18:55: aber ja klar dass wird bestimmt Herr Meier gewesen sein sagt er nämlich die Führungskraft.

00:19:00: er hat eh immer etwas zum Eckern und so auf eine Person pointiert, dann geht es sich darum dass eigentlich zwanzig Menschen da im Team sind und vielleicht wirklich etwas dran ist oder auch nicht was anderes vielleicht auch ist.

00:19:11: Und dann entsteht komplett ein verzerrtes Bild das nicht akzeptiert wird.

00:19:15: Das ist die Realität.

00:19:16: ja so sieht das aus.

00:19:17: Gut das ist natürlich der grundlegende Frage des Vertrauens die damit gespielt haben?

00:19:22: Ja das ist die Grundlage richtig.

00:19:27: Also was ich meinte gerade ist Vertrauen auch dann zu haben in die Ergebnisse, die da sind.

00:19:31: aber auch Mitarbeitende müssen auch vertrauen haben dass ihre Antworten.

00:19:36: Auch wirklich so behandelt werden wie sie es nämlich sollten anonym und ansonsten werden Sie vorsichtig und anssonsten hörst du auch wirklich nur noch die zwei drei die motzen

00:19:46: gut und das ist richtig.

00:19:48: vorsichtige antworten helfen bekanntermaßen keinem natürlich wieder dem der sie gibt aber auch genauso wenig den er sie bekommt.

00:19:55: ja so und und aus meiner Sicht, aus der Sicht vieler einer der entscheidenden Punkte.

00:20:02: Weshalb ist wirklich andere Messmethoden gebraucht?

00:20:07: Also nicht mehr.

00:20:08: ich laufe rum durch die Belegschaft und schaue mir die Personen an, schaume die Arbeitssysteme an und dann interpretiere ich es erstens zweitens Ich spreche mit einigen Mitarbeitern meistens sehr ausgewählten oder freiwillig in einem Workshop und das am besten sogar noch stichpromatisch.

00:20:24: was habe ich für Ergebnisse?

00:20:26: Die sind immer anders.

00:20:27: Immer läuft ein anderer durch die Runde, immer spricht ein anderer mit mir oder anderen Leuten.

00:20:31: Es ist überhaupt nicht vergleichbar.

00:20:32: Du brauchst valide, du brauchst standardisierte wissenschaftlich fundiert sowieso Verfahren, du brauchtst keine Einzelmeinung sondern wirklich belastbare Daten.

00:20:43: Damit fängt das Ganze an.

00:20:45: Also weg von der Individualbetrachtung oder Bauchgefühl also zu einer ganz klar belastbaren Grundlage für Entscheidungen.

00:20:52: Exakt natürlich Und ich glaube oder bin überzeugt davon, dass das lange Zeit einer der größten Schwachpunkte dieser ganzen Thematik war.

00:21:02: Na gut aber auch da ist ja die gute Nachricht, die Tools entwickeln sich, die Technologie entwickeln sie sich.

00:21:07: Die Welt sieht deutlich anders aus ohne jetzt schon das vorzugreifen was über KI alles noch kommen mag?

00:21:14: Ja also na klar dann können wir mal auch etwas zu unserer Arbeit sagen also die digitalen Lösungen die jetzt ja entwickelt werden können.

00:21:25: Die haben das schon sehr verändert, also den ganzen Prozess verändert und wir natürlich auch mit unserer Software in der meinten Zeit.

00:21:40: Die haben wir ja nicht ohne Grund mit Hochdruck vorangetrieben, sondern weil wir sehen dass es gerade hier jetzt wirklich Lösungen gebraucht um auch wirklich diese Umkehr.

00:21:50: Also mal diesen Trend den wir vorhin beschrieben haben umzukehren und richtig Fahrt aufzunehmen, weil eben ein riesiges Potenzial in dieser Idee steckt die da eigentlich im Arbeitsschutz total versteckt ist aber eine Grundlage vielleicht sogar ist um wieder richtig Fahrtauf zu nehmen.

00:22:09: Gut, und nun geht es nicht nur um Technik.

00:22:12: Wie immer so im Leben das Geheimnis liegt eigentlich wirklich in einer guten Vorbereitung.

00:22:16: Nämlich auch beim Thema Kommunikation?

00:22:19: Ja!

00:22:20: Das ist nach wie vor genau das Thema.

00:22:23: und hier vielleicht auch muss man sagen dass eine gute Vorbereitung einer Datenerhebung genauso wichtig war wie früher wenn du eine gute Mischung im Workshop haben willst.

00:22:33: also das muss schon immer noch gemacht werden.

00:22:35: Es reicht nicht ein Aushang sowie früher auch nicht gereicht hat Aber da hat sich nichts geändert.

00:22:39: und auch vielleicht an der Stelle nochmal eine kleine Empfehlung, sag ich mal.

00:22:44: Weil es viel heute möglich ist, auch digital zu kommunizieren.

00:22:50: Bitte nicht nur darauf verlassen beziehungsweise die normale... in Anführungsstrichen normale Kommunikation, die man auch früher schon hatte.

00:22:58: Also mit den Mitarbeitenden mal vielleicht ein kurzes Gespräch führen oder mit einer Gruppe oder mal anders zu kommunizieren.

00:23:05: Da gibt es sehr vielfältige Möglichkeiten, digitale Varianten nutzen aber trotzdem auch nochmal der eine oder andere persönlich ansprechen.

00:23:13: Na genau und wenn diese Kommunikations dann gut gelingt?

00:23:16: dann entstehen auch hohe Beteiligungsquoten.

00:23:18: Das sehen wir auch immer wieder im Projekt in den Projekten.

00:23:21: Siebzig, seventy-fünfe, achtzig Prozent teilweise bis über neunzig Prozent und da hast du natürlich auch richtig aussagekräftige Ergebnisse.

00:23:27: Genau, ne?

00:23:27: Dann hast du keine Einzelmeinungen mehr, dann hast du wirklich ein Abbild deiner Organisation oder einzelnen Teams anonym und das eben ganz schnell ortsunabhängig und liegt dann eben auch direkt vor ist auch nochmal ein ganz wichtiger Punkt muss nicht erst über einen Zeitraum von mehrere Monaten oder Jahren das ziehen?

00:23:46: Ja und das Thema, du hast vorhin über den Aufwand gesprochen.

00:23:48: Klar!

00:23:49: Aber dann ist – wenn es auch gerade bei digitalen Tools ist der Aufwand für die Mitarbeiter ja wirklich erstaunlich gering, worüber reden wir?

00:23:55: Wir reden dann eher so über zehn bis fünfzehn Minuten.

00:23:59: Ja und nochmal gleichzeitig entstehen deutlich belastbare Daten als früher.

00:24:02: also du hast eigentlich weniger Aufwand, hast aber noch viel viel bessere Ergebnisse.

00:24:07: Ja da ist natürlich auch den Vorteil bei der Auswertung.

00:24:11: standardisiert digitale Auswertungen, die dann läuft automatisiert Ohne jetzt wochenlanger Echselarbeit, das hat ja auch immer viele Ressourcen gekostet und auch Teil des gesamten Projektes aufhanden ist.

00:24:23: Und ich glaube ganz entscheidender Punkt ist du sammelst die Daten und hast sofort quasi am gleichen Tag im Ende noch schon die Ergebnisse vorliegen und kannst dann auch sogar da fort damit arbeiten.

00:24:36: Das ist einfach ein glaublicher Unterschied zuvor.

00:24:39: Denn am Ende ist es ja das der Boot.

00:24:41: Auf jeden Fall unterscherzt du, dass geht ja nicht Schwerpunkt, mich da ein Problem zu finden.

00:24:48: Es geht darum zu erkennen was wirklich auch gut funktioniert.

00:24:51: ja also das ist ja vielleicht so komisch irgendwie denken Also was läuft gut?

00:24:58: Was kann ich auch übertragen auf andere Abteilungen und was kann dann auch bei mir vielleicht funktionieren wenn mich eine andere abteilung sehe bei der funktioniert es ja auch

00:25:06: Und natürlich schnellest du ihn kommen.

00:25:07: am Ende müssen dann die konkreten Maßnahmen stehen.

00:25:10: beiden Punkten die eben aufkommen.

00:25:14: Das ist klar, es ist für die gesetzliche Konformität zwingend dass man das nachweisen kann.

00:25:20: Aber jetzt sind wir wieder bei dem Punkt.

00:25:21: Es ist ja eben nicht nur für den Haken oder für den Aktenschrank sondern auch für das Unternehmen und da ist entscheidender sich Dinge verändern.

00:25:28: Richtig ja!

00:25:29: Und darum geht's uns auch, darum gehts auch der Geschäftsführung.

00:25:32: Das muss man erkennen, das kann man auch darlegen.

00:25:35: und dann geht es nicht um einen Bericht, sondern es geht um echte Veränderungen, die daraus abgeleitet werden...die heute Nicht nur eine persönliche Meinung würde ich sagen, aber wichtiger sind als noch vor zehn Jahren.

00:25:47: Na ja und damit kommen wir zu dem Punkt an wo wir nicht mehr über Compliance reden, wo wir über eine große Chance reden.

00:25:56: Denn jetzt haben wir viel über Pflichten gesprochen, über Risiken, über Prozesse

00:25:59: etc.,

00:26:01: Aber wenn man mal tiefer denkt... die eigentliche Daseinsberechtigung.

00:26:04: Ich würde fast vermuten, dass das auch der ursprüngliche Gedanke des Gesetzgebers war.

00:26:09: Der Gehmerpsych liegt woanders.

00:26:11: Es ist eine der wenigen Instrumente, die wir wirklich sichtbar machen können wie Mitarbeiter in ihrer Arbeitsbedingung tatsächlich erleben?

00:26:19: Da bin ich komplett bei dir.

00:26:21: Ich

00:26:22: bin sogar überzeugt davon, dass er die Absicht war und weil sie so gefordert ist und auch so gedacht immer war muss man sagen, dass sie genau die Informationen auch liefert.

00:26:38: Die Unternehmen oft sonst ja gar nichts haben.

00:26:41: also Sie macht messbar wie es mit Führung aussieht den Zusammenarbeit der Kommunikation im Unternehmen Wie die Organisation sich darstellt als Gesamtes und damit kann das kann diese in Anführungsstrichen gruseliger Begriff GW Psych zum echten Steuerungsinstrument werden.

00:27:01: Und man versucht es heute an ganz unterschiedlichen Stellen so ein bisschen hier, ein bisschen da, ne?

00:27:08: Wir machen mal hier in Pipi und Karlstein eine Befragung, machen da was und im Arbeitsschutz haben wir da nicht auch noch vielleicht eine Frage gehabt.

00:27:15: Vielleicht doch einmal eine Sache am Ende weil wir dann noch gar nicht drüber gesprochen haben.

00:27:19: Es geht ja bei der Gefährdungsbeurteilung generell nicht um die Bewertung einzelner Personen.

00:27:25: Ich will das nur nochmal sagen wenn man's gar nicht oft genug betonen kann.

00:27:28: vorhin ist es immer so angesprochen worden Man schaut nicht in die Köpfe rein, sondern man möchte natürlich eine ehrliche Stimmung und eine eierliche Meinung und auch eine Bewertung am Ende der Sache haben.

00:27:39: Aber es geht nicht darum ob Herr Meyer irgendwas nicht gut findet, sondern ob man irgendeine Situation verbessern kann vielleicht.

00:27:46: Und das ist eine wichtige Grundlage, die glaube ich verstanden werden sollte als einer, die mehr ist als nur etwas im Arbeitsschutz.

00:27:54: da für ein kleines Thema im Arbeits- schutz.

00:27:56: Es sind Entscheidungen, die man besser fällen kann.

00:27:59: Schlicht auch als Geschäftsführer vor allem und wer das auch versteht finde ich welche Faktoren dann auch Gesundheit und Leistung beeinflussen?

00:28:12: Das sind da Arbeiten, die sind ja wirklich interessant für jeden eigentlich in dem Unternehmen.

00:28:17: Dann besteht die Metamorphose.

00:28:19: Komm, es ist Montag, die Woche ist doch jung!

00:28:22: Machen wir mal poetische bildlichen Vergleich... ...dann wird bei der Gemübschich aus der Raupen ein Schmetterling.

00:28:29: Sozusagen die gesetzliche Pflicht kriegt einen strategischen Flügelschlag.

00:28:37: Ja genau.

00:28:39: Darunter liegt die eigentliche Chance ganz genau.

00:28:42: Also Spaß beiseite, lass uns das mal wie immer bei jeder Folge kurz nochmal zusammenfassen.

00:28:46: also Viele Unternehmen, und wir haben ja über achtzig Prozent größteneuern gesprochen, haben die psychische Gefährdungsverurteilung bis dahin nicht umgesetzt.

00:28:54: Eben wie du sagst, wenn sie aufwendig oder unsicherheitbestand oder auch der Nutzen waren war er nicht wirklich sichtbar.

00:29:03: Und gleichzeitig steigen die Anforderungen, auch die Erwartungen und das Nicht nur von Behörden, das Volk, ich glaube das wissen viele noch gar nicht und vielleicht spürt man das auch schon die Erwartungen und auch Anforderung von Betriebsräden.

00:29:19: Und auch der Mitarbeitenden steigen.

00:29:22: Dann haben wir ja auch über die gute Nachricht gesprochen, dass sich die Instrumente eben massiv verbessert haben, insbesondere dank Digitalisierung jetzt auch jüngst oder noch mit dem ersten Einfluss da von KI?

00:29:35: Ja auf jeden Fall!

00:29:37: Wir haben darüber gesprochen, das die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen weit mehr ist als eine gesetzliche Pflicht.

00:29:45: Sie kann nämlich Unternehmen helfen zu verstehen, was Menschen gesund macht, leistungsfähig hält und auch motiviert.

00:29:57: Und wahrscheinlich liegt Genar darin auch ihre eigene Stärke verborgen.

00:30:00: Darauf sollte auf jeden Fall der Blick gerichtet sein also den Blick als Instrument für die Weiterentwicklung der Organisationen und nicht so sehr einfach im Starren erfüllen.

00:30:09: einer Komplex

00:30:11: Genau und deswegen müssen Unternehmen dabei nicht auf neue Gesetze Förderprogramme oder externe Rettung auch warten.

00:30:19: Es gibt viele Stellhebel, sie liegen in der Führung, in der Zusammenarbeit und vor allen Dingen in den Arbeitsbedingungen generell.

00:30:28: Ja das ist ein guter Punkt.

00:30:30: gerade jetzt in den Zeiten muss ja auch wirtschaftlich anspruchsvoller sein, weil er herausfordernder ist.

00:30:35: Du verbesserst ja, wenn du das siehst nicht nur deine Rechtssicherheit.

00:30:39: Sondern du hast ja gerade in der Phase dein Instrument wo du Teams stärken kannst Belastungen reduzieren kannst oder Blockade oder Beeinträchtigung nutzen und damit auch oft hier ein Beitrag leistest um zu etwas zukommen was ja worauf ihr ganz Deutschland wartet.

00:30:55: Aufbruchsstimmung Ja also Dämmerbrechen nach vorne gehen vorwärtsgehen Und deswegen ist eben das keine mit der Gehungspflicht, keine Büchse der Pandora.

00:31:05: Sondern sagen wir mal, es ist ein Navigationssystem für bessere Organisationen.

00:31:10: Ja

00:31:11: und vielleicht noch eine Gänzung zum Schluss?

00:31:13: Vielleicht nennen wir es auch nicht mehr Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

00:31:20: Das wäre ein guter Vorschlag.

00:31:21: Ich glaube, der Begriff ist bedingt motivierend.

00:31:28: Na ja, also das klingt doch sehr gut.

00:31:30: Liebe Zuhörer und Zuhöre, ihr seht es gibt hier eine große Chance auch wenn sie aus dem gesetzlichen Druck entsteht oder entstanden ist.

00:31:39: die Absicht war gut und fallende Zeck ist gut.

00:31:42: Nimmt das auf jeden Fall mit, tragt das je nach unseren Möglichkeiten in der Arbeit und wie gesagt meldet euch gerne bei uns.

00:31:52: Da unterstützen wir auch gerne.

00:31:53: und auch, wir haben ja zeitnah ein Thema zu den was wir da auch.

00:31:58: Ja diese Stelle kommunizieren können Wolfgang?

00:31:59: Können

00:32:00: wir vielleicht noch genau eben machen?

00:32:02: kleiner Hinweis Zu einem Webinar.

00:32:05: welches wird dazu anbieten?

00:32:06: einen webi nahe am freitag Den sechstundzwanzigsten juni um zehn Uhr knackige fünfundvierzig Minuten mit q&a usw.

00:32:18: Den link zur Anmeldung.

00:32:20: Den verlinken wir gerne in den Show-Nodes und wie auch entsprechend die anderen Links zu den Quellen von heute.

00:32:27: Da würde ich sagen vielen Dank fürs Zuhören, macht's gut bleibt gesund und bis spätestens nächsten Montag!

00:32:34: Bis Montag.

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