#085 Innovation im öffentlichen Dienst: Sascha Martini über Innovationen und Kennzahlen für wirksames BGM
Shownotes
Wie verändert man die Kultur im öffentlichen Dienst wirklich? Und was steckt hinter einem erfolgreichen betrieblichen Gesundheitsmanagement, das nicht im Obstkorb endet?
Ich nehme dich in dieser Folge mit hinter die Kulissen der Landeshauptstadt Düsseldorf und spreche mit meinem Gast Sascha Martini über das, was unser betriebliches Gesundheitsmanagement wirklich bewegt. Dich erwartet ein ehrlicher Einblick, wie man Gesundheit und Leistungsfähigkeit in Unternehmen und besonders in der öffentlichen Verwaltung, wirklich messen, entwickeln und leben kann. Fernab von oberflächlichen Maßnahmen und leeren Plakaten.
Gemeinsam mit Sascha Martini, dem engagierten Leiter der Stabsstelle für betriebliches Gesundheitsmanagement, diskutiere ich, warum innovative Kennzahlsysteme, starke interne Netzwerke und Mut zur Veränderung die Grundlage für gesunde Organisationen liefern. Du erfährst, wie wir es geschafft haben, aus klassischen Denkmustern auszubrechen und echtes Engagement zu zeigen – und warum gesunde Führung weit über Bewegung und Ernährung hinausgeht.
Die 3 Key Takeaways:
- Gesundheitsmanagement, das wirklich wirkt: Erfahre, wie du mit nachhaltiger Kulturarbeit und maßgeschneiderter Führung weit mehr bewegen kannst, als nur am Krankenstand zu schrauben.
- Kennzahlen neu gedacht: Lass uns gemeinsam entdecken, wie innovative und passende Kennzahlensysteme zeigen, was im Unternehmen wirklich zählt und warum der Krankenstand noch lange nicht alles ist.
- Kultur & Führung als Schlüssel: Du bekommst von uns Impulse, wie du echte Beteiligung und gesunde Führung im Alltag verankerst und damit sogar in der komplexen Welt der Verwaltung den Unterschied machst.
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Sascha Martini: https://www.linkedin.com/in/sascha-martini-590719202/
Wolfgang Köning: https://www.linkedin.com/in/wolfgang-koening-spexa
Marc Sommer: https://www.linkedin.com/in/marc-sommer-6026891a1/
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode unseres Popcasts.
00:00:08: Endlich Montag, dem Podcast in den wir versuchen werden dir näherzubringen was das Geheimnis gesunder und erfolgreicher Unternehmen ist.
00:00:16: Mein Name ist Wolfgang König und ich freue mich heute auf einen ganz besonderen Gast denn Wir blicken heute In einem Bereich der in der Öffentlichkeit oft fälschlicherweise mit Attributen wie Starr oder auch bürokratisch oder vielleicht manchmal C belegt wird die öffentliche Verwaltung.
00:00:36: Mein heutiger Gast beweist jedoch das absolute Gegenteil, wie ich finde und er leitet nämlich seit mittlerweile ungefähr sieben Jahren um die Stabstelle für betriebliches Gesundheitsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf ist dazu noch gefragter Dozent an Hochschulen systemischer Organisationsberater.
00:00:57: Und Wie Ich finde und viele Mitstreiter Das auch brennt mit jeder Faser dafür gesunde Führung, aktives Fehlzeitmanagement und so weiter in die Praxis umzusetzen.
00:01:07: Und deshalb freue ich mich sehr heute Sascha Martini begrüßen zu dürfen.
00:01:12: Herzlich willkommen im Podcast lieber Sascha!
00:01:14: Ja danke Wolfgang auch für die ganz netten Worte und danke auch schon mal dass genau jeder Faser von mir BGM fließt.
00:01:20: also von dem her Danke für die Verabworte.
00:01:22: Sehr gerne ist es genauso gemeint.
00:01:25: Du Sascha bevor wir in unsere Themen einsteigen und auch zu dir kommen erst einmal herzlichen Glückwunsch.
00:01:30: Ihr habt ja ganz frisch vor zwei Wochen den BGF Gesundheitspreis der AUK gewonnen und ganz besonders interessant in der Kategorie Innovation und Engagement.
00:01:43: Was bedeutet dir diese Auszeichnung?
00:01:46: So ehrlich muss ich auch sein den finden wir wirklich sehr, sehr bedeutsam für uns weil ich finde öffentlicher dienst das was so ein leitend auch schon gesagt hast ist ja nicht unbedingt immer mit innovativ und engagiert verbunden.
00:01:58: Und da haben wir uns darüber gefreut auch was die Konkurrenten angehen oder die Mitbewerber die auch nominiert waren und das war dann schon für uns eine Ehre dass wir diesen Preis bekommen haben.
00:02:09: Ja, wir versuchen natürlich auch seitdem ich schon jetzt siebenhalb Jahre da bin bei der Landshopper Düsseldorf innovativ und engagiert zu sein.
00:02:17: Aber ob das andere dann auch so war?
00:02:19: Indem dass er ja immer dahin gestellt Gesundheitspreise zum Fortschreien gekommen ist auch von der AOK, die da so ein bisschen Bronzchenüberblick haben.
00:02:28: Und das läuft ja auch mit einem Audit, wo man die Projekte vorstellt und wo dann in der Laudatio unsere verschiedenen Projekten erwähnt wurden.
00:02:36: Die dann auch als besonders oder als innovativ benannt worden waren.
00:02:39: das schon für uns eine besondere Auszeichnung, wo auch sowohl mein Oberbürgermeister an meinen Personaldezernenten also auf die obersten Führungsebenen bei uns in der Stadtverwaltung Düsseldorf sich alle sehr droh gefreut haben.
00:02:49: Alles glaube ich!
00:02:50: Sprechen gleich auch nochmal ein bisschen darüber, welche vielleicht Auswirkungen sowas da hat beziehungsweise wie deine Rolle auch ist.
00:02:56: Weil das sprichst es ja grad schon an.
00:02:58: Es sind ja viele eingebunden die vielleicht wollen dass auch nicht so eingebundet sind.
00:03:02: aber Sascha vielleicht erstmal noch mal zu dir bevor wir hier weitersprechen denn vielleicht kennen dich nicht alle.
00:03:08: ich glaube dich kennen viele gerade bei uns in der Branche im Netzwerk.
00:03:11: Aber wie würdest du dich so selbst beschreiben?
00:03:14: Wer ist denn eigentlich der Sascha hier und was macht er eigentlich so den ganzen Tag?
00:03:20: Ja, ich glaube eine große Rolle die du beschrieben hast ist dann schon der Stabstellenleiter betriebes Gesundheitsmanagement.
00:03:26: Also zuerst was meine beruflichen Pflichten angeht bin ich genau da am Montags bis Freitag sehr engagiert natürlich auch die Nebentätigkeiten aber Ja, von dem er wer ist?
00:03:37: Sascha Martini?
00:03:38: also ich bin glaube ich privat wie beruflich immer ein authentischer Mensch.
00:03:41: Deshalb hätte ich nie einen Job ergreifen können in der mich nicht wohlfühle und deshalb habe ich zum Glück mit den betrieblichen Gesundheitsmatchmen geschafft das ist was meine Ursprünge sind dass ich mal mit dem Sport eingestiegen bin bis zur Leistung sportlicher Tennis Betrieben hab und habe dann auch gemerkt irgendwie dieses Vermitteln von Sport macht mir Spaß als Tennis Trainer unterwegs gewesen eine Tennis Schule gehabt Dann auch so in Fitnessstudios, Personal Training und sowas gemacht.
00:04:06: Also irgendwie hat mir dieses ganze Thema viel Spaß bereitet... ...und bin dann auch ja mit dem Sportstudium eingestiegen an der Sportaufschule in Köln.
00:04:15: Und hab da aber gemerkt dass wir vor allem diese Präventions- und sportmedizinischen medizinischen Themen Spaß machen.. ..dann irgendwann auch im Bereich der Diplomarbeit überlegt was kannst du denn genau damit machen?
00:04:26: Und dann ist so dieses ganze thema betriebliche Gesundheitsförderung spannend geworden.
00:04:30: und da hatte ich dann meine Die Pirmarbeit auch bei der Timo bei GmbH geschrieben mit den Effekten von Bewegungspausen nach dem Arbeitsplatz und habe irgendwie gemerkt, das ganze Thema Gesundheit am Arbeitsplatz juckt mich.
00:04:42: Habe aber auch gemerkt ich glaube nur mit Fitnessübung kriege ich nicht eine komplette Unternehmung gesünder.
00:04:48: Und ja hab dann noch mal so ein bisschen breiter aufgestellt also auch in einem Sportstudium mit einem etwas stärker betriebswirtschaftlichen Studium was ich noch angeschlossen habe.
00:04:58: und ja von dem her Wer ist Sascha Martini?
00:05:02: heute, also heute versuche ich diese beiden Komponenten Präventions- und Sportbegeisterung mit dem systematischen Denken zu integrieren.
00:05:10: Also dass man beides bedient weil ich glaube die geimpft funktioniert so.
00:05:14: Man muss entweder ein Infosiasmus für das Thema Gesundheit haben auf der anderen Seite muss man aber auch schauen man wird nicht den jeden Raucher zum Nichtrauch erziehen Übergewichtigen Menschen zum Normalgewicht und jeden unsportlichen zum Sportler, sondern irgendwie da auch gucken.
00:05:29: Das klingt immer sehr theoretisch die Verhältnisprävention die Kultur im Blick zu haben aber es muss irgendwie das Thema Gesundheit gelebt sein und dass ist so was mein Alltag wirklich bei der Arbeit füllt.
00:05:41: Privat brauche ich natürlich auch meinen Ausgleich.
00:05:43: Wenn ich selber das Thema Gesundheit für mich nicht ernst nehmen würde, würde ich es auch beruflich nicht wirklich leben können und deshalb renne ich durch verschiedene Wälder.
00:05:52: in Wohnen in Haaren also der Stadt Balthillen sieht mich öfters mal die Tennisplätze finden mich auch öfter auf.
00:05:59: mit meinen Jungs bin ich auf Fußballplätzen unterwegs und hab zu Hause.
00:06:04: jetzt mache ich keine Markenwerbung aber ich habe ein Indoorcycling-Bike da stehen wo so ein Tablet drauf ist und genau wer die Firma kennt.
00:06:11: Und da darf ich mich auch mehrmals die Woche oder im Monat auf jeden Fall abstrampeln.
00:06:16: und ja, das ist so der, sag schon mal, Teenie hinter dem Namen.
00:06:20: Ist es eine holländische Firma?
00:06:23: Nee, ne Amerikanische wär's in den zwei Jahren.
00:06:25: Ja
00:06:25: dann lag' ich da jetzt grad falsch.
00:06:26: bei mir ist es noch hollandisch.
00:06:29: Bist du in Gufroböse übern Weg gelaufen während deiner Studienzeit?
00:06:32: Ähm, ja sogar ganz später.
00:06:33: Ja, wir haben einer Studienzeit.
00:06:36: Das war der Betreuer meiner Diplomarbeit und ich hab bei ihm einen Seminar auch gehabt.
00:06:43: Ach so genau!
00:06:44: Bist du ihm über den Weg gelaufen?
00:06:46: Nein nein, ich frag nur deshalb weil ich gedacht habe über Präventionen und diese Themen gesprochen hast die Du dann im Studio gemacht hast.
00:06:52: das ist ja sein Thema gewesen.
00:06:53: Ich hab nur gerade während der letzten ein Podcast mit ihm und deswegen kam ich da gerade
00:06:57: Ja, lustiger Fun-Fact.
00:06:59: Ich bin eben seit meinem persönlich live von den Farben seit meiner Diplomarbeit nicht mehr über den Weg gelaufen und vor drei Wochen bei mir auf der Tennisallage wo ich spiele die haben da so ein Clubhaus was bewirktet wird wo man Veranstaltungen veranstalten also organisieren kann.
00:07:15: und dann war da ein Treffen der ehemaligen ich glaube deutschen Olympiatheilnehmer der Leichzeitletik.
00:07:20: und auf einmal steht irgendwo froh befürchte Professor Dr.
00:07:23: Brogöse.
00:07:25: In natürlicher Weise ist er wesentlich bekannter.
00:07:27: Er hatte mich jetzt nicht mehr so auf dem Sturm gehabt, mit der Weile ja ... Nee, wieviel?
00:07:32: Das ist das zwanzig Jahre Abstand zu meiner Diplomarbeit.
00:07:34: aber deshalb bin ich ihm ganz live von den Farben sogar vor drei oder vier Wochen über mir gelaufen.
00:07:39: Das ist ja auch klein, vor allen Dingen unsere Welt in der wir uns im kleineren Kreis bewegen.
00:07:45: Vielleicht noch ganz kurz nochmal ich habe gelesen du hast die August Bier Plakette erhalten damals.
00:07:51: Was ist das genau?
00:07:52: Also das fand ich ganz spannend.
00:07:54: es ist schon eine traditionsreiche Auszeichnung.
00:07:56: Das
00:07:58: stimmt, auf jeden Fall auch richtig ausgesprochen.
00:08:00: Es ist keine Bierpalette sondern eine Bierpiaquette.
00:08:04: Es scheint es wichtig und ja das hat mich damals sehr gefreut weil ich ehrlich gesagt auch nicht mit gerechnet habe.
00:08:11: Ich war zu Hause hab dann Post bekommen.
00:08:14: also ich hab's auf dem Weg erfahren.
00:08:17: Als erstes gedacht einer meiner Studienkollegen, also als Sportstudent hat man sehr lustige Kommilitoren und ich dachte irgendwer will mich doch hier aufs Kreuz legen.
00:08:25: Und nee dann habe ich da reingegucken ist das ja so ein Forschungspreis mit dem man auch eine finanzielle Unterstützung erhält?
00:08:31: und ehrlich gesagt damals es war niemand Fokusen besonders guten Abschluss zu machen.
00:08:36: Es war bei mir immer so ich wollte irgendwie gut durch die Prüfung kommen und dann wie's sich ergibt ne?
00:08:41: Irgendwie waren die Noten dann immer ganz gut und dieser Preis ist her für den... Ja, ich sag mal notentechnisch-erfolgreichsten Absolventen an der Sporthochschule vom Jahrgang und ich hab mich da sehr drüber gefreut.
00:08:51: Glaub' ich.
00:08:52: Genau, habe aber damals auch mit mir gerogen weil mit so einem Forschungspreis hätte ich natürlich durchaus auch eine Promotion im sportwissenschaftlichen Bereich angehen können.
00:09:00: Aber damals, ich habe irgendwie gemerkt, auch BGM, da brauche ich mehr betriebswirtschaftliche Kenntnisse, das bin ich dann doch, ich sage mal... aus der Sportwissenschaft stärker ins Betriebswirtschaftliche gegangen.
00:09:11: Ansonsten wäre es natürlich auch durchaus ein Doropfener in Richtung von einer sportwissenschaftlichen Karriere gewesen.
00:09:16: Das ist immer interessant, wo dann auf einmal so einen der Weg hinführt.
00:09:22: Aber das merkt man auch und du hast es ja gerade für mich schon angesprochen.
00:09:24: Für dich ist ja dann also klassisch ein betriebliches Gesundheitsmanagement einfach mehr als jetzt nur Fitness, als nur Ernährung.
00:09:31: Und du hast jetzt eben auch schnell festgestellt, dass hat auch betriebshetschaftlichen Sinn.
00:09:37: Und wenn man das so sieht und hört, was du so machst, dann bist du ja irgendwie auch bei LinkedIn, sieht man das relativ deutlicher.
00:09:47: Auch sehr aktiv.
00:09:50: Bist du so ein Art Corporate Influencer würde ich mal sagen?
00:09:53: Der mit gewissen Humor auch da arbeitet aber auf allen Dingen diese Themen versucht zu streuen und auch diese Tiefe reinzubringen.
00:10:01: Was glaubst du
00:10:02: ist ...
00:10:03: Ich sag mal das Thema BGM.
00:10:05: Wenn wir bestimmt noch viel darüber sprechen, vielleicht jetzt im Kontext der Verwaltung.
00:10:11: Gebraucht es diesen Dialog oder braucht das auch einerseits so eine Nahbarkeit wie du es gesagt hast?
00:10:16: Man muss auch so Leidenschaft mittragen aber braucht es auch gleichzeitig diesen Hintergedanken.
00:10:21: naja Wir machen das schon für die Gesundheit der Menschen und wir machen's aber auch um hier natürlich arbeitsfähig zu sein beispielsweise
00:10:31: Da würde ich relativ schnell mit Antworten auf jeden Fall Weil ich genau dieses Thema und du hattest ja so ein bisschen meine beruflichen Station auch erwähnt.
00:10:41: Und ich bin jetzt sehr lange in der BGM-Branche unterwegs, und es ist weiterhin egal ob in meiner unternehmensberaterischen Tätigkeit wo ich Unternehmen dabei geholfen habe BGM Systeme aufzubauen oder auch BGF also Betriebliche Gesundheitsförderungskampagnen durchzuführen dass die meisten sich immer noch sehr von, wem auch immer, ob es jetzt von der HR-Abteilung vorgesetzt oder von der Unternehmensführung.
00:11:06: Oder wer auch immer aus der Öffentlichkeitsarbeiter oder Unternehnenskommunikation den Einfluss auf die betrieblichen Gesundheitsmanager und Managerin nimmt, sie sehr schnell vor dem Karren spannen lassen.
00:11:17: Zeigt doch mal was!
00:11:17: Wir müssen hier an den Themen, wir müssen mal einen Vortrag, wir müssten mal ein Workshop, wir mussten mal einen Gesundheitstag machen.
00:11:22: Und deshalb das Thema LinkedIn Corporate Influencing Einblick geben wie es so mein Alltag also ich bin jetzt auch keiner.
00:11:31: Ich glaube der da folgt er wird das aussehen ist keiner jeden tag sein müßlich fotografiert was auch mal sein kann.
00:11:37: aber, ich sag mal ich versuche so meilen steine wo ich denke die zeigen auf was betriebsgesundheitsmenschwind aus macht.
00:11:44: Da versuche ich dann auch durchaus regelmäßig mal ein Post abzusetzen.
00:11:47: Und das ist mir halt wichtig, dass es nicht immer nur das Terraband Training und der Rückenkurs ist und die Massagen, die gezeigt werden sondern das ist am Ende ein ganz systematisches Steuern des Themas Gesundheit Leistungsfähigkeit Arbeitsfähigkeit Am Arbeitsplatz ist wo auch natürlich diese ganzen BGF-Aktionen Ein total wichtige Säule sind weil wir sind auch und das ist ja auch folgt Komoke in Stakeholder Die Geschäftsführung oder bei uns jetzt Verwaltungsführung.
00:12:15: Die wollen auch außendarstellerisch Arbeitgebermarkt transportieren, das lässt sich mit Aktionstangen total gut machen.
00:12:21: aber am Ende des Tages will eine Geschäftsführung Geld ausgeben dann entscheidet sie es ja daran hat's auch was gebracht Und eine Arbeitgebermarke ist sehr wichtig, aber am Ende müssen die Intervention irgendwie auch die Belastbarkeitsprüfung überstehen.
00:12:35: Hat es den Beschäftigten einen gesundheitlichen oder auf Leistungsebene mehr Wert gebracht und da muss man ganz systematisch evaluieren mit den richtigen diagnostischen Instrumenten und dann auch den Nachweis bringen.
00:12:46: Und deshalb das ist vielleicht bei LinkedIn oder bei dem was ich so in der Öffentlichkeitsarbeit tue mir ein ganz wichtiges Anliegen dass es nicht nur Aktivitäten sind sondern dass man ganz Instrumente zum Einsatz bringt um am Ende Zielgruppen spezifisch das für mich auch noch mal ein ganz großer Kernfaktor.
00:13:03: Bei uns auch bei dieser Wartverleihung von der im Rahmen auch der laudatio von der aok benannt wurde wir versuchen halt für jede zielgruppe die passenden Instruments zu finden, weil der Stadt Düsseldorf eine erzieher in der Erzieherin braucht was anderes als jemand in der verkehrsüberwachung anders als der Tierpfleger im aquazoo an das als der Bohrstuhl akrobat eben wie auch immer in der sitzenden Tätigkeit und Ich glaube, da liegt wirklich der Hase im Pfeffer.
00:13:28: Dass man sich nicht vor irgendwelche Karren spannen lässt mit den außenwirksamen Aktionen sondern schaut wie kann ich nachweislich effektive Gesundheitsmaßnahmen platzieren?
00:13:39: Sehr sehr spannend!
00:13:40: Welche Kennzahlen sind das dann... Also wir sprechen ja häufig wenn es darum geht Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
00:13:47: Dann kommt ja ganz schnell und jetzt auch wieder die Diskussion eigentlich schwählt schon seit Monaten und Jahren fast Das ist der Krankenstand.
00:13:54: Also die Senkung des Krankenstandes dann als höchstes Ziel.
00:13:58: und gut vielleicht auch, was das BGM manchmal sogar alleinig erreichen soll.
00:14:03: Aber zumindest mit unterstützen soll ist sicherlich auch ein Ziel.
00:14:09: aber wie siehst du das?
00:14:10: Welche Kennzahlen ... Ich meine ihr habt ja ein eigenes System auch aufgebaut oder ich gerade ja du ja auch inspirieren lassen.
00:14:17: Bernhard Badura beispielsweise bei uns im Bayer Art der auch sehr viel geforscht hat in eben die Themen, Zusammenhänge von sozialen Themen, Kultur miteinander etc.
00:14:29: Führungen ja insbesondere auf die Arbeitsfähigkeit.
00:14:32: aber diese Dinge zu messen ist ja dann nochmal eine andere Nummer.
00:14:35: nicht das Wissen auf der einen Seite sondern auch zum Messen also Krankenstand auf der ein Seite.
00:14:42: was sind es für Kennzahlen wo die ihr dann im eurem System habt?
00:14:46: Ich glaube das interessiert viele könnte ich mir vorstellen.
00:14:49: Absolut, die Antwort ist leider auch nicht schnell.
00:14:53: Aber ich versuche es mal so eher Themenfelderartig darzustellen.
00:14:59: was auch von Professor Dr.
00:15:01: Badura geprägt wurde sind ja die früh- und spätindikatoren.
00:15:05: und am Ende würde ich unsere Kennzahlensystematik mit der wir arbeiten auf zwei Ebenen bewerten oder einstufen, weil das eine ist ein Kennzahlensystem mit dem wir versuchen Handlungsfelder.
00:15:21: Ein Frühwarnsystem auf oder das haben wir aufgebaut aber mit dem man wie ein Frühwandsystem Handlungsnotwendigkeiten erkennt Bedeutet, wie auch mal du sagst kranken Quote die auch für mich total überbewertete Kennzahl nicht dass sie nicht wichtig ist.
00:15:37: Darum geht es nicht.
00:15:38: aber genau wie Du sagst das wird ja häufig so speziell wenn bgm irgendwo eingeführt wird der gesagt und wir müssen an der krankenquote arbeiten fast gleich gesetzt und dann denke ich Ob die kranken, egal.
00:15:50: Können wir gleich auch noch tiefer einsteigen?
00:15:52: Eigentlich für
00:15:52: einen ganzen Podcast.
00:15:54: Genau eigentlich für Kompletten.
00:15:55: und trotzdem bin ich weiter ein total wichtiger spätindikator.
00:15:59: Punkt wenn es um das Thema Gesundheit geht muss man eine krankrote ganz fokussiert betrachten.
00:16:04: wichtig aber bitte nicht alleinig.
00:16:07: dann haben wir noch Überlastungsanzeigen Dann haben wir besetzte und unbesetzte Stellen weil ein Arbeitsbereich viele umbesetzte Stellen hat.
00:16:16: Das heißt, viele Kollegen müssen arbeiten von den Stellen die nicht besetzt sind mitmachen.
00:16:21: Wir haben insgesamt allein in dem Bereich haben wir über sechzig Kennzahlen für dieses Handlungsfelder offenbaren.
00:16:27: Dann versuche ich deshalb etwas stärker jetzt meinen Felder zu beschreiben Weil wir haben dann aus einer Mitarbeiterbefragung nochmal einen Ich nenne es jetzt mal Zufriedenheitsindex gezogen.
00:16:39: Die Zufrieren sind jetzt mit ihren Arbeitsbedingungen Mit ihrer Führungskraft und mit ihrem Arbeitsbedingungen, wo man ja auch als Kennzahl nur mit umgehen kann.
00:16:47: Wenn man über multiple Choice und so eine Likatskalierung arbeitet das heißt wenn ich qualitativ in der Mitarbeiterbefragung abfrage ist es schwer zu quantifizieren.
00:16:55: Das haben wir aber für das Kennzahlen System genau.
00:16:59: haben wir die Möglichkeit darüber zu ziehen.
00:17:01: und was wir natürlich auch noch dazu nehmen von unserem Gesundheitsnetzwerk Jetzt mal grob über Schrift ist, wie stark werden die einzelnen Angebote genutzt.
00:17:10: Wird unsere Konfliktberatungsstelle genutzen?
00:17:12: Wie ist die Annahmequote vom Betrieblichen Eingedauungsmanagement?
00:17:15: Wie viele Mitglieder gibt es in der Betriebssportgemeinschaft?
00:17:18: Wie viel Begehung wurden vom Arbeitsschutz in den vergangenen Jahren durchgeführt?
00:17:23: Wie aktuell ist die Gefährdungsbeurteilung?
00:17:25: und deshalb das ist die eine Ebene wo wir sagen okay wenn es da Auffälligkeiten gibt kann man zumindest sagen über die Themen wollen wir mal sprechen weil es immer noch keine Ursachen klärt, ob die Leute zufrieden oder unzufrieden sind.
00:17:38: Und die andere Ebene Kennzahlen das ist das Controlling wo wir sagen Wir führen Maßnahmen durch und versuchen wirklich ganz stark Prä-Postvergleich vorher nachher was haben die Intervention gebracht?
00:17:50: Deshalb Long Story Short auf welchen Ebenen arbeiten wir mit dem Kennzahlensystem?
00:17:55: einmal Frühwarnsystem Handlungsfelder Festlinge und das andere ist Artel.
00:18:00: Kennzahlen.
00:18:01: haben die Maßnahmen was gebracht?
00:18:03: Ja sehr spannend, dass wir besprechen im Podcast sehr viel über diese Kennzahlensystematik und auch über die, vor allen Dingen auch Wirksamkeitsmessungen.
00:18:13: Die ja wahrscheinlich aus unserer Sicht zumindest eines einer wichtigsten Faktoren sind in überhaupt nachzuweisen welchen Sinn ergibt eigentlich das was man da so tut?
00:18:23: Und die Wirksamkeit natürlich im Kontext der Gesundheit des einzelnen Maßnahme vielleicht sogar abzuleiten aber auch im Hinblick auf das Gesamtergebnis.
00:18:33: Und dann sind wir vielleicht bei Krankenquote, wenn man schon mal das weiter denkt – bei der Fehlzeitenquote, denn vielleicht sind die Menschen gar nicht immer krank in Anführungsstrichen, wenn sie fehlen, sondern aus anderen Gründen.
00:18:47: und noch zusätzlich, dass auch ja ein spannender Punkt der klassische Präsentismus, der jetzt durch die Dinge, die da entschieden werden in der Politik mit Sicherheit auch wieder noch stärker in den Fokus rücken wird.
00:19:01: Menschen kommen dann einfach nicht immer gesund zur Arbeit, arbeiten aber trotzdem und was wir Folgendes haben können.
00:19:07: Auch hier früh zu schauen und früher in die Kartoren zu finden ja auch ganz wichtig.
00:19:11: Ich finde das total spannend, was ihr macht gerade auch die sozialen eher weicheren Faktoren wobei sie aus meiner Sicht überhaupt nicht weich sind sondern es sind ganz klare harte Fakten, die da Auswirkungen haben, aber auch quantifizierbar zu machen.
00:19:26: Das ist ja auch ein ganz spannender Punkt, Indizes daraus abzuleiten oder Kennzahlen.
00:19:32: Und nur so kann man am Ende ja auch eine Vergleichbarkeit herstellen innerhalb eurer Bereiche aber auch dann in der Zeit wenn es standardisiert ist, wenn man einheitliche Zahlen hat und Berechnungen hat am Ende.
00:19:46: Superspannend!
00:19:47: Eine Frage hätte ich oder ein Interessensfrage die mir so aufgekommen ist weil du über den Nutzen gesprochen hast, der Aktivitäten.
00:19:55: Wie fließt das bei euch ein?
00:19:56: Also ist jetzt, wenn jemand oder in bestimmten Bereichen die Nutzung hoch ist, spricht es dann für eine gute Gesundheit.
00:20:05: Oder spricht das eher für eine schlechte Gesundheit in dem Bereich?
00:20:09: Wie interpretiert ihr das?
00:20:13: Genau in der Spannung bewegen wir uns, weil ich nehm mal ein schönes Beispiel sind vielleicht Betriebsärztliche Beratungen und dann sage Was auch gesagt, ich bin dann hochschulenaktiv.
00:20:26: Das fragen wir mal meine Studenten was macht er mit der Känze?
00:20:28: Wenn die hoch ist oder wenn besonders niedrig ist und dann ist das ja genauer diese zahlsgegensätzliche Argumentation, die dann aufkommt in einer Konfliktberatungsstelle sehr griffig.
00:20:39: Ist die Annahmequote hoch kann man sagen oh das ist ja schlecht weil Dann haben wir viele Konflikte.
00:20:45: Aber gut ist ja da dran, die haben Konflikte.
00:20:47: Ruhren sich aber Hilfe und versuchen Abhilfe zu schaffen.
00:20:50: Niedrige Quote wäre ... Die haben bestimmte Konflikte, lassen sich nicht helfen, das wär schlecht.
00:20:54: Niedergequote?
00:20:55: Ah!
00:20:55: Die haben keine Konflichte.
00:20:57: Und deshalb gibt es ganz viele Kennzahlen auch in unserem Kennzahlensystem, die nicht eins-zu-eins eine Maßnahme erfordern.
00:21:05: Deshalb Handlungsfelder wie ich noch sagte weil ganz viele Dinge muss man im Kontext der anderen Kennzahlen sehen.
00:21:12: Wenn jetzt die Arbeitsbedingungen schon einen total positiv bewertet werden, die Krankenquote vielleicht sagen wir normal bis niedrig ist um das mal so zu formulieren und dann ist eine Annahmequote bei der Konfliktberatungsstelle niedrig.
00:21:25: Dann würde ich sagen auch ja bei denen scheint es ganz gut zu laufen.
00:21:28: Genau wiederum sind ganz viele Überlastungsanzeigen eingestellt und etc.
00:21:34: Und die Krankenquote total hoch und die Konflikberatung Annahmen Quote ist zu teiniert.
00:21:40: Ich glaube die kennen das Angebot nicht.
00:21:41: Also deshalb dann fängt man die gleiche Kennzahl, die bei Null oder Eins liegt.
00:21:46: Fängt man an anders zu interpretieren und das ist auch so.
00:21:49: meine persönliche Einschätzung zu Kennzahlen im BGM.
00:21:52: Es gibt nicht die eine Kennzahl.
00:21:54: Man muss immer Kennzalen in Kontext setzen In ein Board, in Vergleiche, in Zusammenhänge bringen Und dann kann man deuten Aber am Ende muss man eh immer die Beschäftigten und Führungskräfte partizipieren, um diesen Kennzahlen qualitative echte Informationen zu hinterlegen.
00:22:11: Und deshalb sind Kennzallen wichtig bei der Steuerung aber legen nur Handlungsfelder für mich offen.
00:22:19: Wiederum bei der Wirksamkeitsprüfung von Maßnahmen finde ich den Kennzeilen sehr aussagekräftig.
00:22:23: wenn Zufriedenheit, ja sagen wir zufrieden das ist mir sehr leicht, aber sagen wir mal bei unserer Krisenintervention, wenn wir dann auch Arbeitsfähigkeit oder Lebenszufriedenheiten nehmen wie vorherbei dem Wert vierzig danach ist beim wettsechzig dann kann ich sagen die maßnahme war effektiv und ich find beim maßnahmen-controlling sind sie aussagekräftiger.
00:22:41: einste zahlen als bei diesem.
00:22:43: handlungsfelder offen legen beim rüber.
00:22:47: Ja ganz ganz spannend.
00:22:49: du weißt ja wir haben ja auch den business health index genau deshalb entwickelt um einen so standardisiertes messverfahren zu haben was dann angedockt werden kann, eben an solche Systeme wie sie hier habt wo man dann in die Tiefe noch geht aber überhaupt erstmal zu wissen wie ist eigentlich der Zustand und wenn man dann Dinge tut umsetzt.
00:23:07: Zu erkennen im Standardisiert einheitlich gemessen welche Auswirkungen hat das denn?
00:23:12: Und da eben dann im Kontext aller Gesundheitsaspekte Aber insbesondere auch der Faktor und Leistungsbereitschaft leistungsfähigkeit.
00:23:19: ich glaube dass das eine schöne Kombination dann auch ist Wenn man einerseits sieht wie diese Dinge, die man ja auch lesen können muss.
00:23:26: Also die Ergebnisse und die Zahlen, die ihr selber aufbereitet hat und gleichzeitig dann auch Instrumente nutzen kann, die auch dann nicht einmal unabhängig nochmal auf vielleicht ein Vergleich über die eigene Organisation hinaus dann eben anbieten.
00:23:43: Wo siehst du persönlich so diese Entwicklung?
00:23:47: aus meiner Sicht so ein übergreifendes Thema auch ist.
00:23:50: Also es ist ja eigentlich so, wir haben irgendwann mal entschieden, ein Meter ist ein Meter und wir wissen heute immer noch nicht, was ist eigentlich gesund oder nicht gesund?
00:23:58: Und auch im Kontext der betrieblichen Gesundheit nicht!
00:24:01: Im Kontext vielleicht auch dieser Kennzahlen die du bei euch im System hast, wir können ja gar nicht ins Detail gehen aber... Ich sehe da eine enorme Bedeutung, dass man so etwas gebraucht und ansonsten misst jeder dann doch irgendwie seinen eigenen Zustand.
00:24:16: Und nur die in der zeitlichen im zeitlichen Verlauf seine Entwicklung.
00:24:21: Ob die jetzt von ganz schlecht nach ein bisschen besser geworden ist oder von ehemaliger Spitze geht gar nicht besser.
00:24:28: Wo siehst du, dass ihr die Zukunft und was glaubst du?
00:24:31: Oder sollte sich das noch entwickeln?
00:24:34: Da stoßen da auch vielleicht klassische Befragungs- instrumente, die man dafür ja oft verwendet.
00:24:39: Auch an ihre Grenzen vielleicht oder anders gesagt sind sie vielleicht die Möglichkeit um überhaupt bestimmte Informationen zu kommen und kann ja auch andere durch andere Messverfahren an Gesundheit herangehen natürlich.
00:24:53: Eine total gute und komplizierte Frage mit der sich eine wie wir beiden auch mit denen, die sich täglich mit BGM beschäftigen auch auseinandersetzt wenn ich auf zwei Arten jetzt antworte, wo ich mit meinen eigenen Erfahrungen in den letzten Jahren – ich darf auch schon mittlerweile seit sechszehn Jahren Führungskraft sein.
00:25:16: Ich habe da verschiedene Perspektiven auf das Thema.
00:25:20: Wenn man mich persönlich fragt und das haben wir auch von der Landeshauptat Düsseldorf in unserem Portfolio der BGM-Aßnahmen berücksichtigt, ich persönlich halte die Ebene der konkreten Arbeitsteams für die Allerwichtigste.
00:25:33: Es ist total wichtig, es keine Abrede dass eine Geschäftsführung oder wer auch immer die Personalführung nicht für das Thema brennen muss weil sonst kann BGM nicht arbeiten.
00:25:42: Also wenn man die nicht am Board hat als leitende Person für das BGM wird man mit seinen Inhalten nicht vorwärts kommen.
00:25:49: aber um am Ende einen Menschen ein Beschäftigten am Arbeitsplatz gesünder zu bekommen oder zufriedener da muss man auf die Mikroebene.
00:25:59: Ich behaupte, ein perfekter Arbeitgeber der das komplette Portfolio von allen Gesundheits- und Incentives usw.
00:26:05: arbeitet.
00:26:06: aber man arbeitet konkret in seinem Team mit total blöden Kollegen zusammen und hat einen total blühen Chef.
00:26:12: dann kann es noch ein so gesundes Unternehmen vom Rahmen sein dann wird man unzufrieden sein.
00:26:17: und genauso andersrum wenn von oben alles blöd und doof ist Coolsten Kollegen, mit denen ich auch gerne danach noch wie immer eine Apfelscholle trinken gehe und mein Chef geht total nett mit mir um oder meine Chefin.
00:26:29: Und dann denkst du, boah, der ganze Laden hier mag ja sein aber ehrlich, ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit wir haben gute Arbeit.
00:26:35: Deshalb meine Überzeugung wenn ich Beschäftigte gesünder machen möchte muss man sehr oft die genauen konkreten Arbeitsbedingungen egal ob es auch mit einer Gefährdungsmotoren psychischer Belastung ist.
00:26:46: Ich persönlich, und auch weil ich hinaus habe total gute Erfahrungen mit einem Führungskräfte Feedback gemacht.
00:26:51: Also hab das selber für mich durchgeführt und bin mit einer Moderation die Begleitende einhergegangen ist.
00:26:57: wir haben erst eine anonyme Befragung gehabt auf unserer Arbeitsebene.
00:27:00: aber ganz konkret Da sind dann auch, weil wir zum Glück habe ich ein Team was groß genug ist.
00:27:05: Anonymität war gewährleistet, da hab' ich dann Kennzahlen auch an die Hand bekommen welche Bereiche gut, welche sind nicht gut gewesen und dann sind wir gemeinsam moderiert auch in Verbesserungsvorschläge gekommen Und das merke ich selber hat kulturell bei uns auch nochmal einen ganz großen Impact gebracht Und das haben wir auch übertragen vorher aber auch schon in unser bgm-System.
00:27:27: Ich bin kein Fan von den großen Gesundheitstagen, die kann man mal machen.
00:27:31: Öffentlichkeit zu übersetzen ist alles gut.
00:27:33: Aber am Ende wenn wir mit unserem BGM mobil da haben wir so einen Lastenrad.
00:27:36: Da fahren wir raus und machen dann bis zu zwanzig Personen ganz konkrete Aktionen also... Entweder persönliche Gewichtsanalysen, Stressfeedbacks, Bio-Feedback-Analysen.
00:27:46: Wir machen Workshops Gesundheitswerkstätten wo die ihre Verbesserungsvorschläge mitteilen, wo wir Teambuildingmaßnahmen machen und danach sagen uns alle, wir machen so einen Repostvergleich da auch kommt immer raus, das war ein total cooler Tag aber wir bleiben auch dran für einen Tag, sondern bieten den immer wieder was an.
00:28:05: Deshalb auch da auf die lange Vorrede.
00:28:07: jetzt, die Rückmeldung.
00:28:09: Wenn ich sage, ich möchte ein Unternehmen gesünder machen würde ich immer versuchen auf die konkreten Arbeitsbedingungen der einzelnen Beschäftigten einzugehen und nicht mit kollektiv übergreifenden Maßnahmen also immer eher den Einzelfall aufgreifen als One Size Fits All.
00:28:24: Und glaube was du auch durchklingen lässt unbedingt auch Führungskräfte Einbeziehen beziehungsweise zum mitgestalten auch machen nicht nicht sozusagen mitzunehmen.
00:28:33: pass mal auf wir kommen da jetzt mit unserer karre und machen da etwas.
00:28:36: Und du darfst auch gerne dabei sein oder ne, sondern auch den auch dieses thema oder die temen ja in den alltag zu integrieren klingt erstmal so banal.
00:28:47: aber auch die führungskraft natürlich der entscheidende drehen angelpunkt all dessen.
00:28:51: Das wissen wir nicht erst seit Bernhard Badura, aber das ist ich glaube ganz viel auch Inspiration dadurch nochmal gekommen in dem man auch bewiesen hat und im übrigen Jahr auch heute noch immer wieder beweist welchen Einfluss Führung hat.
00:29:05: Welchen Einfluß das Miteinander hat?
00:29:06: Welchen einfluss es auch hat wenn man über diese Themen spricht und deswegen auch Mitarbeitende einbezieht in die ganze Diskussion in Maßnahmen die sinnvoll sind Leider immer mal wieder und woanders dann ja vor allen Dingen auch, dass beispielsweise wie du schon sagst Dinge ausgeschüttet werden über eine gesamte große Gruppe was nicht zielgerichtet ist einerseits aber andererseits auch Mitarbeiter gar nicht einbezogen werden.
00:29:37: in die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitsbereiche, wo man dann oft hört ist ja ganz nett dass wir jetzt hier dies und jenes machen dürfen.
00:29:46: Aber unser eigentliches Problem will ja hier keiner hören nämlich das ist hier das knirschen dort oder die Gerüche da vielleicht auch die Führungskraft usw.. Ich glaube ein ganz entscheidender Punkt auch in der Messungen beziehungsweise auch in den Wirksamkeitsdarstellungen am Ende Authentität dessen was man da tut, nicht nur für die Beschäftigten aber vor allen Dingen wahrscheinlich.
00:30:12: Aber auch für die Geschäftsführung zu sagen woran man eigentlich arbeitet und wie kommt man an diese Informationen mit arbeitende Einbeziehen, Führungskräfte einbeziehen Befragungen Gespräche Dialog etc.
00:30:23: Und das dann am Ende auch abzubilden um dann wiederum der Geschäftsierung zu zeigen Pass auf!
00:30:28: Das hier ist unser Weg.
00:30:31: Also dieses Thema Party-Situation ist definitiv auch in dieser Schnelllebigkeit von heute.
00:30:37: Und das meine ich auch genauso, ich liebe KI Punkt also hilft und es super beschleunigt ganz viele Prozesse.
00:30:45: aber da bin ich hundert Prozent überzeugt.
00:30:47: Ich glaube der geht jetzt fast in eine Grundsatzdiskussion.
00:30:50: Es wird auch in Zukunft keine BGM KI geben die es schafft den gesunden Arbeitgeber mit gesundem Arbeitsbedingungen zu schaffen.
00:30:56: man muss weiterhin die Anliegen der einzelnen Menschen ernst nehmen Und die über dieses Partizipativen, wie du sagst auch als führungskraft den Rechnung tragen.
00:31:07: Ich glaube KI so sollten sie meiner Meinung nach begreifen kann ein gutes unterstützendes Instrument sein an zwei Stellen einerseits wo wir Daten haben diese zu helfen zu analysieren.
00:31:22: Es geht in einer unglaublichen Geschwindigkeit, was wir sonst ja nicht selbst in der Lage sind zu tun.
00:31:27: Aber dafür gebraucht es auch gute Daten, eine gute Datengrundlage.
00:31:30: Das vergessen ja die meisten.
00:31:31: so erstens und zweitens Auch und in der Ableitung von Maßnahmen Ja also wenn man ein eigenes kais entwickelt Wir entwickeln übrigens auch eine eigene KI auf Grundlage der Ergebnisse Auf grundlage der Erkenntnisse Die man schon gewonnen hat vielleicht auch aus anderen Organisationen aber mindestens aus dem eigenen immer konkrete Maßnahmen, Vorschläge auch abzuleiten.
00:31:55: Das heißt nicht dass es die dann unbedingt sind aber das sind die woanders und vielleicht in einer solchen Situation nachweisbar oder ich sag mal eine Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie eine Wirkung erzielen.
00:32:10: So weit würde ich jetzt gehen ja?
00:32:11: Dann gebraucht ist aber und da bin ich voll bei dir also diese beiden Chancen sehe ich in der KI Und wir merken das auch, dass es funktioniert.
00:32:19: nur Dann gebraucht es den Dialog immer noch und weiter her.
00:32:22: Da arbeiten Menschen miteinander, und wenn man dann ... Ich sag mal was will die Führungskraft?
00:32:26: Wir wissen okay wie sieht's hier bei mir aus?
00:32:29: Okay das sind meine Herausforderungen.
00:32:31: aber was soll ich denn jetzt auch bitte tun?
00:32:33: Und wenn man sie bei diesen beiden Dingen unterstützen kann, dann kommt das ja in den Alltag hinein.
00:32:37: Dann verstehen auch Mitarbeiter okay gehts wirklich um unsere Themen und wir haben den Beitrag geleistet in dem wir den Dialoge mitmachen.
00:32:45: sozusagen setzt sich das Rad ja auch in dem kleinen, dann im Bewegung.
00:32:51: Ich glaube dass da eine große Chance liegt aber nicht darin zu sagen wir machen eigentlich das was wir analog schon falsch machen nämlich Gießkanne ausschütten und so weiter und das machen wir jetzt über KI wird glaube ich nicht den Erfolg bringen.
00:33:07: Nein,
00:33:08: da bin ich genau.
00:33:09: Ich bin hundertprozent bei dir.
00:33:10: Also dieses ganze Thema ein qualitatives, wie sagt man?
00:33:14: Brainwriting also nicht brainstorming sondern wenn man wirklich gerade in einem Gedanken ist und dann über die KI wird man weiter befüllt mit weiteren qualitativ hochwertigen weiteren Ideen Und die man ohne KI vorher nicht so zustande gekriegt hätte.
00:33:28: und am Ende des Tages muss aber wieder irgendwann konkret für den einzelnen Arbeitsplatz gut funktionieren.
00:33:32: und es passiert nur im Ja, auch mal auf one-on-one aber zumindest on team.
00:33:38: Dass man mit denen zusammen in Kontakt tritt und schaut Führungskraftteam.
00:33:41: Wie setzt was jetzt hier genau um?
00:33:44: Man muss halt die passende Lösung sein und nicht das Gießkann thema, genau wie du sagst.
00:33:47: Wir
00:33:49: hätten es vorhin am Anfang angesprochen wir sind jetzt eigentlich so ein bisschen in diesem Thema wenn man sich so wenn man so ein bisschen in die Branche reinschaut.
00:33:57: Also ich fasse sie immer sehr breit, ich weiß nicht wie es bei dir ist aber also die Brange geht ja bis hin in den Arbeits- und Gesundheitsschutz natürlich so in die Richtung.
00:34:04: Sie geht aber auch in die andere Richtung, in die HR, also Personalentwicklung, in diese Themen.
00:34:09: natürlich hat's auch generell strategische Entscheidungen, die dadurch beeinflusst werden oder... ... die auch Mitspieler sind, sag ich mal in unserer Branche.
00:34:18: Selbst Mitarbeitervertretung selbstverständlich jetzt.
00:34:20: Also es ist ja ein Riesenfeld... Ich kenne eure Grafik ja auch oder wo ihr das auch darstellt so wunderbar nämlich wer eigentlich alles so Mitakteur isst.
00:34:31: Aber dass wir so eine Branche also alle diese Mitstreiter wenn man die mal so nehmen vor allen Dingen dann vielleicht so Spitz auf die engere Branche BGM, wo er sich so Einige Hardliner dann auch tummeln und wo manche dazukommen.
00:34:48: Was würdest du, wie würdest Du das so einschätzen diese Entwicklung also.
00:34:52: ich habe letztens mal die These aufgestellt dass wir uns mit manchen Entwicklungen die da so passiert sind keinen Gefallen getan haben vielleicht auch nicht tun, weil wir irgendwo auf einer Straße falsch abgebogen sind und jetzt mal irgendwie zurückgehen müssten.
00:35:09: Nicht nur in der Erzählung auch dessen was wir tun aber vor allen Dingen um... Wir machen uns ich habe es letztens mal so formuliert irgendwie fast schon als Komplize für diejenigen die da jetzt kommen und sagen hey wir haben hier die schnelle Lösung indem wir dann sagen ja wir müssen jetzt auch mal hier ganz viel neu machen und ganz viele schnelle Maßnahmen und dies und jenes machen weil das wird irgendwie verlangt oder irgendwie gefordert.
00:35:31: dabei Wissen wir doch alle, mindestens im Inneren.
00:35:35: Dass das nicht so unbedingt der Weg ist, der dann am Ende zum Erfolg führt unserer Arbeit noch?
00:35:39: Ja.
00:35:40: Wie bräuchst du diese Situation?
00:35:45: Also bin ich auch komplett bei dir also dieses speziell da wo BGM neu eingeführt wird.
00:35:50: jetzt muss ich sagen was hast du schon gesagt?
00:35:52: ne bei der Stadt Düsseldorf bin ich mittlerweile knapp acht Jahre und es gibt zu viele Unternehmen, weil sie nicht wissen was BGM genau ist.
00:36:02: Die hat direkt immer erste Assoziation ist, wir nehmen am Firmlaufteil, wir Obstkorb, wir stellen allen Wasser zur Verfügung die schnell versuchen außendarstellerisch ganz schnell in die Maßnahmen zu kommen und zu sagen ja Puh!
00:36:16: Am Ende des Tages brauchen wir ein System das dauerhaft das Thema Zufriedenheit Gesundheit Leistungsfähigkeit Wir müssen schnell aktiv werden können.
00:36:26: Wir wollen es aber auch irgendwie als Kultur transportieren und deshalb in der Branche gibt es, weil das auch leider von vielen Unternehmen auf der Entscheidungsebene.
00:36:38: Weil die Kenntnis nicht darüber da ist wie BGM richtig funktioniert wird natürlich der Quick Win gesehen Und ich lobe und finde auch jeden dualen Bachelor und Masterstände total wichtig, aber dann wird ein ganz wichtiges Thema wie BGM.
00:36:50: Aber wir haben noch hier eine neue Werkstudentin, der geht mir das Thema mal an die Hand.
00:36:53: Die geht auch dreimal die Woche ins Fitnessstudio.
00:36:54: Ich glaube, die kann es ganz gut tuschen!
00:36:57: Ja, die wird dann tolles Instagram-Video zweimal pro Tag hochladen vom leckeren Mittagessen und wie sie aktiv mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren ist.
00:37:05: Was auch gut ist ne?
00:37:06: Das ist ein Teilbereich – die Kommunikation und Außenwirkung von Gesundheitsmaßnahmen allesgut!
00:37:12: Aber sich wirklich die Mühe zu machen was so ausagt ist mit vernünftiger fundierter Strategie weil das ist ja das Thema.
00:37:19: wenn ich nicht weiß wo ich hin will... Dann kann ich auch keine Maßnahmen gezielt auswählen sondern es werde ich im Gießkern unspezifischen Denken drin bleiben.
00:37:28: und diese strategische Auftragsphase.
00:37:30: Das ist etwas, das für mich in die Branche ganz stark... Jetzt bin ich hart mit dem Borken?
00:37:34: bei neunzigfünfzig Prozent der Unternehmen, die haben keine klare Zielsetzung für ihr BGM.
00:37:40: So wie Sie sehen das rein auf dieser Interventionsnasse?
00:37:43: Was müssen wir denn mal anbieten?
00:37:45: Nee!
00:37:45: Wir müssen nichts anbieten und wissen was unsere Beschäftigten benötigen, wo wir als Führung hinwollen oder als Organisation stehen wollen.
00:37:52: Und dann können wir die Inhalte des BGMs gestalten.
00:37:56: Wenn man an dem strategischen Auftakt spart wird es halt... Unspezifisch belanglos, auch nicht effizient.
00:38:02: Vor allem große Ressourcenverschleuderung weil dann irgendwann immer die Frage stellt was habt ihr denn gebracht?
00:38:07: Ja wir haben doch wie der Chefsachte und Firmenlaufer mal dran teilgenommen und so.
00:38:11: Deshalb pauschal für die Branche.
00:38:12: ich glaube es wird viel zuviel bei der strategischen Ausrichtungen gespart oder zu wenig Arbeit reingesteckt was sich dann hinten raus natürlich... Total stark nicht auszahlt, wenn man am Anfang der Reise mal irgendwie um fünf Grad abgewichen ist.
00:38:27: Das macht sich nach hundert Kilometern ganz stark bezahlt und es waren dreißig Kilometer vom Ziel weg.
00:38:32: Ja
00:38:34: das beobachte ich auch.
00:38:35: und was ich noch beobache?
00:38:37: Ist dass nicht nur viele gar nicht wissen oder sich Gedanken darüber machen wo sie hin wollen sondern dass viele überhaupt gar nicht wissen wo sie stehen.
00:38:47: ja
00:38:47: Und dann ist die Navigation im Vorfeld schon gescheitert eigentlich.
00:38:51: Welche Richtung gehe ich jetzt hier?
00:38:53: Wo stehe ich eigentlich?
00:38:55: Ja, ich finde du sprichst... Oft eigentlich, bei LinkedIn sieht man es aber auch wenn man dich so auf Kongressen beobachtet genau diese Themen an und legst da durchaus den Finger mal ganz soft in die Wunde sag ich mal.
00:39:11: Das finde ich ganz wichtig dass wir das tun und wir wollen ja niemandem irgendwie zu nahe treten und wissen dass alles gut gemeint und gedacht ist Hier mal vielleicht so ein bisschen inspirieren und noch mal neu zu denken, was tut man denn da eigentlich?
00:39:28: Und zu welchem Zweck.
00:39:29: Was macht das auch mit einem selber oder vielleicht mit seiner Rolle im Unternehmen?
00:39:35: Wie wird man wahrgenommen und wie möchte man eigentlich wahrgenommen werden?
00:39:37: Was muss man dafür tun?
00:39:39: Du sprichst eigentlich immer zwei ganz wichtige Punkte an die manche ich würde jetzt sagen du hast gerade neunzig, fünfneinzig Prozent genannt sehr viele bin ich bei dir auch gar nicht so auf dem Schirm haben, wenn es um Gesundheit geht.
00:39:53: Also unser Thema geht dann geht es vor allen Dingen ja um die gesunde Kultur also gesunde Führung und ihr habt ja bei euch in einer Landeshauptstadt Düsseldorf, in der ich glücklicherweise auch leben darf Wirklich, ihr habt ja Tausende vom Mitarbeitenden von der Müllabfuhr über die IT bis zur Kita-Leitung Feuerwehr Landschaftsbau.
00:40:21: Was weiß ich?
00:40:22: Wir sehen das auch bei der Stadt Essen.
00:40:23: Das ist ja faszinierend!
00:40:25: Wie bricht oder wie brecht Ihr da eigentlich den Begriff Kultur übergeordnet?
00:40:31: Kann es eigentlich gehen oder gibt's so Subkulturen?
00:40:36: und das Thema auch der gesunden Führung dann in Speziellen ist einmal so praxisnah runter Das ja auch auf allen Ebenen der genannten und ganz unterschiedlichen Arbeitstätigkeiten und Bereiche.
00:40:48: Es sind ja komplett unterschiedliche Wesen, die da teilweise in den Bereichen arbeiten.
00:40:53: So herunter dass er auch als wirklich auf allen Ebene gelebt werden kann also individuell ist aber trotzdem noch gesteuert werden kann.
00:40:59: das finde ich total faszinierend herausfordernd.
00:41:03: Also so ehrlich, den Wasser in den Wein einschränkt muss ich dann schon.
00:41:10: Es wäre schön wenn alle unsere Führungsrefte... Ich glaube wir haben so tausend vierhundert natürlich jeden Tag gesunde Führung zu hundert Prozent leben würden.
00:41:17: Das ist wie glaube ich alle wissen auch bei uns nicht zu hundeprozenten Praktikabel weil und ich glaube die Besonderheit hier hast du perfekt auch angesprochen.
00:41:25: Ich glaube wenn man so ein Geschäftsfeld hat und dazu zwei Hundert Standort.
00:41:31: Dann kann man sagen, okay wir haben alle irgendwie so ein gleiches Arbeitsthema egal ob man jetzt weiß ich nicht, im Einzelhandel aktiv ist und bei einem Discounter-Arbeiter sprechen wir alle darüber.
00:41:40: Wir haben ja irgendwelche Leute die an der Kasse sitzen, welche die Verräumung usw.
00:41:44: machen.
00:41:45: Bei uns ist es halt so, dass wir haben forty-sech komplett unterschiedliche Ämter mit der Aqua Zoo, die Feuerwehr das Ordnungsamt, das Umweltamt also das Sportamt.
00:41:56: Also können jetzt zu durchgehen.
00:41:57: Und deshalb ist es natürlich unglaublich schwierig eine gemeinsame Kultur zu entwickeln.
00:42:02: Wir haben unsere wirklich hr abteilung.
00:42:04: Unser Hauptamt heißt, dass die machen ganz tolle arbeit.
00:42:07: Das gibt auch ein werte Kompetenzmodell.
00:42:09: ja wir alle wissen auf den plakaten und das wird schon
00:42:14: genau in des wirkt schon und da hat wirklich vor fünf sechs sieben jahren ich kriege es jetzt nicht genau in zahlen gegossen.
00:42:20: Da hat auch eine Veränderung stattgefunden weil genau dieses Thema externe Öffentlichkeitsarbeit wie wollen wir als Arbeitgeber wahrgenommen werden?
00:42:26: Wie wollen wir in der Stadtkultur wahrgenommen?
00:42:29: Da gab es eine Zusammenführung mit dem, wie wir gegenüber unseren Beschäftigten auch, dieses Wertekompetenzmodell.
00:42:34: Und von dem nach außen Rui in Fui sind wir ganz deutlich abgewichen und haben uns weiterentwickelt und genau diese Verzahnungen hingekriegt.
00:42:45: Jetzt würde ich immer noch sagen ... Wir sprechen immer noch sehr über die Außendarstellung.
00:42:48: was ich jetzt gerade sage... Was schaffen wir auf Plakate zu bringen?
00:42:50: Was steht im Wertekompetenzmodel?
00:42:52: Am Ende des Tages in der letzten Kita zu sein, wo die Kita-Leitung mit der Erzieherin genau dieses Wertekompetenzmodell lebt oder auch gesunde Führung.
00:43:01: Oder in der Verkehrsüberwachung wenn ich die ganze Zeit im Außendienst unterwegs bin mit meiner Führungskraft im Kontakt.
00:43:07: das ist sehr schwierig.
00:43:09: Was wir dafür tun is dass wir jetzt ein neues Zertifikat einführen oder gerade eine Einführung sind.
00:43:17: das nennt sich Besundesamt und da es auch einen Teilbereich Man kann nur ein gesundes Amt sein, wo wir vom BGM auditieren intern unsere Ämter, die Interesse daran haben und sagen man kann aber nur ein gesundenes Amts sein wenn mindestens achtzig Prozent der Führungsrefte in gesunder Führung geschult sind.
00:43:37: Und diese gesunde Führungen haben wir jetzt mit so einem hybriden Personalentwicklungsansatz aufgestellt.
00:43:44: das heißt über ein halbes Jahr haben wir Onlineveranstaltungen Präsenz Veranstaltung es gibt sogenannte freiwillig Aber Ich glaube, neunzig Prozent der Führungskräfte nehmen das ungefähr in Anspruch mit Peer Groups.
00:43:56: Das heißt die Führungskräfte gehen so in drei vier Fünfergruppen auch zusammen und kriegen Hausaufgaben, besprechen das zwischendrin Und da sammeln wir im Moment gute Erfahrungen was nicht bedeutet Man muss natürlich ein Talent auch haben für gesunde Führung.
00:44:12: Wenn ich für mich selber sage Gesundheit, für mich selbst ist nicht wichtig und meine Beschäftigten haben ihren Arbeitsvertrag zu erfüllen und da muss ich die jetzt nicht nur mit irgendwie Jahresgesprächen und persönlicher Motivation unterstützen, denn dass man eine Haltung ist dann wird auch dieses Personal-Entwicklungstool keinen Effekt entwickeln.
00:44:29: aber wir behaupten zumindest mit diesem halbjährlichen nachhaltigen Ansatz.
00:44:34: der Personalentwicklung drin haben, gut zu unterstützen für ihre Führungsaufgabe vorzubereiten.
00:44:39: Und das egal ob ich im Aquazzur bin oder im Umweltabend oder im Sportabend und das ist so
00:44:45: unser Ansatz.
00:44:45: Das kenne man wahrscheinlich auch verbindende Themen dann.
00:44:48: Gesundheit ist für jeden Menschen ja dann doch ähnlich und natürlich mit anderen Schwerpunkten aber auch eigentlich unabhängig davon wo man arbeitet.
00:45:00: Da ist dann das Wissen natürlich eine Voraussetzung oder es gut.
00:45:04: Manche haben's in sich ohnehin, brauchen da noch mal ein paar neue Dinge auf aber manche bekommen vielleicht ganz neu mit diesen Themen in Berührung und verstehen auch welche Verantwortung sie da haben die Sie vielleicht so gar nicht kannten vorher.
00:45:19: Die Umsetzung ist dann oftmals ja auch bisschen schwierig.
00:45:22: also wenn man sagt okay ich weiß jetzt zwar viel Aber wie gehe ich denn dann?
00:45:26: Jetzt Mit welchen Themen dann auch vielleicht an die Mitarbeitern heran, das ist glaube ich auch nochmal eine ganz besondere Herausforderung.
00:45:33: Die ist dann wiederum sehr unterschiedlich, auch Themen bezogen in dem Bereich.
00:45:36: Absolut!
00:45:37: Das ist ja dieser Theorie-Praxis-Gap wenn man aus einer zweitägigen Seminarveranstaltung rausgeht und danach müsste sich eigentlich mein Arbeitsleben als Führungskraft von der Achtzig-Gard drehen.
00:45:47: Klappt ja nicht weil... Der Tag beginnt, also vor euch mal eine zwei Tage Schulung hatte bei der Stresse und danach ist es auch wieder.
00:45:55: Und dieses Arbeitsintegrieren das ist schon schwieriger Punkt weil der Druck natürlich.
00:46:02: gesundes Führen ist ein Teilbereich.
00:46:04: die haben trotzdem auch unsere Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung haben natürlich Aufgaben egal ob Politik gegeben oder von den Dürgerinnen gegeben unser Bürgerbüro wenn da ja, wie auch immer der Personalausweis abgeholt wird.
00:46:17: Dann will auch der Bürger oder Bürger seinen Personalaussweis haben und dann... Wir haben
00:46:21: auch hier Aufgaben zu erfüllen vielleicht anders als in der Freien Wirtschaft aber natürlich auch hier ihren Druckarbeit muss geschafft werden Und ich finde das führt mich auch wieder zu dem Punkt am Anfang an über Krankenstand Aber auch über Fehlzeiten kurz gesprochen.
00:46:35: Das ist natürlich etwas wo Führungskräfte sehr gerne unterstützt werden Vielleicht auch hier Lösungen mitzuentwickeln oder auch Ansätze zu erfahren.
00:46:46: Wie kann ich denn da bestimmte Tendenzen sag' ich's mal, die vielzeiten steigen nunmal auf vielleicht herwerden?
00:46:54: und wenn man das verbindet mit solchen Themen?
00:46:56: Gesundheit weit fasst was es ist.
00:47:00: also hier gehts auch um Führung, hier geht's auch um miteinander, aber um klassische andere vielleicht gesundheitliche Faktoren Vielleicht auch um Dinge, da ist irgendwie die Motivation verloren gegangen.
00:47:11: Aber was sind die Gründe dafür?
00:47:14: Dass das ja der Führungskraft enorm hilft, um das Thema zu verstehen worum geht es eigentlich?
00:47:18: Um Gesundheit im weiteren Sinne, gesundes Führen heißt auch dass du am Ende deine Beschäftigten bei dir hast, dass du deine Beschäftigten wenn sie da sind leistungsfähig hast und das auch ganz in diese Diskussion mit einzunehmen ist, glaube ich.
00:47:31: Ganz wichtig!
00:47:32: Also Führungskräften nicht nur sozusagen hier hast du ein neues Thema?
00:47:36: Das ist jetzt für dich auf zusätzlich belastend wahrscheinlich weil du dich ja eigentlich um andere Dinge kümmern musst.
00:47:40: Nein es ist genau dafür da dass du die anderen Dinge, die du eigentlich machen musst, mit deinem Team viel besser machen kannst also alle fit und gesund da sind.
00:47:50: Ja okay verstehe ich so vom Grundsatz her aber dass das auch verschiedene Themen Zusammenhänge gibt.
00:47:56: Es sind ja die Alltagsthemen an der Führungskraft.
00:47:59: Wie geht's dir auch mit Fehlzeiten um?
00:48:01: Da habt ihr eine spannende Serie gemacht, wie ich das so mitbekommen habe und der Umgang ist für Führungskräfte nicht immer leicht.
00:48:13: Wie mache ich das?
00:48:14: Ich will niemanden zu nahe treten aber andererseits muss man vielleicht mal offen und ernst geführt werden.
00:48:20: Da habt Ihr was gemacht richtig!
00:48:24: Oder seid zumindest dabei diese Zusammenhänge da herzustellen?
00:48:28: Genau, also auf jeden Fall die Zusammenhenge.
00:48:30: Weil das Thema aktives Fehlzeitenmanagement ist ein wichtiges.
00:48:37: Ich glaube wir alle kennen dieses wunderschöne Eisbergmodell.
00:48:40: natürlich kann man sich im Unternehmen wenn es auch ums BGM geht mit den kranken Leuten auseinandersetzen aber In der Regel haben die ja meistens den Grund, wenn ich eine EU habe.
00:48:50: Zumindest hat irgendwann mal einen Arzt drauf geguckt und hat gesagt, du hast da irgendeine Symptomatik, die es schon nennt man Lohnswert ist dazu dafür, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bekommen soll.
00:49:00: eigentlich zielgesunder Führung oder auch von Betrieblichen Gesundheitsmatchments sollen ja, wie du sagst diese Präsentisten sein denen mal irgendwie an die Hand zu geben, wäre es nicht gut wenn du auch gesundheitlich mal dich ein bisschen durch screennest und der Unterstützung holt.
00:49:14: Oder diejenigen dienst nach vorschrift die eigentlich innerlich schon gekündigt haben schaffe ich sie nochmal abzuholen in denen irgendwie einen feuch zu entfachen und diejenigen die eh schon high performer sind wie schaff ist denn deren gute Haltung, deren gute Stimmung auch aufs Team auszuweiten.
00:49:29: Und da gibt's ja aktuell auch die schon seit langen Jahren natürlich hier von dieser Gelab-Untersuchung... Auch die zumindest im Moment Erkenntnis dass es vor allem auch dieses Thema fühle ich mich an meinen Arbeitgeber gebunden.
00:49:42: wenn ich mich stark gebunden fühl dann bin ich auch sehr erkrankt.
00:49:46: Das heißt wir sprechen gar nicht über irgendwelche Diagnosen sondern dieses Gefühl ist mein Arbeitgebers an mir interessiert und das ist der längste Hebel der das am meisten repräsentiert, die direkte Führungskraft.
00:49:57: Und da war irgendwie so eine sehr erschreckende Zeit, würde ich dir nicht ganz falsch rerezitieren aber ich glaube irgendwie, siebzig Prozent aller Beschäftigten vertrauen ihrer Führungskraft nicht in ständigst und wenn man das so als Zahl nimmt ist das natürlich die Grundlage dafür dass ich mich auch nicht an meinen Arbeitgeber gebunden fühle.
00:50:13: und wenn nicht gesunde Führungen es schafft ein guter Beziehung durch gute Gespräche die nicht mal einmal im Jahr mit dem Jahresgespräch stattführen müssen sondern in gutem Kontakt mit meinem Beschäftigen zu sein vertrauen und dadurch auch eine Bindung an den Arbeitgeber erfolgt, dann krieg ich auf einmal auch ein Hebel an die Krankenquote ohne dass sich mit dem dreimal morgens joggen gegangen bin und den fünfmal durchmassiert habe.
00:50:34: Also da geht es dann am Ende drum, auf der eben auch Gesundheit zu beeinschließen?
00:50:38: Ja, ich
00:50:38: finde das auch genau.
00:50:39: Ich find diese Diskussion auch spannend, die dann ja geführt wird wenn man sagt okay gelb sagt nur noch sieben Prozent sind irgendwie gebunden oder haben schon innerlich gekündigt andersrum gesagt Also die überwiegende Mehrheit, wenn wir Messungen machen dann sehen wir schon dass die Leistungsbereitschaft der Menschen eigentlich noch da ist.
00:51:00: Sie ist schon noch vorhanden also sie singt langsam.
00:51:04: das sehen wir übergreifend.
00:51:06: aber woher kommt das?
00:51:07: Das ist ja die Frage und welchen Einfluss habe ich da?
00:51:11: Welchen kann ich da nehmen?
00:51:12: Und ist es jetzt so, dass ich sage okay alle sind immer nur faul und haben keinen Lust und fehlen vielleicht auch deshalb?
00:51:18: stimmt nicht Sicherlich gibt's die auch.
00:51:22: Aber das dann halt so pauschal über alle zu decken, ist ja jetzt auch eine Diskussion, die sozusagen mal seinen Höhepunkt erreicht, wenn wir jetzt sehen was gerade in dieser Woche, in der letzten Woche auch andere Entscheidungen getroffen wurden von der Bundesregierung.
00:51:41: Wie stehst du denn dazu eigentlich, wenn da persönliche Einschätzungen abgibt?
00:51:45: Es ist ja ein Thema und es ist noch nicht zu Ende diskutiert.
00:51:47: aber Die Krankschreibung ab dem ersten Tag soll eingeführt werden.
00:51:53: Ist ja noch nicht gesetzt, aber soll einggeführt werden und gleichzeitig die telefonische Krankschreibungen abgeschafft werden.
00:51:59: Da hört man schon, da hat Chaos bei den Ärzten alle unglaublich alle Verbände und Behörden laufen gerade Sturm.
00:52:06: Aber was ist das auch für ein Zeichen?
00:52:09: Was da eigentlich gegeben wird, meiner Meinung nach so eines dieses Misstrauens Wenn wir jetzt in diesen Themen arbeiten und Führungskräfte sensibilisieren wollen zu diesem Thema, auch gerade Präsentismus.
00:52:22: Wie funktioniert das?
00:52:24: Wir arbeiten ja in der Praxis und sehen was los ist Und von oben oder einer Seite kommt immer wieder so etwas reingeprescht.
00:52:33: Beginnend mit Mitarbeitern sind ja eher alle noch faul.
00:52:36: Was wir alles da gehört haben aus der Politik und von Vorständen In den letzten Monaten und was jetzt mündet sozusagen darin quasi genauso präsentiert von unserem Bundeskanzler, ja wir müssen dem her werden.
00:52:49: Wir haben zu viele Wählzeiten und deshalb schaffen wir jetzt die telefonische Krankschreibung ab wo wir wissen das es kein signifikante Ein-Auswirkungen hatte.
00:52:57: da gibt's Studienzug und verführen die Krankschreiben ab dem ersten Tag deshalb wieder ein damit alle wieder arbeiten so und dann haben wir das Problem quasi gelöst.
00:53:06: und wir sind da und überlegen uns was passiert eigentlich gerade?
00:53:12: Was überlegst du dir gerade, was da passiert?
00:53:16: Pauschal Unterstellungen, genau alle Deutschen sind faul um das mal so in Anführungszeichen zu setzen die damit einhergeht.
00:53:23: Da habe ich natürlich große Bauchschmerzen mit weil jeder Mensch und da bin ich bei hundert Prozent nimmt einen Job ja nicht auf um zu sagen wo ich hab keinen Bock drauf und Ich muss irgendwie meine Zeit rumkriegen.
00:53:35: Natürlich ist ein wirtschaftlicher Faktor Geld zu verdienen immer ein Punkt keine Frage.
00:53:38: deshalb gibt es vielleicht auch manchmal Leute die eine Tätigkeit machen muss sich nicht von Kindheit auf schon immer gesagt, das ist mein Traumjob.
00:53:46: Aber die Grundhaltung, dass Menschen ihren Job eigentlich erst mal gern machen wollen?
00:53:50: Wer hat schon Lust, vierzig Stunden jede Woche irgendwo hinzugehen, worauf er keinen Lust hat?
00:53:54: Also es ist ja so eine Unterstellung.
00:53:56: wie darf man einfach nicht geben ob sich das nachher an einer Arbeitsstelle so entwickelt weil man den Chef nicht mag oder auch meine Kollegen und irgendwann geht man da nicht mehr gerne hin Okay.
00:54:05: Aber ansonsten ist natürlich diese Maßnahme auf bundespolitischer, gesundheitspolitischer Ebene meines Erachtens nur ein Verschieber.
00:54:12: vielleicht kriegt man die Blaumacher meine Wegen wie es auch mit Sicherheit gibt irgendwie mit ein paar prozentualen Anteilen kriege ich mal damit etwas stärker weggedrückt.
00:54:20: also das kann sein.
00:54:21: aber bei denjenigen die vielleicht ein gutes Achtsamkeitsempfinden haben und sagen brauche ich glaube wenn ich heute mich einfach rausnehme weil heute ist irgendwie auch eine Tätigkeit bei der ich hundert Prozent da sein muss Da würde ich mir heute, glaube ich eher mal einen Tag AU nehmen.
00:54:37: Dafür bin ich dann morgen wieder fitter oder ähnliches.
00:54:40: Ich glaube das ist halt ganz viel.
00:54:41: in die Verschiebung kommt, dass man sagt von Kenin, die vielleicht vorher ein gutes Achtsamkeitsmanagement betrieben haben.
00:54:48: Die rutschen jetzt vielleicht eher in eine Langzeit der Krankung rein.
00:54:51: also ich bin hundertprozent davon überzeugt, dass es kein Einfluss grundsätzlich auf das Krankheitsspeck drum nimmt.
00:54:58: ob man vielleicht Von den Kurzzeit-AUs, wie ein zwei drei Tegen weggedrückt bekommt das kann sein.
00:55:03: Sowieso
00:55:04: nur der geringste Anteil ne sieben Prozent oder so von Menschen die ein zwei Tage ausfallen.
00:55:08: also
00:55:09: genau Und deshalb glaube ich, wird sie es am Ende gar nicht in den zahlen widerspiegeln weil sich der teil derer die vielleicht eine gute achtsamkeit haben und nichts mit dem blau machen gezählt haben.
00:55:18: Gehen nur sagen kommt bevor jetzt auch meine kollegen anstecke.
00:55:20: ich habe einen schnippern können und so weiter hat mich mal zuhause vielleicht schon richtig für ein richtiger u-die mir jetzt ne woche weghaut reicht jetzt nicht.
00:55:28: aber für ein zwei tage nehme ich mich jetzt mal raus und die werden jetzt demnächst halt wesentlich öfters im büro aufschlagen oder wo auch immer händeschütteln und die anderen anstecken.
00:55:38: Oder
00:55:40: sie werden dann zum Arzt gehen und der Arzt schreibt nicht für einen Tag krank.
00:55:45: Genau,
00:55:47: weil er dich nicht noch mal in der gleichen Woche bei dir haben will?
00:55:49: Er schreibt ja dich die Woche krank!
00:55:51: Und da bin ich auch mal sehr gespannt ob das nicht sogar auch am Ende ein Schuss ins Knie war wenn es um Fehlzeiten geht wie du sagst.
00:55:58: Einen Tag ziehe mich mal eben zurück.
00:56:01: okay nein kann ich nicht.
00:56:02: Ich muss jetzt zum Arz gehen Dann bin ich auf einmal fünf Tage krank geschrieben.
00:56:06: Ja absolut
00:56:08: Das ist fast lustig.
00:56:10: Irgendwie ist es so ein bisschen der Humor, den man dann behalten muss wahrscheinlich weil da ja Entscheidungen getroffen werden.
00:56:16: wieder jedlichem Verstandes eigentlich und aller Faktenlagen haben wir auch in anderen Gesprächen schon mal so tief hineingehört wie ich mir selber nicht vorstellen konnte auch grade was so Arbeitszeitmanagement und Arbeitszeitplanung geht, diese Flexibilität jetzt noch weiter wegzunehmen.
00:56:32: Da wird ja schon gerade wieder zurückgerudert.
00:56:34: Nein!
00:56:34: Sollte natürlich dann doch Unternehmen mitgestalten dürfen da wo es Tarifverträge gibt, da wo's dies gibt.
00:56:39: Aber warum?
00:56:42: Warum lässt man sich so wie sie ist und arbeitet einfach mal wirklich am Kern also an den Ursachen dessen, warum die Menschen dann am Ende mal fehlen.
00:56:52: Und ich würde gerne zum Schluss noch einmal auf deine Erfahrung zu sprechen kommen, die du ja auch in deiner Tätigkeit als Dozent machst.
00:57:04: Du bist ja an mehreren Hochschulen tätigt und prägst ja sozusagen unseren Nachwuchs mit!
00:57:11: Das ist eine ganz tolle Erfahrung, glaube ich, wie du da machst, aber selber auch eine Akademie und habe sehr lange das gemacht.
00:57:19: Wie intensiv, meine Frage geht da ein bisschen spezieller rein.
00:57:21: Wie intensif beschäftigt ihr euch so mit diesen Themen?
00:57:24: Auch so mit gesellschaftlichen Themen die ja jetzt so dann sind?
00:57:26: das ist wahrscheinlich super toll dass ich darüber diskutieren und auszulassen aber auch vor allen Dingen diese Strategien die man gebraucht wo wir im Anfang drüber gesprochen haben diese in die Köpfe zu bekommen dass das eigentlich das Elementare ist also ein systemisches Gesundheitsmanagement Mit Betriebswirtschaftlichem Nachweis vielleicht sogar zu erbringen usw.
00:57:49: Welchen Stellenwert hat das für dich?
00:57:51: Das ist ein großen Stellenwert.
00:57:52: Wir haben alle gehört, wissen wir auch schon.
00:57:54: Aber in deiner Tätigkeit als Suzent spürst du da auch Nährboden oder ist da eine Grundlage?
00:58:03: Du
00:58:04: sprichst auch genau das an was für mich und das hätte ich am Anfang gar nicht so stark gesehen in meiner Anfangszeit wo ich angefangen war vor achtzehn-zwanzig Jahren als Suzent aktiv zu werden Ähm, wo ich so stark auf muss diesen Prozess vermitteln.
00:58:20: Also wie funktioniert Management von Gesundheit?
00:58:23: Strategie, Analyse, Maßnahmen, Evaluation und dann kontinuierlich immer wieder und immer wieder was ja auch gut ist wenn man das weiß weil so arbeitet man natürlich grundsätzlich mit der Haltung sind es mal mit der haltung.
00:58:35: aber Was mittlerweile mein Ziel ist diese genau was du sagst Komplexität und Vielfältigkeit von Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit zu vermitteln.
00:58:46: Und das ist so ein Feedback, was ich seit sechs, fünf, sechs, sieben Jahren auch in meinen Seminaren habe, wo ich versuche vor allem gut jetzt statt Düsseldorf an dieser Stelle ein gutes Beispiel.
00:58:55: Aber du hattest dieses Netzwerk auch mal benannt und ... Was wir für unsere interne Steuerung nehmen?
00:59:00: Das Gesundheitsnetzwerk, dass es halt... Auch wenn man im Präventionsleit fahren nimmt, ist natürlich gut, Gesundheitsförderungen, man hat ja das Eingliederungsmanagement und den Arbeits- und Gesundheitsschutz aber ehrlich gesagt ist es noch viel mehr.
00:59:12: Es gibt Ja, immer Betriebsschwollgemeinschaft, der HR-Abteilung aus ganz vielen verschiedenen Ebenen mit Personalerwicklungen.
00:59:18: Mit Wertekompetenzmodell, gesunder Führungen und jetzt können wir auch mal da noch ganz lange absteigen aber dass die Nachwuchskräfte sowohl die Studenten oder auch an den Akademien wo ich aktiv bin, wo die Teilnehmer sind das dir daraus gehen und genau das was du sagst merken.
00:59:34: Ich muss nicht Interventions gesteuert viele Bewegungsernährungsaktionen machen Nein sondern ich muss irgendwie schaffen Die Beschäftigten im Fokus stehen, die Führungskräfte wirklich als Verlängerungen der Gesundheitsarbeit gesehen werden und auch integriert werden.
00:59:51: Und das ist eigentlich so eine harte Erkenntnis.
00:59:54: aber die nehmen auch alle mit von den Studenten.
00:59:57: ich bin vor allem bei Bachelorn aktiv die sagen boah!
00:59:59: So komplex habe ich es mir nicht vorgestellt.
01:00:00: da muss ich erstmal ein Praktikum machen Und das ist für mich schon eine erste Erkenntnis, weil am Anfang ist es noch viel zu groß für die.
01:00:07: Aber wenn ich in den BGM-Bereich gehe, dann muss ich mir erst mal so ein halbes Jahr auch mal anschauen wie das überhaupt funktioniert.
01:00:14: und ich glaube vor dem Seminar denken alle über, ne?
01:00:17: Ich kann ein bisschen Ergonomieberatung machen, eine Kooperatur mit einem Filmsstudio und dann machen wir nächstes Jahr an einem Firmenlaufsnehmbar teil und haben doch einen super BGM und deshalb ... ich glaube trotzdem dass wir da in der Branche echt ein Thema haben Weil dieses, was wir schon darüber gesprochen haben ob wirklich Kennzahlen basiert mit guter Strategie.
01:00:37: Mit guten Analysen wie ihr das auch mit dem Kennzahlersport dann auch habt.
01:00:42: ich glaube diese saubere BGM Arbeit findet nicht in vielen Unternehmen statt und da muss man ja schon bei seinem Praktikum Glück haben in so einem Unternehmen zu Land die es gut machen weil ansonsten wird die zukünftige BGM Manager Generationen natürlich weiter, sich versuchen mit irgendwelchen KI-basierten und app-basiertem Gesundheitsmaßnahmen immer effizienter aufzustellen.
01:01:02: Und noch mehr ohne Menschen zu arbeiten und ohne System zu arbeiten sondern sehr interventionsbezogen weiter zu agieren.
01:01:11: Ich glaube das wird ein dauerter Thema bleiben.
01:01:14: Schwieriges Thema!
01:01:16: Ja eines der wichtigsten wie ich finde... Wir haben immer so eine Abschlussfrage und leider muss es die jetzt schon sein.
01:01:23: Ich könnte noch stundenlang mit dir weiter sprechen, aber wir wollen unseren Zuhörerinnen zuhören oder nicht zu viel zumuten.
01:01:29: Die haben ja schon eine Stunde geschafft ist schon fast ein bisschen klingt das in die Abschlussfrage hinein, die ich immer gerne stelle dann nämlich und finde da war schon soviel dabei vielleicht stell ich sie trotzdem denn was wäre so?
01:01:44: So ein ganz pragmatischer Rat, wenn du jetzt an unsere Zuhörerschaft denkst und Zielgruppe, HR verantwortlich Personalentwickler, Geschäftsführerinnen.
01:01:55: Aber natürlich auch Gesammergestalter im klassischen Bereich, Arbeitsschutz-, Gesundheitsschutz
01:01:59: usw.,
01:01:59: wenn du sagst aus deinen ganzen Erfahrungen die Du gemacht hast, die Du auch weitergibst was wäre so einen pragmatische Rat in vielleicht auch jetzt in der Zeit was aktuell ist?
01:02:10: Was wichtig wäre den du weitergeben würdest, dem man so als Fazit einmal mitnehmen will.
01:02:17: Ist schwierig weiß ich.
01:02:19: Das ist mal nicht so auf einen Punkt nochmal zu sammeln aber es können auch zwei drei sein.
01:02:24: Okay das ist gut.
01:02:26: Ansonsten ja ich glaube ein Tipp das ist eher ein Leitspruch und er klingt jetzt erstmal sehr unspektakulär, aber gut Ding oder gut BGM-Ding will Weiler haben.
01:02:40: Das ist eine Erfahrung, die sowohl aus meiner unternehmensberaterischen Tätigkeit wie auch bei der Stadt Düsseldorf zu hundert Prozent unterstreichen will.
01:02:48: Weil diese Form sozusagen man muss irgendwie sein Zielbild haben wo will ich mit dem BGM System hin?
01:02:56: Jetzt mal auch unabhängig davon, wo eine Führungskraft und Geschäftsführungen immer hin will mit dem BGM.
01:03:01: Ich für mich als Leitner-BGM verantwortlich oder zuständige NHA Abteilung muss ein ganz konkretes Bild davon haben, wo ich mit meinem BGM System hinwill Wirklich systemisch mir die Leute heranholen, die meine Mitstreiter sein können.
01:03:17: Das kriege ich nicht in einer Woche raus, das krieg ich nur in zwei Wochen raus.
01:03:20: Da brauche ich Zeit.
01:03:21: für wer sind meine Hebel in meiner Unternehmung mit denen ich wirklich ernsthaftes Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vorwärts bringen kann.
01:03:29: Und da braucht man auch Zeit dafür.
01:03:30: Dann muss man gute Gespräche führen, gut Netzwerken, ernste Entscheidungen von den Kollegen mitkriegen.
01:03:35: haben sie sich wirklich für Gesundheit entschieden?
01:03:37: oder vorn herum Huy aber hinten raus Egal, die schaffen nur zwanzig Vorgänger am Tag.
01:03:42: Die Mitarbeiter trotzdem müssen jetzt dreißig machen am Tag und deshalb gut Dingweiler haben.
01:03:48: Man holt auch Sachen erst raus wenn man von denen überzeugt ist.
01:03:52: Wenn man weiß, man hat einen guten Winter für bei uns im Moment öffentlicher Dienst.
01:03:55: Wir haben ganz starken Finanzdruck, Haushaltsmittel, enge Situation.
01:03:59: Deshalb weiß ich welche Sachen ich im Moment nicht vorführe weil ich weiß, da kann man im Moment nur Nein zu sagen.
01:04:06: Das ist aber dann keine qualitative Bewertung sondern wir haben kein Geld dafür.
01:04:09: und wenn man aber auf einmal Nein draufstehen hat, kommt das auch zum späteren Zeitpunkt nicht mehr so gut raus.
01:04:14: und deshalb Gutding will.
01:04:16: Weiler haben sich ein Ziebelt machen.
01:04:18: wie sieht mein System aus?
01:04:19: mit welchen Strukturen?
01:04:20: Mit welchen Zuständigkeiten?
01:04:22: Wer sind meine Stakeholder mit denen ich ernsthaft das Thema vorwärts bringe die herauszufiltern?
01:04:27: Da braucht man einen zwei vielleicht sogar drei Jahre für um das gut zu erkennen Und dann kann man seine positiven Nadelstiche setzen und sagen, hier hole ich jetzt die Aktion raus.
01:04:36: Bringe die vorwärts und hab' dann meinen Multiplikator auf oberster Ebene der das
01:04:40: mitgeht.".
01:04:41: Und ja, das ist... Ich weiß nicht ob es konkret genug ist für dich aber das wäre so mein Ding weil sich auf jeden Fall einen an dir handgeben würde, ja?
01:04:48: Also
01:04:49: ein wirklich sinnvolles internes Netzwerk aufzubauen total angekommen, ich finde das super wie du es beschrieben hast auch in der Ausführlichkeit.
01:04:58: Ich glaube dass ist super genau wichtig dieses so zu tun und mit den Beispielen die Du genannt hast fast auch glaube ich das nochmal im Kern zusammen wo wir eigentlich die ganze Zeit gesprochen haben weil wir können die Dinge oder eine Person nicht alleine tun.
01:05:12: ja Es ist in alle Richtungen mit den unterschiedlichen Expertisen wichtig diese einzubinden.
01:05:19: Nein super Lieber Sascha vielen lieben Dank dir für das offene für das fundierte Gespräch herunter und den tiefen Einblick auch in deine Arbeit.
01:05:28: Das hat mir wirklich großen Spaß gemacht, vor allem sich unter Kollegen immer so tief auszutauschen.
01:05:35: also herzlichen Dank Sascha!
01:05:37: Danke dass ich hier sein durfte.
01:05:38: Wolf mehr hat wirklich fundiert Spaß gemacht.
01:05:41: und nächste Woche wieder dann
01:05:45: ne?
01:05:47: Dann alle Zuhörerinnen und Zuhäurer da draußen... Also wenn ihr sehen wollt wie ein modernes GBGM System funktionieren kann, dann vernetzt euch unbedingt mit Sascha Martini auf LinkedIn.
01:06:01: Alle Links dazu findet ihr in den Show Notes bei uns, bei den Podcast Anbietern eurer Wahl.
01:06:07: und ja dann bleibt mir noch euch eine gesunde und erfolgreiche Woche zu wünschen und wir hören uns dann spätestens nächsten Montag wieder!
01:06:15: Bis Montag.
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