#088 Gesundheitsmanagement neu denken: Von der Aktion zur Strategie bei der SMS Group
Shownotes
Wie schafft man es, Gesundheitsmanagement aus der „Obstkorb-Ecke“ zu holen und zu einem echten Teil der Unternehmenskultur zu machen? In dieser Folge wird klar: Gesundheit im Unternehmen ist weit mehr als vereinzelte Aktionen. Sie ist Teil eines umfassenden Prozesses. Bist du bereit für einen Perspektivwechsel?
Heute spreche ich mit meinen beiden Gästen, Eva Silberg und Carina Pranger, die jeden Tag bei der SMS Group mit ganz unterschiedlicher Perspektive dafür sorgen, dass Gesundheitsmanagement nicht als Pflichtübung im Silo bleibt. Eva bringt frische Impulse aus der Gesundheitspsychologie, Carina schaut auf über 20 Jahre Erfahrung in HR und BGM zurück. Gemeinsam nehmen wir dich mit, von den Anfängen punktueller Aktionen bis zu einem strategisch verankerten System, in dem Gesundheit zum echten Teil der Kultur wird.
Die drei wichtigsten Learnings aus dieser Folge:
- BGM statt Gießkanne: Warum Zuhören und Analysieren der erste Schritt ist und wie man passgenaue, nachhaltige Angebote schafft, die wirken.
- Gesundheit als Brückenbauer: Entdecke, wie BGM eine verbindende Rolle für dein Unternehmen schafft und verschiedene Bereiche sinnvoll verknüpft.
- Mit Strategie und Herz kommunizieren: Du erfährst, wie man Führungskräfte und Teams über Mehrwerte abholt und Vorurteile nachhaltig ausräumt.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode unseres Podcasts Endlich Montag, dem Podcast in den wir versuchen werden die näherzubringen was das geheimnis gesunder und erfolgreicher Unternehmen ist.
00:00:16: Mein Name ist Wolfgang König.
00:00:17: In unserer Branche fordern wir auf dass Gesundheit kein isoliertes Silo sein darf sondern mit der Personal- und Organisationsentwicklung verschmelzen muss.
00:00:26: Und wie das in einem globalen Industrieunternehmen Mit tausenden Mitarbeitern in der Praxis gelingt Das schauen wir uns heute an.
00:00:34: Ich habe heute gleich zwei fantastische Gäste dabei, die bei der SMS-Gruppe genau diese Brücke schlagen.
00:00:41: Und ja, die eine bringt, ich würde mal sagen, eine sehr tiefgehende gesundheitspsychologische und auch analytische Perspektive mit.
00:00:48: Die andere mit über zwanzig Jahren SMS-Erfahrung aus der HR und Kulturebene blickt sie ganz anders vielleicht auf das Thema.
00:00:58: Herzlich willkommen im Podcast Eva Silberg und Karina Prang!
00:01:02: Ja, vielen Dank.
00:01:03: Danke schön!
00:01:04: Ja liebe Karina, liebe Eva.
00:01:06: also bevor wir in die Themen und auch euren Praxisalltag einsteigen ist das so eine Frage, die ich eigentlich immer ganz gerne zum Anfang stelle wie würdet ihr euch denn den Hörerinnen und Hörern selbst am liebsten vorstellen?
00:01:20: Also wer ist Eva Silberg?
00:01:22: was macht Karina Prang den ganzen Tag?
00:01:24: Wie würde ihr euch am Liebsten vorstellen?
00:01:26: Hallo zusammen Vielleicht erzähle ich ein bisschen was zu mir.
00:01:30: Ich habe nach meinem nebenberuflichen BWL-Studium mit einem Demografischwerbpunkt rund zwanzig Jahre im HR Bereich gearbeitet in verschiedenen Themenfelden, an verschiedenen Projekten und ja so seit etwa drei Jahren Bildungsmodulen auch ergänzend zu dem BWL-Studium an der BSA Akademie mit den Schwerpunkten zum betrieblichen Gesundheitsmanagement.
00:01:55: Ich arbeite jetzt gemeinsam mit der EFA aktiv am Auf und Ausbau des BGM bei uns, also bei der SMS-Gruppe mit dem Schwerpunkt in Deutschland.
00:02:05: Und ja wie bin ich da hingekommen?
00:02:06: Also so durch die Organisation von BGF Maßnahmen im Rahmen meines Jobs schon im HR Bereich Wurden mal ein Interesse geweckt, mehr gesundheitsfördernde Maßnahmen stärker ganzheitlich zu denken.
00:02:19: Also nachhaltig auch zu gestalten und nicht die einzelnen Events in den Vordergrund zu stellen.
00:02:24: Und was immer halt auch gefehlt hat ist eine Analyse voranzustellen um das dann auch langfristig dem Bogen zu schlagen um dass mit der Prozesswelt die wir bei SMS in so einem Großunternehmen haben halt auch einzubetten.
00:02:36: und da gibt es natürlich viele Ja, viele Schnittstellen auch.
00:02:40: Da ist es gesagt zur Personal- und Organisationsentwicklung aber auch zu vielen anderen Bereichen, da sprechen wir sicherlich noch drüber.
00:02:47: Und also das Thema BGM ist für mich dann nicht nur im Berufsleben irgendwie auch wichtig geworden.
00:02:53: Ich meine man selber merkt halt auch im Laufe seines Lebens wo man mal mehr oder mal weniger Energie auch braucht die aufgefüllt werden muss ja ich werke da gerne in meinem Garten Ja, da hole ich mir ganz viele Energie und Ausgleich hier genauso auch beim Aquafitness.
00:03:09: Und ich bin ein absoluter Berge-Fan und das beschreibt irgendwie dann halt auch immer so diesen Flussfonds im Lebensverlauf denn kann man eigentlich ziemlich gut sowohl in dem Privat als auch im Beruflichen entdecken.
00:03:22: Genau!
00:03:23: Dann nehme ich den Ball mal auf und schließe mich mal an.
00:03:27: Mein Name ist Eva Silberberg.
00:03:30: Ich bin jetzt seit drei Jahren bei der SMS Groupie.
00:03:34: im betrieblichen Gesundheitsmanagement macht das dann gemeinsam mit Karina genau in den Schwerpunkten, die Karina gerade schon ausgeführt hat.
00:03:42: Ja zu meiner Person mich begleitet ja Gesundheit bzw auch das Gesundheitsmanagement schon etwas länger.
00:03:49: ich habe das Ganze dual in Köln studiert hab da auch schon im Gesundheitsbereich gearbeitet eher im Bereich Training Prävention ja Priya-Maßnahmen mitbegleitet also war quasi auf der Sportlichen Seite da aktiv, das Thema Ernährungsverratung mitbetreut.
00:04:08: Und habe dann die Möglichkeit bekommen, in den betrieblichen Kontext zu wechseln.
00:04:15: Das hat mich einfach sehr gereizt.
00:04:17: wie kann ich Gesundheit auch in eine Organisation bringen?
00:04:21: Wie kann ich dort auch Arbeitsbedingungen mit gestalten Menschen verändern und dieses Thema Menschen verändernden ist auch was das mir sehr am Herzen bewegt.
00:04:31: Ich bin aktuell gerade dabei noch hier in Richtung Coaching zu gehen, um zu lernen wie man Veränderungsprozesse auch begleiten kann, wie man Gesundheit in eine Kultur sozusagen bringt.
00:04:48: Und ja das ist so mein Antrieb dahinter.
00:04:51: und im privaten Bereich bin ich auch schon lange, sage ich mal engagiert dabei, habe immer sehr gerne viel Sport gemacht hat mich um die Themen oder ich hab viele Bücher dazu auch gelesen.
00:05:07: Und ja, deswegen ist es total schön diese private Leidenschaft jetzt auch im Beruf mit ausleben zu können.
00:05:15: und so viel zu meiner Person.
00:05:18: Ja, auch dir ganz lieben Dank!
00:05:19: Also das sind ja ganz viele Punkte auf die ich gerne gleich noch eingehen möchte und hoffentlich schaffen wir das heute in einer Stunde aber vielleicht anknüpfend an ein paar Dinge, die ihr gerade gesagt habt.
00:05:31: also nochmal ganz liebendank Karina.
00:05:33: du bist ja jetzt schon über zwanzig Jahre bei der SMS Group Und du hast ja den Weg, ich sag mal von der... also ich soll richtig auf die Reihe bekommen.
00:05:42: Also von der Ausbildung und die Personalentwicklung oder bist du ins Gesundheitsmanagement aktiv gewechselt?
00:05:47: Hast aber einige Zeit dir auch im HR-Bereich gearbeitet.
00:05:51: Wenn du die SMS Group jetzt so vor zwanzig Jahren somit mit heute vergleisten.
00:05:56: Welchen Stellenwert hatte das Thema damals?
00:05:58: zur Gesundheit damals?
00:06:00: Was ist für dich heute der größte Unterschied?
00:06:02: Springen wir mal direkt so rein!
00:06:04: Früher war das Thema Gesundheit geprägt durch punktuelle Gesundheitsaktionen, würde ich es mal nennen.
00:06:10: Impfaktion oder aber auch ein HSE-Eventtag im April, den man schon vor einigen Jahren eingeführt hat und natürlich in Kombination mit klassischen Pflichtmaßnahmen wie Unterweisungen, Gefährdungsbeurteilung... gab hin und wieder auch mal Bereiche, die in der Schwerpunkte sich wie Ekonomie und so angeschaut haben.
00:06:29: Schulungsbausteine dazu gemacht haben und Pflichtvorsorge natürlich nicht zu vergessen aber es war immer sehr punktuell und das war halt nicht so ganzheitlich.
00:06:38: Während und nach ja eigentlich der Pandemiephase muss man sagen wurden dann diese Fördermaßnahmen weiter ausgebaut also dass man dann so ein bisschen Pflicht oder reaktiven Geschichte geguckt hat in Richtung ganzheitlicher Prävention.
00:06:53: Aber wirklich nur, ich sag mal, Mühe sozusagen, also ein ganz wenig sozusagen.
00:06:58: Das wurde halt beschleunigt in der Phase da Führung und auch die Organisation sich insgesamt natürlich dieser Pandemie-Situation anpassen mussten und Gesundheit auf einmal tatsächlich auch ja einen Mittelpunkt rückte und mit Verantwortung auf einmal verknüpft war mit Blickaufführungskräfte Und ich glaube, das war der Anfang, kann man sagen.
00:07:17: Wo so aus BGF ein bisschen mehr BGM wurde aber halt nur in den Kindheitsschulen würde ich jetzt mal sagen Man hat irgendwie eine Gesundheitsquote eingeführt und man hat Bam mit rein verknüpft und auch so engerer Zusammenarbeit mit dem Arbeitsschutz gestartet.
00:07:33: Richtig!
00:07:34: Eine Veränderung, womit eigentlich erst spürbar als die Geschäftsführung da war Ja, so ein bisschen eine Veränderung spürbar weg von reinen Krankenstand-Kommunikationen hinzu was positiven der Gesundheitsquote auch nicht nur immer auf die finanzielle Sicht zu gucken sondern also ein bisschen nach den Gedanken Fürsorge mithalt reinzubringen.
00:07:58: Und eigentlich jetzt erst so ne seitdem ihr Freund ich die letzten drei Jahre schwerpunktmäßig auch wirklich reingestiegen sind kann man sagen Man schlägt die Brücke jetzt zu diesem richtigen Management-System.
00:08:10: Wir sind da immer noch lange nicht am Ziel, das sind auch alles noch Entwicklungsstritte, die zu gehen sind.
00:08:15: Aber dass beschreibt halt so diesen Bohrung also überwiegend vorwiegend punktuell und als Ergänzung irgendwie.
00:08:23: Und jetzt sind wir auf dem Weg, das ein bisschen integrierter und strategischer und vor allen Dingen auch messbarer zu machen.
00:08:29: genau.
00:08:31: Das heißt du durch Corona ist eigentlich ... Gesundheit zum ersten Mal so richtig relevant oder ... relevant geworden.
00:08:37: insofern, okay es fallen viele Menschen aus.
00:08:39: Es hat natürlich einen großen Einfluss auf uns als Unternehmen.
00:08:42: So höre ich das raus.
00:08:44: Gesundheitsquote wurde eingerichtet.
00:08:45: also weg von klassischen Themen vielleicht auch, Fehlzeiten, Krankheiten und dann noch der wechselnde Geschäftsführung, der das Ganze nochmal beschleunigt hat hin zu jetzt eurem Projekt.
00:08:54: Also den Prozesschen jetzt aufbaut.
00:08:57: Ja sehr spannend danke!
00:08:58: Da fallen wir auch schon wieder ein paar Däne.
00:09:02: EFA, wenn wir dich jetzt noch mal einbeziehen in dieses Thema... Wenn ich dich so jetzt... Wir arbeiten ja auch zusammen im Projekt schon über, glaube ich, zwölf Monate?
00:09:15: Ja!
00:09:17: Und wenn man sich auch dein Profil auf LinkedIn anschaut oder die Menschen, die dich so kennen oder kennengelernt hat, dann merkt man ja sehr schnell eigentlich das für dich jetzt Gesundheit.
00:09:25: So wie Karina es auch gesagt hat und du ja auch... Es ist nicht eine Aktion, ne?
00:09:29: Das ist nicht ein Gesundheitstag, ich sage aber dieser klassische Obstkorb der ja immer gruselig daherkommt
00:09:34: usw.,
00:09:35: sondern wie ihr's ja schon anspricht.
00:09:37: Es ist ein Verbesserungsprozess, es ist generell überhaupt ein Prozess und nicht ein Projekt was mal beendet ist.
00:09:44: Aber Bevor wir darüber weiter sprechen, mein Hand aufs Herz.
00:09:49: Wie oft musstest du auch so in deiner täglichen Praxis vielleicht noch das Vorurteil entkräften?
00:09:55: Dass BGM vielleicht doch nur das.
00:09:58: vielleicht sei – ich sag's mal böse – für das Verteilen von Kussflyern oder so zuständig?
00:10:04: Ein bisschen provokativ gefragt!
00:10:11: Ich sag mal, das hält sich natürlich wacker und ja der ein oder andere hat vielleicht auch wirklich noch die Meinung aber ich hab mir immer das Ziel gesetzt das Gegenteil zu beweisen.
00:10:26: Und ich glaube umso mehr man jetzt auch so bisschen die Zusammenhänge auch sichtbar macht durch unser Projekt wo wir mit Sicherheit ja noch drauf zu sprechen kommen Ja, den Menschen auch zeigt naja gut Gesundheit und ich sage mal Leistungsfähigkeit hängt auch sehr stark zusammen.
00:10:47: Das hat einen Impact auf das Unternehmen und auch auf das was die Menschen überhaupt... bereit sind, dann auch zu geben oder was sie auch geben können.
00:10:59: Ich glaube da ist ein ganz ganz wichtiger Wendepunkt entstanden und da hat man letztendlich dann auch wirklich zeigen können ja doch das hängt zusammen und es das hatten mehr wert vor allen Dingen wenn man dann auf die richtigen Maßnahmen ja sage ich mal einsetzt und dass eben zielgerichtet macht eben weg von diesen ja diesen Gießkangen Prinzip und hier mal einen Obstkorb und damals genau ein Flyer Angebot sondern man muss glaube ich einfach Schauen, dass man sich das Unternehmen anschaut.
00:11:27: Die Menschen dahinter versteht und auch schaut was braucht es denn?
00:11:31: Und dann zielgerichtet reingehen und dann kann man das so ein bisschen entkräften.
00:11:36: und ich glaube umso mehr Leute wenn man damit ansteckt und umsomehr sich das rum spricht und die Menschen positiv darüber sprechen, desto mehr räumt man auch die Vorurteile aus dem Weg zeigen.
00:11:48: und das ist einfach eine Riesenmotivation, die Carina und ich haben.
00:11:52: Und es trägt Früchte!
00:11:54: Also das lohnt sich auf jeden Fall.
00:11:55: Es war ein Weg aber es lohnt dich.
00:11:59: Ja total.
00:12:00: Ich finde das schön wie du gesagt hast.
00:12:01: Das ist ja so eine Art Missionarsarbeit, die man da immer noch betreibt.
00:12:05: Wir müssen ja immer noch erklären, wie die Zusammenhänge sind.
00:12:07: Du hast es gesagt.
00:12:08: Gesundheit, Leistung Unternehmenserfolg am Ende.
00:12:15: mit unserer Hauptarbeit wahrscheinlich sogar im BGM, das verständlich zu machen erst einmal.
00:12:20: Aber das auch ist ja mal lebhaft irgendwie verständlicher mit den Dingen... Mit Messbarkeit vor allen Dingen dann ja auch.
00:12:26: Wir arbeiten ja gemeinsam in dem Projekt und haben das ja gerade schon angesprochen.
00:12:32: Wenn wir mal zurück so ganz zum Anfang vielleicht gehen will, es sind ja mehr oder weniger Hörerinnen und Hörere die stehen ja in ähnlichen Punkten wie ihr vielleicht noch deutlich davor.
00:12:41: aber wie kann man so ein Thema angehen eigentlich?
00:12:44: Sehr interessant für alle, wie habt ihr diesen Prozess eigentlich damals gestartet Karina?
00:12:49: Also was war für euch im Vorfeld ich sage mal besonders wichtig und mir habt euch ja Gedanken gemacht im Vorfall aber vielleicht auch mit welchen konkreten strategischen Zielen seid ihr angetreten.
00:12:59: Wie ist das alles gestartet?
00:13:03: Ja, man muss sagen wir hatten sowohl bei den Berichten wie wir von den Krankenkasten regelmäßig bekommen aber jetzt auch bei unserer eigenen Gesundheitsquote konnten wir Verschlechterungen feststellen und haben dann halt natürlich auch ins Unternehmen reingehört.
00:13:17: Und haben dann, in den Jahr- und Jahrzehnte im Jahr-zweifel, mit der HR-Leitung gemeinsam zugesprochen, dass wir damit auch die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen verknüpfen, die längst überfällig war.
00:13:31: Die aktualisiert werden musste, neu gedacht werden sollte... Und so haben wir beiden dann aber in uns diesen Gedanken reifen lassen.
00:13:38: Naja, wir wollen ja jetzt nicht nur eine Anführungsstriche einer Analyse zu dem Themenfeld psychische Gesundheit starten sondern wir hatten uns als Ziel gesetzt ganzheitlich zu denken und das auch direkt zu verfolgen und nicht irgendwie eins nach dem anderen.
00:13:52: Und so haben wir halt gedacht, okay.
00:13:53: Wir verknüpfen alles was physische und psychische Gesundheit betrifft auch mit sozialen Aspekten und analysieren das und gehen dann natürlich nach einer entsprechenden Analyse in eine Maßnahmenplanung rein.
00:14:06: aber dieses Fundament das wollten wir halt gerne aufbauen Und wir hatten mit euch ein paar Monate im Vorfeld einen Austauschtermin, wo ihr uns den Business Health Index vorgestellt habt.
00:14:16: Was für uns ein wirklich beeindruckender Analyseansatz war.
00:14:19: und dann war die Idee geboren das doch auch miteinander zu verknüpfen und ja so halt auch diesen diesen Pitch herzustellen zwischen HR und unserer Leitung beim Board.
00:14:31: Das hat gut funktioniert, und so war die Idee geboren das alles miteinander zu verknüpfen und da in das Projekt reinzustarten.
00:14:38: So haben wir halt eine Projektgruppe gegründet mit euch Kontakt aufgenommen.
00:14:42: Wir hatten in der Projektgruppen halt geschaut dass beteiligt aus allen Bereichen dabei sind also auch Arbeitssicherheit Bürowerkstatt oder auch Baustelle HR aber natürlich auch der Betriebsrat Ja und so sind wir halt ins Projekt gestartet mit euch an unserer Seite.
00:14:58: Und haben wirklich darauf geachtet, dass unser strategisches Ziel diese ganzheitliche Betrachtung von den drei Themenfeldern auch einen Platz finden.
00:15:10: So haben wir die Frage oder die Umfrage auf die Beine gestellt mit euch.
00:15:14: Ich habe in das Haus gefragt wie geht es dir?
00:15:17: um halt langfristig auch die Kultur in die richtige Richtung zu bringen und natürlich ein Mehrwert für alle, auch zu schaffen.
00:15:23: Nicht nur für den Einzelnen damals zuzuhörern sondern auch Teams- und auch Führungskräfte mit einzubinden.
00:15:30: Und ja das halt dann langfristige auch zu verangen kann.
00:15:34: Also
00:15:34: ihr hattet sozusagen den Angriffungspunkt die Gefährdensbeurteilungen zu wiederholen.
00:15:39: also wie du sagst es war fällig
00:15:42: und
00:15:43: eigentlich das Jahr Mental Health als Thema ... euch vorgenommen.
00:15:49: Dann aber gedacht, dass es nicht so, ich sag mal spitz auf das Thema der mentalen Gesundheit vielleicht ausreicht, sondern eben dann doch die Zusammenmenge sichtbar sein soll.
00:15:59: und welche Auswirkungen haben auch soziale Aspekte oder auch körperliche?
00:16:02: Und wie hängen diese Dinge zusammen?
00:16:03: Das will ich jetzt noch einmal raus.
00:16:06: Warum habt ihr euch dazu entschieden, das so zu machen?
00:16:09: Man hätte auch sagen können... Wir nehmen jetzt irgendwie ein Fragebogen mit, mit zwanzig Themen die so mentale Belastungsfaktoren abfragen.
00:16:18: Dann haben wir die Gibi-Psyche irgendwie auch einen Haken dran.
00:16:21: Ich mein ich weiß es jetzt so aber das könnte sich jetzt in höherer und höhereren fragen.
00:16:25: ne?
00:16:26: So ist es dass... Weil es die Ganzheitlichkeit also inhaltlich wahrscheinlich steckt dahinter Aber auch dass.. Ich formuliere es jetzt mal oder vermute es jetzt Mal Dass ihr sonst vielleicht auch die anderen gar nicht so mitgenommen hätten, dass sie vielleicht bei einem eigenen Projekt geblieben werden.
00:16:42: Also Geschäftsführung mitzunehmen funktioniert über Compliance – viel leicht sag ich mal!
00:16:48: Aber reicht nicht aus möglicherweise?
00:16:51: Wir haben einerseits natürlich für uns selber beschlossen und wir wollen das nämlich separat sehen, weil mich das ein bisschen schon angedeutet hatte.
00:16:58: Weil für uns sind diese Dinge einfach alle miteinander verknüpft Und wir wollten die Sachen nicht losgelöst nacheinander abbilden, weil wir auch ziemlich sicher waren dass wenn man später dann auf Maßnahmen guckt das die Maßnahmen und auch die Beteiligten alle ineinander greifen müssen.
00:17:13: So hatten wir eine sehr breite Basis und eine gute Ausgangslage.
00:17:18: Gendnerl war halt auch, dass die letzten Jahre so die Entwicklung dahin geführt hatte.
00:17:22: Das HSE generell an erster Stelle rückte bei uns im Unternehmen also auch vom Bord her der Rückhalt einfach da war das zu tun sozusagen.
00:17:33: Und ja so hat halt eine Ergänzung zu einer Gesundheitsquote das für uns auch noch mal ein bisschen mehr kenzert mehr Argumentationsgrundlage auch geschaffen, das alles miteinander zu verknüpfen.
00:17:45: Man muss dazu sagen dass wir den Sport direkt von Anfang an mit eingebunden haben also dass wir geguckt haben dass da einfach der Rückhalt wirklich da ist und auch transportiert wird in Richtung Belegschaft ein Video gedreht, auch als Auftakt sozusagen.
00:18:02: Als wir das Projekt vorgestellt haben zusammen mit dem Board und haben halt auch in der Betriebsversammlung die Chance genutzt dass dort aufgerufen wurde auch so aktiven Teilnahme.
00:18:12: Genau es gab eine eigene Betroffenheit auch unsere CEO's der damit verknüpft hat Sodass das auch nochmal sehr ja sehr menschlich auch von der Wichtigkeit halt auch rübergekommen ist.
00:18:23: genau.
00:18:24: Und deshalb haben wir auch bewusstes Projekt Team breit gestreut, um auch natürlich den Erfahrungsschatz und das Expertenwissen der Kollegen Sifas oder auch der BAPS.
00:18:35: Das sind unsere betrieblichen Ansprechpersonen für Prävention und Psyche die mit allen eins zu binden um da halt auf entsprechend breiten Füßen zu stehen.
00:18:44: Ein
00:18:44: riesengroßes Netzwerk aufgebaut.
00:18:47: Das klingt ja immer so aufwendig klar es ist auch Aufwand am Ende.
00:18:50: aber ich sag mal die richtigen Personen damit reinzunehmen die aus den verschiedenen Bereichen kommen, dann habt ihr ja auch noch zusätzlich so viele, das kennen glaube ich viele Hörerinnen und Hörere auch, so viele verschiedene unterschiedliche Arbeitsplatzprofile.
00:19:04: Irgendwann haben da viel mit den Akteuren gesprochen aber auch mit dem Führungskräften-Design gebunden.
00:19:11: Also ich sag mal so vom Büroarbeitsplatz wo man hochkonzentriert arbeiten muss über die, sagen wir die, hier habt ihr weltweit immer Außendienst auch Akteure oder ganz verschiedene Produktionstätigkeiten in der Schicht euch arbeiten.
00:19:27: Da ist die SMS ja ein Schwergewicht, also das kennt manche nicht so aber gerade die, die es kennen sind dann so viele verschiedene Profile auch, die ihr ja auch abbilden wolltet und musstet, aber wahrscheinlich umgekehrt auch die Akteure mit einbinden konntet dadurch indem ihr gesagt habt was auf das hier etwas betrifft euch alle ne?
00:19:48: Also wie habt ihr das aufgebaut So dass man dann am Ende auch wirklich allen Zielgruppen auch gerecht werden kann.
00:19:55: Ich denke, das hängt ja sehr eng miteinander zusammen.
00:19:58: Ja ich glaube da hat Karina schon einen ganz ganz wichtigen Punkt aufgegriffen und zwar war die eine Seite das Projektteam sehr breit aufzustellen und da wirklich zu schauen, dass wir ja die Expertise mitbringen aus den einzelnen Bereichen, dass Menschen dabei haben Umfelder auch wirklich kennen.
00:20:20: und dann haben wir uns natürlich überlegt, auch die richtigen Fragen zu stellen.
00:20:24: Denn ich glaube das ist was ganz, ganz Wichtiges.
00:20:27: man muss wirklich immer überlegen mit welchen Bedingungen oder mit welchem Themen könnten sich die Menschen da beschäftigen?
00:20:35: Was ist denn wirklich wichtig und unter welchen Arbeitsbedingungen müssen sie auch tagtäglich performen und dann wirklich reinzufragen und zuzuhören?
00:20:47: und das natürlich auch dann zu klustern.
00:20:50: Das mit anderen Daten noch zu verknüpfen, sodass dann ein ländlichen Gesamtbild entstehen kann.
00:20:56: Das ist glaube ich da einfach ja ein Schlüssel... Die Themen wirklich mitzudenken und auch schon gut vorzubereiten, damit man dann auch quasi ja mit den Daten was anfangen kann.
00:21:09: Und dass es auch dementsprechend gemünzt ist und natürlich auch die Zieggruppen adressatengerecht abzuholen.
00:21:17: also wir haben andere Ansprachen dann teilweise auch gewählt andere Kommunikationswege das wirklich alles zu durchdenken Ja damit man die Menschen da abholt wo sie steht stehen und dann auch erreichen kann so
00:21:32: Ganz genau, also ihr habt ja auch so auf vielen verschiedenen Ebenen, manche können sich es vielleicht nicht vorstellen.
00:21:39: Aber man spricht vielleicht jemandem der in der Schicht arbeitet oder ein Meister dort ist anders an als jemandem, der irgendwo im Außendienst tätig ist und vielleicht vertrieblich unterwegs ist oder sowas.
00:21:48: Das sind ganz andere Wesen, die mit dort sind.
00:21:52: D.h.,
00:21:54: andererseits kann man ja... Ihr habt ja den Standard jetzt gewählt Standardisiert ja auch Gesundheit messbar machen, erheben die ganzen Komponenten mit Leistungen und so weiter.
00:22:05: Was standardisiert Sinn ergibt damit man auch Vergleiche anstellen kann denn Gesundheit ist am Ende immer das Gleiche.
00:22:12: nur wir können sie halt jetzt messen.
00:22:14: aber die Gründe dafür warum die Menschen dann vielleicht in einem gewissen Zustand sind das sind dann eben ganz unterschiedliche Themen und da hast du es angesprochen Da habt ihr dann eben auch genau geschaut, mit welchen Themen müssen wir sie denn ansprechen?
00:22:28: Also das ist nun mal in der Schicht etwas anderes als im Ausdienst und so weiter.
00:22:34: Ja!
00:22:34: Und weil wir jetzt noch einmal darüber zu sprechen kamen ja auch hier habt hunderte von Führungskräften bei euch.
00:22:40: Vierneinhalb Tausend Beschäftigten, mehreren Standorten
00:22:43: etc.,
00:22:44: dass daher auch es ganz wichtig ist diese Akteure von Anfang an mitzunehmen glaube ich.
00:22:49: Das spricht sich auch hiermit an Kommunikation, Einbindung der Führungskräfte.
00:22:53: Und wenn da jetzt so ein, ich sag mal es klingt ja erstmal nach so einem neuen riesigen Projekt.
00:22:58: Es war ja auch eine große Aufwand im Vorhinein was ihr dann gerade in der Kommunikation erarbeitet habt.
00:23:03: War ja Wahnsinn!
00:23:05: Meisten Führungskräfte, wenn es an sie getragen wird rufen dann nicht auf einmal sofort erst mal juhu neues Thema ne?
00:23:13: Da freue ich mich.
00:23:13: aber zu meinem Alltagsgeschäft soll Ich muss sich hier noch wieder etwas anderes was Neues machen Wobei wir ja wissen, dass das eigentlich der größte wichtigste Hebel ist die Führungskräfte mitzunehmen.
00:23:25: und wenn ihr das nochmal so Revue passieren lasst.
00:23:30: Es ist jetzt eigentlich ein ongoing Prozess.
00:23:33: also es ist ja nicht so, dass man sie einmal mit eingebunden hat Karina in der Anfangszeit damals wie wir die Fährungskräfte dort angesprochen haben und ihr dann auch explizit über das Team Wie habt ihr ihnen da so am Anfang so bisschen die Sorge genommen vielleicht?
00:23:49: vielleicht auch Büroungsängste, weil es ist ja ein Thema für Führungskräfte die ganz unterschiedlich damit umgehen.
00:23:54: Ja wir haben versucht sie halt direkt mit eins zu bilden und sehen natürlich auch so ein bisschen mehr Information nochmal zu versorgen.
00:24:02: also wir haben direkt zur Projektstadt eine übergeordnete Info Veranstaltung gemacht haben aber auch da noch mal einzelne Runden gedreht.
00:24:09: sag ich jetzt einfach mal da wo noch mehr Input nötig war weil vielleicht noch nicht so viel Kontakt mit dem Themenfeld BGM oder Gesundheit generell, da haben wir halt auch einfach ja immer wieder Raum für Fragen und Anmerkungen auch eingeräumt.
00:24:24: Natürlich kam dann nicht nur positive Dinge sondern auch kritische Centerfragen.
00:24:29: Also das ist halt einfach so, da wollen wir hier nichts verschweigen.
00:24:33: aber wir können einfach nur sagen wenn man immer wieder Unterstützung anbietet zuhört was die Bedenken sind Dann gelingt es auch in den meisten Fällen, diese gemeinsam auszuräumen und ja den Mehrwert halt auch darzustellen.
00:24:45: Was habe ich davon als Führungskraft?
00:24:47: Wenn ich mich mit dem Themenfeld Gesundheit meines Teams beschäftige und das auch zulasse.
00:24:53: Ich meine natürlich wussten die von dieser Verpflichtung im Rahmen der Gebiopsyk aktiv mit eingebunden zu sein.
00:24:59: aber auch dass ist für den einen oder anderen lässt Interpretationsspielen überhaupt zu was dann aktiv bedeutet und wie die das leben.
00:25:08: Für uns war halt auch ganz wichtig, dass diese Informationsweitergabe ins Team auch rund lief.
00:25:14: Also das ist nicht nur dann da blieb sondern auch konkret mit eingebunden wurde und da haben wir immer darauf geachtet.
00:25:21: Das heißt natürlich nicht, dass alles rund gelaufen ist.
00:25:24: Da wollen wir hier nichts beschönigen.
00:25:26: Da gab es einige Runden auch die wir noch mal extra gedreht haben Und wir sind ja auch noch mitten drin.
00:25:31: also Wir sind noch mitte in der Phase Maßnahmen weit sein abzuleiten, auch eine Dokumentation in unserem Tool ja auch einzufordern.
00:25:40: Da gibt es auch Bereiche da läuft das natürlich selbstverständlich und da gibt's Bereiche, da ist einfach auch Support und auch immer mal wieder Erinnerung möglich.
00:25:49: generell glaube ich kann man sagen dass diese du hast das angesprochen der Widerstand den wir begegnet sind Das war also ne Mischung aus eher allgemeinem Risiko Bedenken oder auch Reserviertheit im Zusammenhang mit dem Themenfeld Gesundheit.
00:26:03: Wie weit darf ich da gehen als Führungskraftli?
00:26:04: Weit auch nicht.
00:26:05: Also das war das erste Mal, glaube ich so für viele auch eine Grenzgang in Anführungsstrichen und natürlich auf der anderen Seite diese Bedenken zeitlicher Aufwand operative Belastungen was kommt denn dann noch auf mich zu?
00:26:19: Ich habe doch schon genug andere Themen Und bis hin natürlich auch zu kritischen Dingen Richtung Anonymität und Datenschutz sicheren Beinen und in trockene Tücher, wie man so schön sagt.
00:26:31: Aber auch da mussten wir ja noch einige Dinge auch nochmal ausräumen und erklären.
00:26:37: Wir können eigentlich nur sagen wirklich diesen Situationen halt begegnen, sich das anhören verstehen und dann halt auch versuchen den Mehrwert für den Einzelnen daraus zu finden und nicht so in diesem plakativen Welt zu bleiben sozusagen.
00:26:51: Was würdet ihr sagen?
00:26:54: Was ist der größte Mehrwert?
00:26:57: den Führungskräfte dann so am Ende auch benötigen, denen ihr ihn hoffentlich vielleicht auch in Teilen zumindest schon gegeben habt.
00:27:04: Also einerseits zu sehen wie die Situation ist wenn man dann verstanden hat okay ich habe hier eine Verantwortung oder Teile hier zumindest ein Teil der Verantwortung, Tragenteil andererseits aber auch sicherlich zu schauen ja was ist das Wort?
00:27:18: Was kann ich denn jetzt hier tun?
00:27:20: Ihr verlangt jetzt etwas von mir?
00:27:22: Nein!
00:27:22: Ich hab Verstanden es ist eigentlich ganz normaler.
00:27:27: Ich sag mal, eine alltägliche Tätigkeit gehört zu meinem Alltag dazu.
00:27:31: Okay aber andererseits benötige ich auch irgendwie Unterstützung.
00:27:35: Hat euch dieses Projekt geholfen bis insofern?
00:27:38: Als dass ihr sagt ja Aufführungskräfte haben es verstanden und zweitens sie haben auch schon vielleicht gute Ansätze gefunden auch selber mit ihrem Team erarbeitet um jetzt so in die Umsetzung zu kommen weil darum geht's am Ende.
00:27:54: Können wir darauf nicht geben, weil wir sehen halt dass das in Bereichen ganz unterschiedlich gehandhabt wird.
00:27:58: Also es gibt die einen, die waren richtig dankbar zum Beispiel für das Mind&Side Tool, dass das eine Unterstützung ist, dass es vorgeklustert ist und auch schon Vorschläge mit Maßnahmen liefert.
00:28:09: Und es waren die, die lieber komplett losgelöst mit dem Team in einem Regeltermin losgelaufen sind sich Ergebnisse raus aus der Umfrage angeschaut haben und da wirklich open minded an die Themen angegangen sind.
00:28:23: Das aber auch das Schöne, da war ihr ja auch sehr flexibel.
00:28:26: Dass wir einfach alles zulassen können, dass wir gucken können, so wie es dem Team und der Führungskraft gerade entgegenkommt.
00:28:34: So erkennt derjenige dann den Mehrwerten, der eine braucht irgendwie Hilfe und Unterstützung für denen ist der Mehrwert, dass das sarsch.
00:28:42: schön dokumentiert wird und er da immer wieder darauf zurückgreifen kann.
00:28:46: Und der Nächste für den ist es tatsächlich nur eine Dokumentation, so kann man halt alles zulassen.
00:28:51: und ich glaube, der große Mehrwert für das Team in Sicht war überhaupt mal über das Themenfeldgesundheit gesprochen wird also dass das überhaupt zur Sprache kam und einen Raum bekommen hat ob das jetzt in einem Regeltermin war oder in einer separaten Runde die eingeladen worden ist.
00:29:05: Das war überhaupt schon die Besonderheit.
00:29:07: und ja der Mehrwert schlechthin kann man sagen
00:29:11: Es ist interessant, weil ihr ja schon lange sehr umtriebig seid.
00:29:15: Ihr habt ganz am Anfang angesprochen viele Aktionen die auch durchgeführt wurden früher schon, die jetzt verbunden werden mit diesem eigentlich verpflichtenden Thema, mit einem Projekt über ein Mental Health Jahr sozusagen aber jetzt so mittlerweile vielleicht auch bei den Führungskräften ankommen.
00:29:34: ich meine diese Themen gab es vorher auch schon Sie wurden vielleicht noch mal deutlich hervorgeholt und viele verschiedene Dinge, die ja jetzt auch laufen bei euch.
00:29:43: Ihr habt einen ERP-Programm eingeführt.
00:29:48: Ich kann mir vorstellen dass das jetzt wo man so ein Nährboden bereitet hat weil man versteht was denn in seinen eigenen Teams die Führungskraft für Menschen hat wie das Gesundheit denen bedeutet dass man da vielleicht auch engeren Bezug zu bekommt.
00:30:04: dann zu den Aktionen, zu den Maßnahmen.
00:30:08: Zu den ganzen Aktivitäten die ihr da habt sozusagen das ganze verzahnt will ich mal sagen ja also man kann es ja auch wie ich will jetzt noch mal sagen also umgekehrt ja auch machen.
00:30:19: Also man kann ja viele Dinge und viele Unternehmen machen ja auch schon vieles.
00:30:22: aber wenn man dann nochmal sozusagen eine Analyse macht oder auch mal sieht wie der Status quo ist dass man dann diese Dinge eben miteinander besser verbinden kann vielleicht nochmal vielleicht nochmal zum Alltag, wie der bei euch aussieht.
00:30:40: Ist das etwas, dass jetzt, sagen wir mal, euch unterstützt hat?
00:30:45: Auch diese ganzen verschiedenen Aktivitäten eher noch einmal so an den Mann zu bringen und die Frau zu bringen, an die Führungskräfte verständlicher zu machen was eigentlich Gesundheit ist und wie die Dinge zusammenhängen?
00:30:54: Absolut!
00:30:55: Also... Da kann man schon sagen, er hat sich schon was verändert nach unserer Befragung oder nachdem wir auch die Ergebnisse dann in die Bereiche getragen haben.
00:31:08: Ist dieses Thema ja dass das die Führungskräfte auf uns zukommen und noch mal ja auch ansprechen mit uns in den Dialogien?
00:31:17: Was gibt es denn da schon?
00:31:18: Was kann ich tun oder vielleicht auch selber eine super gute Idee haben und wir das dann einfach nur so ein bisschen begleiten und nochmal mit Fachwissen unterfüttern sich auf jeden Fall deutlich verändert, dass da die Nachfrage gestiegen ist.
00:31:31: Genauso aber auch konnten wir unsere Angebote sozusagen etwas sichtbarer platzieren.
00:31:39: Wir haben jetzt so eingerichtet das unser SMS-Angebot oder BGM Angebot direkt auf der Startseite von unserem Internet, also vom internen SMS-Net zu finden ist.
00:31:53: Weil da auch nach Aura Helds, also nach dem Projekt die Nachfrage da war.
00:31:59: es gibt schon so viele gute Dinge aber ich weiß gar nicht wo ich mir das dann genau übersichtlich ziehen kann und da haben wir dann auch nochmal nachjustieren können.
00:32:08: ja und wie gesagt der Austausch ist einfach deutlich anders geworden.
00:32:12: Man merkt, da ist irgendwas in Bewegung gekommen.
00:32:15: und es ist nicht nur immer wir gehen mit unseren Dingen raus und versuchen das irgendwie, ich sag mal zu verkaufen sondern die Nachfrage ist auch gestiegen und da ist halt irgendwie jetzt so ein mehr Gleichgewicht drin.
00:32:27: und ich glaube Karina hat's eben schon ganz schön gesagt natürlich ist es nicht in allen Bereichen so und das sind auch noch nicht alle Führungskräfte dann so wie wir gehen auch noch viel raus aber es findet Veränderungen statt wie es eben am Anfang schon mal so ein bisschen gesagt hat, wenn's die gibt.
00:32:43: Die das vorleben wo man irgendwie aussieht okay der Bereich hat damit Erfolg und da passiert was Positives dann steckt man die anderen glaub ich auch an und das ist natürlich das was ja was wir jetzt in den nächsten Monaten noch beobachten werden wie dass dann so sein Lauf nimmt.
00:33:05: Wie geht ihr da somit um?
00:33:06: Wenn so sagen wir diese klassischen so schwer erreichbaren Gruppen, beispielsweise Schichtarbeitern.
00:33:16: Wie habt ihr jetzt einen neuen Weg vielleicht gefunden oder einen anderen Weg?
00:33:21: Oder wie geht ihr generell mit diesen Gruppen um die vielleicht klassisch nicht unbedingt erreichbar sind oder man denkt manchmal auch erreicht werden wollen vielleicht?
00:33:35: Gibt es da neue Angebote oder ist das wirklich dieses?
00:33:39: Da kommt aus dem Team heraus eine Forderung, die man vorher nicht gehört hat oder einen Wunsch nach irgendetwas neuem.
00:33:45: Weil dort das Thema Gesundheit irgendwie auf einmal anders verstanden wurde?
00:33:49: Oder auch die Themen vielleicht vielfältiger wahrgenommen wurden?
00:33:53: Also es sind so meine Gedanken.
00:33:54: gerade wenn man ja auch mit schwer erreichbaren oder auch in Anführungsstrichen schwierigeren Zielgruppen umgeht... Euer zentraler Eckpfeiler, eure Philosophie ist ja immer die Partizipation ganz klar und die Maßnahmen dürfen nicht von oben herab verortet werden.
00:34:15: Das merkt man über euch das ist es ja nicht.
00:34:17: Es ist ja wirklich von innen heraus entstehen diese Dinge jetzt neu.
00:34:21: Habt ihr da neue Ansätze gefunden oder wie sieht die Beteiligung generell aus in diesen Bereichen?
00:34:27: Hätte es gerade schon angesprochen Karina dass auch ein schwieriger Bereich ist teilweise
00:34:32: Also was wir halt machen, wir schauen halt... also wir haben zum Beispiel ja auch im Rahmen der Umfragen dann geschaut das wir.
00:34:40: Du hast eingangs auch schon erwähnt dass die Sprache einfach mit berücksichtigt wird anhand der Fragen und der Frageblock entsprechend aufbereitet ist.
00:34:52: Und wir gucken natürlich bei der Ableitung von Maßnahmen dass das Berücksichtigungen findet, dass es einfach integriert werden kann in deren Arbeitsalltag halt auch.
00:35:03: Dass es realistisch ist und ein Zugang halt auch möglich ist.
00:35:07: Egal ob das jetzt einzelne Aktionen sind oder Events oder auch Dauerangebote sozusagen wenn man dann irgendwann bei ganzen Kursen ist, dass das einfach genutzt werden kann tatsächlich da nicht eine Veränderung irgendwie stattfinden muss, damit ich die Möglichkeit habe dran teilzunehmen.
00:35:25: Um mal ein Beispiel zu bleiben, dass man schaut, dass Schichtzeiten berücksichtigt wenn es jetzt um eine Terminvergabe geht bei einzelnen Geschichten wie einem Ergo-Coaching und so weiter.
00:35:35: und was wir auch machen ist den Aufsuchen des Arbeitsplatzes, also dass es halt nicht nur irgendwo informiert wird auf irgendeinem Screen, auf irgendem Plakat oder wo auch immer.
00:35:45: Sondern das wir halt auch hingehen und dort dann auch unterschiedliche Kommunikationskanäle wie auch die persönlichen Kontaktwege halt wählen genau.
00:35:55: Das ist halt so.
00:35:56: das eine und natürlich auch zu schauen, welche Anmeldeverfahren wenn man jetzt bei begrenzten Kapazitäten zum Beispiel schaut, dass auch das niedrigschwellig Die haben keinen Zugang zum Rechner oder sind vielleicht viel auf Baustellen unterwegs, sind nicht regelmäßig am Rechler unterwegs und haben kein Zugang das man auch da guckt.
00:36:17: Über QR Code über Smart eigenes Smartphone wie auch immer einfach sich anmelden kann und gleiche Chancen bestehen da mitzuwirken genau also sowohl bei der Analyse als auch hinten bei den Maßnahmen zu schauen dass das auch dort in den beruflichen Alltag halt einfach rein passt alles
00:36:35: Genau.
00:36:35: Ich glaube, das vergessen viele manchmal weil Partizipation bedeutet nicht nur dann am Ende an den Angeboten teilhaben zu können ich sage mal dort die Zeit zu finden oder die Inhalte zu finden sondern auch schon sich beteiligen zu können in der Äußerung dessen was denn da auch vielleicht im Argen ist oder wo sie Verbesserungsvorschläge anbringen können dass man das gut macht.
00:36:57: also ich fand einen Begriff Eva den habe ich aufgeschnappt von dir du hast davon Co Benefits gesprochen Das insofern bedeutet, dass man das ja nicht eine einzelne Maßnahme irgendwie vielleicht unbedingt so eine Wirkung erzielt.
00:37:13: Sondern dass es oftmals ein Zusammenspiel ist und aber noch darüber hinaus ja nicht nur das sondern auch aus verschiedenen Bereichen ja verschiedene Aktivitäten vorgenommen werden zu einem Ziel vielleicht und dass man diese aber vielleicht manchmal so nebeneinander vielleicht auch angeht.
00:37:32: Das macht dir ja ganz anders, also das heißt wenn es jetzt um bestimmte Themen geht wie zum Beispiel Arbeitgeberattraktivität, nämlich mal so als ein Beispiel.
00:37:42: Da ist natürlich klar dass BGM-BGF uns weiter dort auch einen Einfluss haben kann aber diesen Begriff Co Benefits also zu sagen mehrfach nutzen.
00:37:54: ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:37:57: Wie würdest du das beschreiben?
00:37:58: Ich hab's jetzt so Hölzernstolpe und wiedergegeben.
00:38:03: Gerade wenn wir jetzt zum Beispiel uns auch mal so ökologisch und soziale Nachhaltigkeiten anschauen, wie es ja mit Gesundheit zusammenhängt?
00:38:10: Wie diese Hand in Hand gehen können!
00:38:14: Gelaube, da beschreibst du nochmal einen ganz wichtigen Punkt und das ist auch die Zukunft von BGM.
00:38:22: Dass man das nicht nur auf dieses Thema Gesundheit mündt sondern wirklich schaut okay welche Felder beeinflusst diese Maßnahmen bei denen jetzt noch oder wo es wirkt ist dann noch positiv?
00:38:36: Und da hast du's grad schon schön gesagt natürlich haben wir klassisch die Arbeitgeberattraktivität die beeinflußt wird Ja, und die was natürlich Vorteile dann bringt.
00:38:46: aber auf der anderen Seite dann zahlen wir natürlich auch auf Themen wie Nachhaltigkeit ein.
00:38:53: Und da fallen mir jetzt viele Dinge ein.
00:38:55: also nachhaltig kann man ja auf der einen Seite sagen bei ökologischen Nachhaltigkeiten aber auch nachhaltigkeitnachhaltig mitarbeitende Gesund zu halten.
00:39:03: Ich denke gerade wenn ich drüber spreche so ein bisschen auch unser an das Thema unsere gesunde Ernährung.
00:39:10: Das Kantinenangebot ist zum Beispiel was das ist letztendlich, was es wirkt auf positiv auf den Körper.
00:39:17: Eine gesunde Ernährung ist einfach wichtig dafür dass wir körperlich gesund sind.
00:39:22: aber auch das Ambiente so wie wir es aufgebaut haben fördert irgendwie das zusammen.
00:39:26: Sobald man geht mit Kollegen dahin also da hat man ja den sozialen Aspekt dann haben wir da das Thema Nachhaltigkeit einfach weil wir bei Produkten Da sind wir ja auch stark mit drin.
00:39:41: Das wäre jetzt mal so ein Beispiel, wo man das im Kopf durchgeht.
00:39:45: aber auch wenn ich die Erko Coachings von Karina nochmal aufgreife... Auch da!
00:39:51: Klar hat man da immer direkt diesen Benefit im Kopf.
00:39:55: Man hat nachher eine schönere ergonomischere Haltung, aber auch was macht das eigentlich mit dem Team?
00:39:59: Da sind die Führungskräfte dabei, die organisieren das mit.
00:40:02: Man kommt noch mal sozial zusammen und spricht über die Themen.
00:40:07: Der entsteht auch so ein Miteinander – das hat ja alles einen Einfluss.
00:40:15: Maßnahmen, die man so macht vor Augen führt und mal so im Kopf durchgeht.
00:40:19: Wo hat es denn überall eigentlich einen positiven Effekt?
00:40:23: Dann kommt man da schon auf sehr viele Punkte.
00:40:27: Und ich glaube deswegen ist das ganz wichtig immer alles im Gesamtbild zu betrachten.
00:40:37: Ist das vielleicht sogar eine Rolle oder eine Aufgabe wenn nicht sogar könnte die Aufgabe sein eines Managers, Big M-Managers vielleicht ja auch in anderen Begrifflichkeiten.
00:40:51: Es spielt keine Rolle glaube ich aber so eines Akteurs der genau das schafft... ...in einem Unternehmen, in einer Organisation dass er diese verschiedenen Themen so zusammenführt, vielleicht auch zeichnet, kenntlich macht sozusagen wie diese Dinge zusammenhängen.
00:41:09: Das kann man natürlich über Daten machen und anders machen Und gleichzeitig auch die Rolle einnimmt Diese verschiedenen Akteure die sich ja dann wiederum speziell mit den verschiedenen Themen beschäftigen, auch ich sag mal zusammenbringt.
00:41:24: Also das ist sozusagen also in meiner Betrachtung ist es eine ganz spannende Rolle die auch fehlt in der Organisation, die man als BGM-ler oder in eurer Funktion jetzt eben ausüben kann und ich glaube dass sich das so kristallisiert bei euch auch.
00:41:39: Seht ihr das auch so?
00:41:42: Also, aus meiner Sicht eine Lücke im System oder in vielen Systemen und Organisationen.
00:41:47: Und vielleicht deshalb eine riesengroße Chance für gerade unsere, ich sag mal Branche- oder unsere Tätigkeiten.
00:41:56: Vielleicht die zugeschnitten Rolle für uns!
00:41:59: Wie seht ihr
00:42:00: es?
00:42:01: kann da absolut zustimmen.
00:42:03: Wenn die Zuhörer mich jetzt sehen würden, ich hätte ein leichtes Grinsinn auf dem Gesicht als so davon spaßbarlich absolute Zustimmung empfunden habe.
00:42:12: Wir haben das auch bisschen gemerkt bei uns.
00:42:14: also wie ist eigentlich... Was ist unsere Rolle und wofür sind wir zuständig?
00:42:19: Und welche Rollen bedienen wir eigentlich gerade gleichzeitig.
00:42:22: Also, wir sind natürlich grade dabei die Maßnahmen natürlich übergeordnet noch zu steuern.
00:42:29: Das ist auch ein Teil unserer Aufgabe.
00:42:30: aber das was du so schön beschrieben hast, wir merken dass es auch immer mehr und immer wichtiger wird.
00:42:36: also mit wem arbeiten wir überhaupt zusammen.
00:42:39: Also dieses Thema Schnittstellenmanagement zu schauen, dass man auch die Themen mitdenkt, dass man quasi die Fans zusammenhält, dass man ja die Personengruppen auch einbindet an der richtigen Stelle.
00:42:54: Dass man Daten irgendwie mitdenkt und das ist was wir gerade wirklich, wo wir aktiv drinstecken, was wir erleben.
00:43:03: Und deswegen bin ich da absolut bei dir!
00:43:05: Das ist definitiv eine ganz, ganz wichtige Funktion wie wir es wollen, aber das ist auf jeden Fall etwas was ganz wichtig ist und was natürlich auch Zeit kostet, Raum braucht.
00:43:24: Und da muss man sich halt irgendwann überlegen, wie steckt man sich vielleicht auf?
00:43:28: Wie teilt man sich auch auf und wie verknüpft man das?
00:43:33: Weil das natürlich auch intensiv ist alles immer zu koordinieren, wenn es noch nicht so ein funktionierendes System ist.
00:43:40: Ich sage ja wir sind gerade dabei das auch so ein bisschen aufzubauen und von daher stimme ich dir da absolut zu.
00:43:47: Ja also ich kann Eva auch nur in Zufügung unterstützen mit dem Blick darauf dass wir einfach sagen ja BGM ist in den Kinderschuhen gerade und entwickelt sich fort und diese... Wir sind ja eingangs haben wir darüber gesprochen Das System fällt Personalentwicklung, Organisationsentwickling.
00:44:05: Es wird immer mehr als eine Klammerfunktion sozusagen.
00:44:08: Also das Zielbild wäre sozusagen zu gucken, dass man das miteinander verzahnt und diese Klammern, diese Schnittstellen dazwischen automatisch verbindet.
00:44:17: Dass man schaut nicht nur im Bereich... reine Gesundheit zu bleiben, sondern eine Belastung oder auch eine Arbeitsplatsituation aus verschiedenen Strategien herauszubetrachten.
00:44:31: und was verschiedene Blickwinkel.
00:44:33: Wenn man guckt über einen Onboarding-Prozess bis hin über Qualifizierung aber auch der Punkt wo Mitarbeitende irgendwann in Rente gehen, dass man diesen Berufs-Live-Circle sozusagen sieht und betrachtet zwischen den verschiedenen Bereichen und Zuständigkeiten in einem HR-Bereich auch genau diese Lücken, diese Klammerfunktion steuert.
00:44:58: Und das so über diesen ganzen Lifecycle-Entwicklung miteinander verbindet.
00:45:04: Das ist eigentlich die Entwicklung des Schöne daran, dass man genau diese Schnittstellen mitgestalten und mit entwickeln kann.
00:45:13: Und es ist halt etwas, wo glaube ich auch HR Arbeit insgesamt noch als Stückwerk manchmal da wahrgenommen wird und das wäre jetzt die Chance, dass entsprechend auch miteinander zu verknüpfen um diesen großen Bogen halt.
00:45:26: Ja dazu stellen wo jeder dann was von hat, ne?
00:45:28: Wo eine Führungskraft etwas von hat aber auch jedes Team und jeder einzelne Mitarbeiter sich anders abgeholt, anders betreut und ja anders begleitet fühlt.
00:45:39: auf jeden Fall.
00:45:40: Und
00:45:40: diese, dieser Eindruck der ist jetzt so in den letzten Monaten oder in dem letzten Jahren so entstanden?
00:45:46: Oder war das für euch immer schon so das Ziel eigentlich die Rolle einzunehmen.
00:45:54: Also ich muss sagen mir persönlich ist es erst seitdem wir das Projekt gemeinsam haben kann man sagen ja entstanden.
00:46:03: Ich komme her aus dem Bereich LHA und habe verschiedene Stellen von Ausbildung, Personalentwicklung, Wissens-Erfahrungstransfer für Mitarbeiter die in Ruhestand gehen begleitet.
00:46:14: und das waren immer einzelne Puzzlestücke und jetzt im Nachgang schließt sich so das Puzzle als Ganzes sozusagen.
00:46:21: Also jetzt merkt man halt was fehlt genau an diesen Stellen und dass es einfach in den letzten Monaten oder Jahren vielleicht nach und nach offensichtlich geworden, sodass man da jetzt auch die Gerichte daran arbeiten kann.
00:46:34: Das heißt nicht dass wir dieses Puzzle in den nächsten Jahren auch zusammengesetzt haben weil natürlich sind da viele mitwirkte drin.
00:46:41: aber ja also ich finde einfach es ist ein schönes Ziel und gibt dem ganzen Sinn irgendwie auch das Übergeordnete zu sehen.
00:46:50: Ja so ich sehe das total dass ihr auf dem Weg seid beziehungsweise das verinnerlicht habt wie es jetzt auch nochmal betont habe ich selbst noch nicht gehört.
00:47:01: Mich treibt das auch komplett um und ich glaube, deswegen hatte ich es auch vorhin so angesprochen.
00:47:07: Die große Chance ist tatsächlich für euch selbst zu positionieren aber auch generell das Thema so zu verankern dass es am Ende auch einen Sinn ergibt.
00:47:17: Auch jeder diesen Sinn versteht weil wir haben ihn ja verstanden mit der Muttermilche aufgesogen aber das wäre diese Zusammenhänge darstellen können und jedem das auch verständlich machen kann.
00:47:28: Und jeder seine Rolle darin dann auch wiederum findet, ich glaube dass diese besondere Rolle darinnen liegt, was ihr so schön mit Stittstellmanagement beschrieben habt und... ...das auch glaub' ich der Weg sein sollte.
00:47:42: wenn man das Thema wirklich ernsthaft am Ende betreiben möchte müssen wir eins vorstellen alle sowie ihr auch sind ja unglaublich viele Bälle die einem dazu geworfen werden.
00:47:54: je mehr man dieses System so aufbaut, umso mehr Bälle muss man eigentlich jonglieren.
00:47:58: Ihr habt ja vorhin super viel angesprochen und natürlich soll man weiterhin Maßnahmen organisieren aber die werden vielfältiger.
00:48:05: Natürlich!
00:48:05: Und dann kommen noch viele Personen, die auch auf einen... Die Führungskräfte sind das verschiedene andere Akteure.
00:48:12: also es wird da eigentlich immer mehr, immer mehr Bällen, die man jongliere muss.
00:48:16: Da muss man sich schon genau überlegen wieviel Zeit und Raum nehme ich mir denn wirklich für den Aufbau des Systems?
00:48:23: Und ich glaube, das ist ein Punkt wo man vielleicht einerseits leicht umkippen kann und sagen soll aber von mir wird erwartet dass sich hier nochmal hundert Maßnahmen mache im nächsten zwei drei Jahren oder immer wieder neue und dies und bin dann immer auf der Suche.
00:48:38: Ich will jetzt nicht sagen vergolde da meine Zeit sondern investiere daran meine Zeit.
00:48:43: Oder ich entscheide mich auch ganz bewusst dazu zu sagen ja weil dieser parallel Systemaufbau dem muss gewährleistet werden.
00:48:49: und wie sieht er eigentlich aus?
00:48:52: Wie kann der eigentlich aussehen, dieses System?
00:48:55: Ich find das total schön.
00:48:56: Dass es so klarer geworden ist.
00:48:59: Ich hab das Gefühl total auch und ich seh' das auch in manch anderen Projekten dass das in gewisser Weise entweder eine Sehnsucht war die schon in einem steckte Manchmal wusste man es gar nicht oder man hatte das schon als Ziel Kann auf sein und manchmal kommt es einfach So aber am Ende ist das zeigt es eigentlich alles irgendwie so.
00:49:19: wir sind auf dem richtigen Weg.
00:49:20: Da musst du im gewissen Wahrheit hinterstecken.
00:49:25: Weil wir in den letzten Wochen auch so viel drüber gesprochen haben, ich hatte letztens mit Sascha Martini auch noch ein Gespräch darüber... Ich glaube das ist etwas was uns hier bewegt in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin.
00:49:38: deswegen wollte ich es auch nochmal ganz kurz zusammenfassen, dass ich mal wiederholt habe.
00:49:45: Vielleicht wenn mir so ein bisschen mit Blick auf die Uhr vielleicht nochmal so ein Thema aufgreifen, was ich letztens gelesen habe.
00:49:55: Und das geht auch jetzt noch mal so hinein vielleicht als Abschluss sogar ganz schön zu diesem System und diesen vielen verschiedenen Verknüpfungen die es da gibt.
00:50:04: Eva dort ist ja gerade angesprochen nachhaltigkeit kann vieles sein.
00:50:08: Es gibt soziale Nachhaltigkeit ökologische Nachhaltigkeiten.
00:50:12: Karina Ich hatte letztens gelesen Inklusion und Diversität.
00:50:17: Ja, ein Thema natürlich ist das eins.
00:50:20: Aber ihr packt es auch an und vielleicht auch sogar fürs Gesundheitsmanagement ein spannender Multiplikator.
00:50:26: Gerade wenn's um eine weil wie ihr ja auch das zu einem Kulturprojekt entwickelt habt.
00:50:32: Um so eine offene und inklusive Unternehmenskultur geht.
00:50:37: Magst du da vielleicht nochmal abschließend sagen?
00:50:38: Dann haben wir das Thema wirklich ganz breit gefächert.
00:50:42: Ja also bei uns im Unternehmen sind in der letzten Zeit sogenannte Affinity Groups entstanden, wo gemeinsam geschaut wird auf unterschiedliche Themenfelder.
00:50:53: tatsächlich wie müssen Arbeits- und Rahmenbedingungen gesundheitlich auch gestaltet sein um die Menschen zu stärken Belastung zu reduzieren.
00:51:06: Was ist einfach an Support notwendig?
00:51:08: aus ganz verschiedenen Disziplinen heraus sag ich jetzt einfach mal?
00:51:10: Und das natürlich auch ein schöner Anknüpfungspunkt.
00:51:14: Das ist erst in den Kinderschuhen.
00:51:16: Es gibt erste Gespräche, da werden Dinge betrachtet wie im Rückkehrprozess nach einer Elternzeit oder aber auch Rückzugsmöglichkeiten für Betroffene von ADHS und
00:51:30: Co.,
00:51:32: Dinge, die irgendwie auch mit einem Regalmanagement zu tun haben.
00:51:35: Also ganz viel schichtig, vielfältig an der Stelle um dabei auch zu gucken wie kann einfach barrierefrei und ja ohne Nachteil für die persönliche Situation Arbeit gesund gestaltet werden und das natürlich wir ganz viel mit Gesprächen auch verknüpfen, Unterstützung und erstmal zuhören auch.
00:51:56: Und das ist auf jeden Fall ein spannendes Themenfeld was sich eröffnet hat sozusagen und da auch gemeinsam dann nach vorne zu gucken wo genau sind unsere Schnittstellen?
00:52:07: Wie genau ist auch eine Erwartungshaltung wie können wir überhaupt unterstützen ja und lebt einfach auch durch das Miteinander.
00:52:14: die Themenfelder betroffenen mit einzubeziehen ist auch da wieder ne ganz wichtige Schlüssel sozusagen
00:52:21: Er total spannend.
00:52:22: Deswegen wollte ich Punkt auf jeden Fall nochmal kurz angesprochen haben, weil im Prinzip ist es ja auch so dass diese ganzen Themen die wir jetzt angesprochen Haben das sind ja auch Sie werden immer wichtig bleiben.
00:52:35: sie waren schon immer wichtig und ihr seid jetzt auf dem Weg sie wirklich zu einer Bedeutung Auch für alle verständlich bis in die Geschäftsführungen zu heben.
00:52:45: Jetzt ist es andererseits so dass der ich sag mal Die Entwicklung im Markt.
00:52:52: Unternehmen stehen unter Druck.
00:52:54: Teilweise ein eigener Transformationsdruck, den sie sich auferlegen aber andererseits auch im wirtschaftlichen Druck, dem Sie standhalten müssen.
00:53:01: das ist ja so gerade wenn wir jetzt über diese Themen sprechen.
00:53:07: vielleicht erübrigt sich die Frage jetzt eigentlich schon weil wir es erklärt haben wie wir es ja angehen.
00:53:10: aber Wie kann man diesen diesem Druckstand halten dass nicht irgendwann entschieden wird okay Wir müssen oder wollen jetzt auch dieses Thema Gesundheit, Gesundheitsmanagement wie auch immer BGM wieder Adakta legen.
00:53:25: War ja nett, war ja schön aber wir haben hier ganz andere Probleme gerade.
00:53:31: Eigentlich haben für die Frage vielleicht sogar schon selbst beantwortet warum?
00:53:35: weil wir es anders angehen ne?
00:53:37: Aber wie ist das so dass es also nicht irgendwie wieder sozusagen ich sag mal so zum nice to have wird was glaubt ihr is da Eigentlich?
00:53:45: jetzt ist das alles entscheidende, gerade weil auch ganz viele Organisationen es mehr erleben wir zumindest.
00:53:51: Gerade so an dieser Stelle stehen zu sagen ja würden gerne aber jetzt geht's grad nicht so.
00:53:56: Also natürlich durchleben auch wir immer wieder und auch aktuell tatsächlich kostenfreak Druck Situation wo man natürlich dann also allein auch aus einem eigenen Antrieb heraus guckt nach tatsächlichem Nutzen und Mehrwert einzelner Maßnahmen.
00:54:11: Das machen wir dann tatsächlich auch.
00:54:15: Was bietet, welche Schutzwirkung bietet die Maßnahme und wie viel Aufwand steckt dahinter?
00:54:20: Was ist wirklich der Mehrwert für den Einzelnen, für ein Team oder aber auch fürs Unternehmen.
00:54:25: Und was steht natürlich auf der anderen Seite an Kosten, ob jetzt komplett selbst finanziert unterstützt durch Krankenkassen wie auch immer.
00:54:32: Aber wir werfen natürlich einen Blick auf diese kritische Seite auch der Kosten und checken das immer und immer wieder durch.
00:54:41: Wir haben halt festgestellt dass wenn es strategisch verankert ist und das ja auch das wo wir drauf hinaus wollen, wenn ich es gut begründen kann.
00:54:48: Meine Aura-Helzergebnisse für meinen Bereich die haben halt genau gezeigt oder übergeordnet auch gezeigt dass genau da es hier ein Themenfeld ist dann fällt es auch leichter das zu verargumentieren, dass wir genau diese Maßnahme brauchen.
00:55:00: also wir verknüpfen die Sachen miteinander und dann lässt das gar nicht mehr so viel Raum zu gucken ob das jetzt Ja, ein Output ergeneriert oder nicht.
00:55:09: Oder ob da nur Kosten hinterstehen.
00:55:11: und wenn diese Verknüpfung stattfindet dann fällt es auf jeden Fall schwerer das zu hinterfragen was aber natürlich nicht bedeutet dass es nicht passieren kann das auch Themen eingestellt werden oder ausgesetzt werden.
00:55:23: wie auch immer Da gibt es natürlich viele andere Faktoren, die auch eine Rolle spielen könnten.
00:55:29: Aber allein diese Vernetzung, diese Verzahnung hebelt schon mal so ein paar Grundargumente aus.
00:55:34: auf jeden Fall und was wir auch immer gucken ist tatsächlich auch den Betriebsrat gut mit ins Boot holen und auch denen mit einbeziehen wenn's um Maßnahmeentscheidungen geht genauso wie hier den HR-Bereich auf jeden fall.
00:55:47: Und ich glaube, was ich in der ganze Zeit noch im Kopf hatte wenn wirklich die oberste Leitung oder die Geschäftsführung dahinter steht und auch den Mehrwert erkannt hat.
00:55:59: Und ich glaube, da sind wir an einem Punkt wo wir sagen können ja klar gucken wir natürlich auf Kosten und einzelne Maßnahmen nehmen wir auch wirklich unter die Lupe.
00:56:09: aber das Gesamte also diese ich sag mal die Denkweise dass Gesundheit und Sicherheit mitgedacht werden ist mittlerweile verankert und das wird dann nicht mehr weggehen.
00:56:17: und ich glaube wenn man sich als Unternehmen an sich Werte setzt und wir haben jetzt einen Wert Care, da laufen wir ja quasi drunter.
00:56:28: Dann ist es auch schwierig das wieder raus zu eliminieren und da sind wir glaube ich auf einem sehr guten Weg.
00:56:35: also Arbeitssicherheit ist schon immer etwas länger ein Thema gewesen aber auch zu erkennen.
00:56:40: die Risiken gerade in einer Büroumgebung ist eigentlich gar nicht so dieses Arbeitssicherheitsthema, sondern Gesundheit und auch diese psychischen Belastungen.
00:56:50: Alles was jetzt einfach kommt das sind die Punkte, die wir uns angucken müssen und da ist es wirklich wichtig!
00:56:56: Das ist schon erkannt und wenn das glaube ich dann einmal so drin ist und vor allen Dingen dann auch so kommuniziert wird, dann wird sowas nicht einfach weg eliminiert nur weil gerade die Zeiten schwieriger sind.
00:57:09: ja das ist glaube ich auch noch ein ganz wichtiger Punkt.
00:57:12: wenn man das Commitment hat
00:57:15: Weil man verstanden hat, dass der Mehrwert darin liegt.
00:57:18: Dass die Menschen nicht ausfallen oder das wenn sie da sind auch ihre Arbeit erbringen können vernünftig?
00:57:23: Genau
00:57:24: was also eigentlich im Arbeitsschutz so natürlich der klassische Ansatz immer war ja ganz klar und auch immer noch ist Und weiter gedacht bedeutet das natürlich auch die menschen in Büro Wenn Sie da sitzen und erschöpft sein können dann müssen wir etwas schaffen damit sie noch weiter arbeiten können.
00:57:38: Ja genau
00:57:40: als der als der mehr wird am Ende.
00:57:42: ja wenn ihr so fünf Jahre weiter schaut Wo würdet ihr euch selbst da sehen beziehungsweise die SMS?
00:57:49: Mit eurem in euren Prozess sehen, weil ich hab' da schon auch jetzt mehrfach gesagt.
00:57:53: Ihr seid mittendrin.
00:57:54: Da habt sicherlich noch eine spannende Zeit vor euch.
00:57:57: was würdet ihr sagen wo würdete euch das sehen so in fünf Jahren?
00:58:01: Ja also ihr fahrt's grad schon schön beschrieben.
00:58:04: wir kommen her aus diesen unternehmenswerten der value care sozusagen der über uns steht er uns aber automatisch auf verknüpft mit den anderen Strategien, die hinterkehr stecken und diese Zusammenarbeit wird sich intensivieren denke ich.
00:58:22: Die Gesundheitsmanagement wird immer mehr verzahnt und im Idealfall auch immer mehr mitgedacht im täglichen Doing egal welchem Arbeitsbereich sowie das jetzt bei Safety schon mehr oder weniger funktioniert, genau.
00:58:38: Und wir konkret oder ich mich konkret dann tatsächlich ja als eine tatsächliche gelebte Schnittstelle die bei diversen Themen von Anfang an mit einbezogen wird und nicht erst wenn vielleicht irgendeine Situation einfach da ist und schon entstanden ist sondern einfach im Vorfeld irgendwie mit ein bezogen wird.
00:58:56: und das bedeutet gleichzeitig auch ne engere Verknüpfung nochmal mit den Schnittstellen die wir jetzt schon haben aber mit den unterschiedlichen Bereichen, die wir im Unternehmen in Deutschland haben.
00:59:10: Und natürlich in einem internationalen Unternehmen könnte natürlich auch die Option sein das Globaler zu denken.
00:59:16: Das Themenfeld Gesundheit wie auch immer wird wahrscheinlich sehr individuell sein.
00:59:21: Globaler dann auch noch mitzudenken und da auch ja dem Bogen zu schlagen hin Ja, ein Unternehmensweites, konzernweites Denken hineinzuführen.
00:59:31: Wie auch immer das daran aussehen mag genau?
00:59:33: Ich glaube dass trifft es schon sehr gut.
00:59:36: ich habe mich dabei Karinas Aussagen in vielen Punkten wieder gesehen.
00:59:41: oder geht da einfach mit.
00:59:44: ja ob auf die globale Sicht bin ich auch mal noch gespannt.
00:59:47: das ist das was Karina zum Schluss angesprochen hat.
00:59:49: was erwartet uns da?
00:59:51: Wir sind letztendlich ja ein globales Team, werden jetzt auch eine Zusammenkunft treffen, wo wir wirklich mal drei Tage mit den Kollegen aus der Welt zusammengesessen haben und natürlich auch da das Thema Sicherheit sehr groß war aber auch Gesundheit wächst.
01:00:06: Und auch da beschäftigen sich jetzt die anderen Länder damit.
01:00:09: und einfach zu schauen wie entwickelt sich das?
01:00:13: In den nächsten fünf Jahren, wie übergreifend arbeitet man da auch zusammen.
01:00:18: Aber ich bin auch absolut dabei!
01:00:21: Diese Steuererungsfunktion ist einfach ganz wichtig und... wo ich uns auch sehe oder was ich sehe ist letztendlich, dass das wirklich ins tägliche Doing übergeht und dass wir unterstützen.
01:00:36: Dass wir da sind, dass wir begreiten aber nicht mehr die Initiatoren sind sondern dass das von den Führungskräften, auch von den Mitarbeitenden gelebt wird.
01:00:47: Also dass da auch eine gewisse Eigenverantwortung wächst.
01:00:51: Denn man hat ja letztendlich immer die Verhältnisse, die wir dann auch schaffen können und wo wir mitgestalten können.
01:00:56: aber das Verhalten ist ja letztlich auch immer ein Thema.
01:00:59: Und da wieder jetzt den Bogen vielleicht ganz zum Anfang zu schließen Mit gewissen Fähigkeiten.
01:01:05: Wie stellt man vielleicht auf die richtigen Fragen wie bewegt man auch Menschen dazu sich im Verhalten zu ändern?
01:01:11: Da einfach noch weiterzukommen in der Verhaltensprävention auch an jeden Einzelnen ein bisschen rankommt und das dann so übergeht.
01:01:20: Das wäre mein Blick in die Zukunft, vielleicht auch was ich mir wünschen würde, was wir erreichen in den nächsten fünf Jahren?
01:01:30: Das klingt beides nach einer guten Zukunft für euch und für die SMS-Gruppe!
01:01:35: Also ich drücke euch alle Daumen und freue mich wenn wir euch natürlich noch weiter begleiten dürfen aber bestimmt werden wir von euch noch hören, wie es weitergeht.
01:01:47: Jetzt kommen wir leider schon zum Ende weil wir immer ein bisschen auch auf die Zeit schauen müssen.
01:01:54: Zum Abschluss stelle ich immer gerne und wie zu Beginn auch eine dieselbe Frage und ich durfte euch ja auch schon ein bisschen darauf vorbereiten auf diese eine Frage, weil sie ansonsten zu hart ist nämlich was wäre so ein Rat den ihr jetzt so aus eurer Erfahrung vielleicht persönlich mitgeben wollt, wenn ihr jetzt gerade die Hörerinnen und Hörern durch hinein versetzt.
01:02:19: So wie Ihr im HR arbeiten oder in BGM arbeiten oder anders als Akteur in einem Unternehmen woanders jetzt auch sind Wenn es ein Tipp wäre vielleicht einen Rat eine Empfehlung Und vielleicht sogar bezogen auf Gerade euer Thema.
01:02:35: also was ihr vorangebracht habt und was ihr weiter voran bringen wollt nämlich einerseits so diese Analythik, die gesundheitswissenschaftliche Analytik aber auch mit Kennzahlen aufgebaut.
01:02:50: Analyhtik hinsichtlich der Performance-Kennzahlen etc.
01:02:55: und gleichzeitig aber auch auf der anderen Seite diese kulturelle persönlichen Personalentwicklung meine ich so in diese Richtung gedacht was wäre da etwas was ihr unseren Hörerinnen und Hörern zum Abschluss noch mitgeben wolltet?
01:03:13: Ja, dann fange ich mal an.
01:03:15: Also weil ich habe mir überlegt wenn ich anderen Unternehmen oder wenn ich jetzt einen Rat geben dürfte, dann wäre das wahrscheinlich ja der Rad.
01:03:24: ja fangt nicht mit Maßnahmen an sondern fängt mit Zuhören an und nutzt wirklich Daten und sammelt erstmal Erkenntnisse versucht die Mitarbeitenden in eurem Unternehmen wirklich zu verstehen, um dann zielgerichtet Themen anzugehen und Maßnahmen abzuleiten.
01:03:46: Ich glaube das ist so der wichtigste Rat denn wenn man es umgekehrt macht hat man nachher diesen riesengroßen Maßnahmenwust aber weiß überhaupt nicht ob die genau da wirken wo sie eigentlich Hingehören müssen.
01:03:59: und ich wiederhole mich jetzt vielleicht, aber ich glaube das ist so ein bisschen rausgekommen auch heute dass es immer ganz wichtig ist.
01:04:05: Ich muss das Unternehmen, in dem ich arbeite verstehen, vor allem die Menschen erreichen greifen und auch da abholen wo sie stehen.
01:04:13: Da muss ich nun mal erstmal hinschauen, analysieren und mir ein Bild verschaffen.
01:04:19: Was bewegt sieht dann eigentlich?
01:04:23: Wie stehen Sie auch zu dem Thema Gesundheit?
01:04:25: Und genau das haben wir ja mit euch gemacht!
01:04:28: Deswegen ist dieses Projekt für uns auch glaube ich... Wir haben es heute angesprochen in vieler Hinsicht einfach eine riesen Möglichkeit gewesen Themen neu zu denken, Dinge alte Strukturen aufzubrechen und genau da hinzukommen wo wirklich viele hinwollen im BGM.
01:04:44: Und das war, als ich darüber nachgedacht habe hat bei uns damit alles angefangen genau in diese Bahn zu laufen.
01:04:53: und wenn mir das so nicht gemacht hätte dann hätten wir glaube auch anders über unsere wo stehen wir in fünf Jahren Zukunft gesprochen.
01:05:00: und von daher ja dass das das von meiner Seite dazu
01:05:05: Ja ich hab mir überlegt.
01:05:06: also für mich ist es immer klarer geworden dass man ja ein gutes und durchdachtes BGM halt auch auf gesunder Führung basiert und das man vielleicht gar nicht viele Tools dafür braucht, aber ich muss als Führungskraft erkennen können was jemand gerade braucht.
01:05:24: Und vielleicht aber auch wenn es einfach nur Zeit und Raum braucht.
01:05:28: also ich sehe mich da immer so ein bisschen auch in meinem Garten unterwegs.
01:05:31: Da gibt's Pflanzen die brauchen Wasser, da gibt's pflanzen die brauchten Sonne oder aber Schatten oder beides und manche brauchen einfach irgendwie nur Zeit um sich zu entwickeln.
01:05:41: Ich glaube bei allem, was wir uns als Ziel und ja manchmal an Schnelligkeit wünschen braucht es vielleicht halt einfach auch Zeit.
01:05:48: Und diese Zeit das ist der konkrete Tipp den würde ich darauf verwenden natürlich zu gucken wie die Rolle der Führungskräfte aber wie ist meine Rolle als BGM auch hin zu den anderen Schnittstellen wie Personalentwicklung?
01:06:00: Jetzt komme ich da her.
01:06:01: jetzt waren für mich manche Schnittstellen schon geebnet.
01:06:04: aber da einfach auch Kontakte aufzubauen oder auszubauen je nachdem wie die Situationen bei euch bei ihnen im Unterleben halt ist, dazu gucken da auch diesen Schulterschluss zu finden und Austausch zu bleiben.
01:06:16: Und gemeinsam zu gucken was man für die Mitarbeitenden und für die Teams aber auch die Führungskräfte mit Blick auf diesen Lebensarbeitszyklus irgendwie an Mehrwert bieten kann.
01:06:27: Ich glaube wenn man diesen persönlichen Kontakt und diese Perspektiven zu den Stakeholder, die eigentlich die gleichen sind.
01:06:35: Behält und da immer konsequent sich auch die Frage stellt was würde dir helfen?
01:06:39: Was ist genau schwierig und warum brauchst du Unterstützung?
01:06:43: Dann gelingt das ganz gut und dann wird die Zeit halt auch zeigen dass man gemeinsam in die gleiche Richtung arbeitet.
01:06:51: Also da die enge Verzahnung nutzen oder aufbauen wenn sie noch nicht da ist, das wäre mein Tipp für die Zuhörer.
01:06:59: Liebe Eva liebe Carina vielen herzlichen Dank!
01:07:03: Ja, von mir persönlich und ich glaube auch im Namen aller Hörerinnen und Hörern.
01:07:09: Für den wirklich sehr tiefen Eindruck, den ihr uns vermitteln konntet aus der Praxis heraus.
01:07:16: Manches war mir ja schon klar aber vieles heute noch mal für mich schön zu hören und neu.
01:07:21: Und ich glaub für alle Höreren und Hörer ist es sehr wertvoll!
01:07:25: Also es ist einfach schön zu sehen wie ihr Daten Kultur bei euch miteinander verzahnt und wie das funktioniert.
01:07:35: Und ich wünsche euch ganz, ganz viel Erfolg auch in den nächsten Jahren dass genau das erreicht wird was ihr euch gerade jetzt wünscht und auch was ihr gerade beschrieben habt.
01:07:43: Ja dann alle unsere Zuhörer da draußen.
01:07:46: wenn ihr mehr darüber erfahren wollt also wie zum Beispiel modernes integriertes Kennzahlensystem Gestalt annehmen kann dann nehmt gerne Kontakt mit uns auf oder vernetzt euch gerne natürlich auch mit Eva und Karina auf LinkedIn.
01:08:02: Alle Infos dazu findet ihr wie immer in unseren Shownauts, dann bleibt mir abschließend in unserem Namen nochmal euch eine schöne erfolgreiche und gesunde Woche zu wünschen und bis Montag
01:08:16: sozusagen!
01:08:17: Macht's gut.
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